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Aktuelles



Zur Forderung Seehofers nach Volksabstimmung über Euro-Rettungsschirm

Aiwanger: "Seehofer ist ein Dampfplauderer"

 

Umweltministerium lässt unbequeme Fragen unbeantwortet

Aiwanger verärgert über Aussagen zu Isar1

 

Isar 1: Hochradioaktive Brennelemente aus Kostengründen ungesichert im Wasserbecken statt in Castoren?

Hubert Aiwanger lässt nicht locker bei der Frage nach der Sicherheit des Atomkraftwerkes Isar 1.

 

FREIE WÄHLER zur Sicherheit von Atommeilern

Aiwanger: Auch Abklingbecken von Isar 1 muss besser geschützt werden – Räumliche Nähe der Anlagen Isar 1, Isar 2 und Zwischenlager „Bella“ weiteres Sicherheitsrisiko 

 

Zur Herabstufung von neun Euroländern durch Standard & Poor‘s

Aiwanger: Die Krise nicht länger schönreden – Schuldenspirale durchbrechen

 

FREIE WÄHLER Landtagsfraktion setzt Winterklausurtagung in Augsburg mit Besuch der Handwerkskammer für Schwaben fort

 

 

FREIE WÄHLER zu den Plänen, Schutzmauern um Atom-Zwischenlager zu errichten: Jahrelang mit der Sicherheit der Bevölkerung gespielt

Hubert Aiwanger fordert weitere Sicherheitsmaßnahmen an den deutschen Atommüll-Zwischenlagern.

 

Aiwanger: Bayerische Kommunen endlich gerecht und finanziell bedarfsorientiert ausstatten

Nicht nur die Metropolregionen, sondern auch der ländliche Raum müsse strukturell und finanziell so unterstützt werden, dass dieser auch konkurrenzfähig sei.

 

FREIE WÄHLER kritisieren Zeil-Vorstoß zur Einschränkung der Erneuerbaren Energien

FREIE WÄHLER: FDP will die Erneuerbaren Energien torpedieren

 

Zur Bewertung der dritten Startbahn durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

Aiwanger: Jetzt aus dem Projekt dritte Startbahn aussteigen!

 

Neueste Umfrage sieht FREIE WÄHLER in Bayern erneut bei 9 Prozent

Aiwanger fordert mehr Sacharbeit ein

 

Bekanntgabe der Schlüsselzuweisungen für 2012

Aiwanger: Und wieder heißt der große Verlierer Niederbayern! – Neuausrichtung der bayernweiten Kommunalfinanzierung dringend nötig.

 

FREIE WÄHLER zu Lindner-Rücktritt

Aiwanger: FDP ist politisch nicht mehr handlungsfähig

 

Aktuelle Wahlumfragen von Forsa: FREIE WÄHLER 9%, CSU 41%, SPD 24%, Grüne 10%, Piraten 6%, FDP 3%

Aiwanger: „Wir sind stabil und werden zur Wahl zulegen"

 

Merkels Eurobeschlüsse und gescheiterter FDP-Mitgliederentscheid:

Aiwanger fordert für schwache Staaten Hilfe zur Selbsthilfe statt Schuldenregime und Strafe

 

Freie Wähler zu: Dobrindt fordert nach Abstimmung über Stuttgart 21 Ende des Widerstandes gegen dritte Startbahn

Aiwanger: Stuttgart 21 spricht eher gegen die dritte Startbahn als dafür.

 

FREIE WÄHLER zu „Tschechien bietet Deutschland offene Debatte über Temelin an“

Aiwanger fordert Staatsregierung auf, die Chance des Gesprächsangebots „beim Schopf zu packen"

 

Zukunftsrat gegen Donauausbau

Aiwanger sieht Forderungen der Freien Wähler bestätigt

 

FREIE WÄHLER zur Diskussion über die geplante Einführung von Eurobonds

Aiwanger: Eurobonds wären das „Aus“ für den Euro.

 

FREIE WÄHLER ernüchtert über Beschlüsse der Kabinettsklausur zum Nachtragshaushalt

Aiwanger: Längst Überfälliges wird als Sensation verkauft

 

FREIE WÄHLER: Bericht zur Nuklearsicherheit französischer Atommeiler hat auch Auswirkungen auf Bayern

Umweltminister Huber muss in Atompolitik politischen Neuanfang vollziehen.

 

Aiwanger: Europa darf keine Zwangsgemeinschaft werden

Freie Wähler Landtagsfraktion kritisiert Europapolitik der CDU/CSU. Merkel und die CDU/CSU machen sich zum Gerichtsvollzieher der Finanzbranche.

 

Bessere Bahnanschlüsse könnten viele Flüge am Münchner Flughafen ersetzen

Versagen auf ganzer Linie“ wirft der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, der Bayerischen Staatsregierung in Bezug auf die dritte Startbahn am Flughafen München vor.

 

 

Freie Wähler zu schwarz-gelben Steuersenkungsplänen

Als „Nullsummenspiel zu Wahlkampfzwecken“ bezeichnet Hubert Aiwanger die aktuellen Steuerpläne der schwarz-gelben Koalition.

 

Aiwanger: Rettungsschirmpolitik läuft ins Leere - Griechenlands Ausscheiden aus der Währungsunion rückt näher

Griechenland will Volksabstimmung über Sparauflagen

 

Aiwanger: Internet muss Grundversorgung werden

Änderung des Telekommunikationsgesetzes für Bürger unbefriedigend

 

Aiwanger: Wie das Herbstlaub von den Bäumen fällt, so fällt die Glaubwürdigkeit der CSU

Hebelung des Euro-Rettungsschirms entgegen bisheriger Zusagen eingeführt.

 

Aiwanger zur Bundeswehrreform

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger zeigt sich verärgert, dass die Gegebenheiten Niederbayerns erneut nicht besser berücksichtigt wurden.

 

Aiwanger: Die Staatsregierung spielt mit der Sicherheit der Bevölkerung!

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger hat im Bayerischen Landtag erneut das Thema Hochwasserschutz in Niederwinkling und Mariaposching („Polder Sulzbach“) auf die Tagesordnung gebracht. In der Plenarsitzung von Dienstag 25. Oktober wurde der Antrag mit Stimmen der Regierungsparteien CSU und FDP erneut abgelehnt.

 

Aiwanger: Die Fakten sprechen gegen die dritte Startbahn

In der Debatte darüber, ob am Münchner Flughafen eine dritte Startbahn gebaut werden soll oder nicht, fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, dazu auf, „die Fakten zur Kenntnis zu nehmen – und die sprechen gegen die zusätzliche Startbahn.

 

Aiwanger sieht „fatale Interessenverquickung“ bei Planungen zum Donauausbau!

Im aktuellen Streit um die Gutachten zum Donauausbau erneuert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, seine Skepsis gegenüber dem laufenden Gutachten und sieht eine „fatale Interessenverquickung“.

 

Ausbauplan für Staatsstraßen: Gelder werden wieder gekürzt

Aiwanger: Niederbayern endlich angemessen berücksichtigen! 

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger kritisiert erneut die zu geringen Mittel für Niederbayern im aktuellen Staatstraßenausbauplan.

 

Freie Wähler wollen Bahnstreckenausbau

Hubert Aiwanger und Jutta Widmann haben nachdrücklich den zweispurigen Ausbau der Bahnstrecke Landshut-Plattling gefordert.

 

 

Aiwanger: Zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Niederbayern

Es herrscht Hausärztemangel - Wenn kein Hausarzt mehr in der Gemeinde ansässig ist, bedeutet das für die Patienten weitere Wege. Die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist massiv gefährdet.

 

Aiwanger: CSU-Mautpläne sind nicht durchdacht

In der aktuellen Debatte um die Einfürhung einer PKW-Maut in Deutschland wirft der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, dem Bundesverkehrsminister "völlige Planlosigkeit" vor.

 

Aiwanger: Steuerzahler wird über den Tisch gezogen

Zur Abstimmung über Erweiterung des Euro-Rettungsschirms

Der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, kritisiert die Bedingungen, unter denen der Bundestag am Donnerstag einer Erweiterung des Euro-Rettungsschirms zugestimmt hat.



Aiwanger besorgt um Katastrophenschutz

In der Diskussion um die Bundeswehrreform und den Erhalt der Standorte in Bayern hat sich Hubert Aiwanger besorgt um die Katastrophenschutzaufgaben der Soldaten gezeigt.

 

Aiwanger konkretisiert Koalitionsbedingungen

Die Freien Wähler fordern von einem möglichen Koalitionspartner nach der Landtagswahl 2013, "dass dieser mehr für die Kommungen übrig hat als die derzeitige Staatsregierung", so Aiwanger.

 

Aiwanger: Ude will wohl Vizeministerpräsident unter Seehofer werden

FREIE WÄHLER zur 180-Grad-Wende der Bayern-SPD im Streit um den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München. Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat mit Unverständnis auf die Ankündigung der Bayern-SPD reagiert, den Bau der umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen München nun doch unterstützen zu wollen.

 

Aiwanger zu Ramsauers erneuten Maut-Forderungen

Ramsauer soll konkreten Maut-Vorschlag vorlegen oder schweigen – Schlaglöcher statt Sommerloch füllen

 

Aiwanger: CSU handelt scheinheilig – private Gläubiger müssen mehr gefordert werden

Eine stärkere Beteiligung privater Gläubiger an den Euro-Rettungspaketen fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger.

 

FREIE WÄHLER fordern Aufsicht durch Bayerischen Landtag

Finanz-Desaster bei Landeszentrale für politische Bildung. Undurchsichtige Abrechnungen, eine schwarze Kasse, massive Verstöße gegen das staatliche Haushaltsrecht: Der Oberste Rechnungshof (ORH) wirft der Landeszentrale für politische Bildung schwerwiegende Verfehlungen vor. Vor allem versagt hat aber die Kontrollinstanz – das bayerische Kultusministerium, dem die Landeszentrale untersteht.

 

Aiwanger: Schwarz-gelbe Mautideen sind nicht zu Ende gedacht

Als „nicht zu Ende gedacht“ hat der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Autobahn-Mautpläne des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer bezeichnet. „Eine Autobahnmaut für PKW würde zu Ausweichverkehr von der Autobahn runter auf die Kommunal- und Landstraßen führen. 

 

Aiwanger: Lehrersparmodelle sind ein politischer Skandal

Als „politischen Skandal ersten Ranges" bezeichnet der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Praxis der bayerischen Staatsregierung, die Lehrerversorgung an bayerischen Gymnasien zunehmend zu reduzieren.

 

Aiwanger fordert verpflichtenden Freiwilligendienst

Die Freien Wähler begrüßen die jüngsten Forderungen aus der Landesversammlung der Seniorenunion nach der Einführung eines verpflichtenden Jahres für Alle.

 

 

Windenergie gezielt ausbauen

In einer Anfrage an die Staatsregierung erkundigte sich der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger nach den geplanten Maßnahmen der Staatsregierung, um die für Bayern angekündigten 1.000 neuen Windkraftanlagen bis 2021 errichten zu können.

 

 

Aiwanger: Personalknappheit bei Bayerns Polizei - Staatsregierung erkennt Ernst der Lage nicht

Hubert Aiwanger stellt Anfrage an Innenminister Herrmann, in der er sich nach den Planungen für die Entwicklung der Personalsituation bei der bayerischen Polizei erkundigt. Die Antwort des Ministeriums ist für Aiwanger ernüchternd.

 

Aiwanger: Wer an Atomkraft festhält, wird abgewählt!

Schwarz-Gelb hat wegen ihres Festhaltens an der bisherigen Atompolitik einen massiven Glaubwürdigkeitsverlust erlitten, der bis zur Landtagswahl in Bayern und der Bundestagswahl 2013 nachwirken wird."

 

Aiwanger: Beamte verdienen Gehaltserhöhung

„Die Beamten gehen zurecht auf die Barrikaden, wenn ihnen in Zeiten steigender Steuereinnahmen und wachsenden Arbeitskräftebedarfs in der Privatwirtschaft eine weitere Nullrunde verordnet werden soll."

 

Aiwanger: Schadensersatzforderungen sind eine Unverschämtheit

Jahrelang wurde der Steuerzahler für die Milliardenkosten der Lage-rung strahlenden Atommülls in Haftung genommen. Außerdem stellen die Kernkraftwerke entgegen der Behauptungen der Betreiber nun offensichtlich doch ein größeres Risiko dar als bisher zugegeben. Es ist geradezu zynisch, wenn die Bürgerinnen und Bürger jetzt auch noch dafür bezahlen sollen, dass die Risiken zurückgefahren werden.

 

Aiwanger: Die für Reaktorsicherheit Verantwortlichen haben die Bevölkerung belogen - Söder muss zurücktreten

Der Rücktritt von Gesundheitsminister Söder aufgrund seiner bisherigen Behauptungen, "Isar 1 ist sicher", sei unumgänglich, so der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger.

 

Freie Wähler fordern Stärkung des Hochschulstandortes Landshut

Die FREIEN WÄHLER zeigen sich erfreut, dass Ministerpräsident Horst Seehofer eine Stärkung der niederbayerischen ... [mehr] 

Aiwanger fordert 5-Punkte-Programm zur Stärkung Niederbayerns in den Bereichen Bildung, Verkehr, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Tourismus

 

 

Wildfütterung in Oberammergau - Aiwanger und Streibl in Graswang

Freie Wähler ergreifen Partei für Wald und Wild -

Aiwanger: Wintergatter-Betrieb sichert vernünftigen Einklang von Wald und Wild Oberammergau (lu/da). ... [mehr] 

Aiwanger setzt wenig Hoffnung in Hausärzte-Hearing

Bock wird zum Gärtner gemacht

Dreikönigstreffen der Freien Wähler

Aiwanger: Bayern voranbringen – der Bürger im Mittelpunkt der Politik -

Gut dreihundert Besucher konnten die FREIEN WÄHLER bei ihrem diesjährigen Dreikönigstreffen im niede... [mehr] 

Traditionelle Dreikönigstreffen:

Aiwanger: Schwarz-Gelb ruiniert das Land

 


AOK kündigt Hausärzten

Streit in Bayern eskaliert: Vertrag ab sofort hinfällig - Reaktion auf Ausstiegsdrohung der Mediziner -

München. Die AOK Bayern hat gestern den Hausarztvertrag mit dem Bayerischen Hausärzteverband (BHÄV) fristlos ... [mehr] 

Wer hat Angst vorm bösen Wolf ???

Am meisten Umweltminister Markus Söder. -

Denn auf den Spuren von Braunbär Bruno streift Isegrim durch die Bayerischen Alpen, reißt Schafe und... [mehr] 

Mainpost - Interview mit Hubert Aiwanger

Freie Wähler als „die bessere CSU“. Hubert Aiwanger spart nicht mit Watschen für die Regierungspo... [mehr] 

Donaukurier - Interview mit Hubert Aiwanger

Hubert Aiwanger legt sich fest: Sollte die CSU auf dem Bau einer dritten Startbahn am Münchner Flughafe... [mehr] 

Oberbayerisches Volksblatt - Interview mit Hubert Aiwanger

Vor zwei Jahren hat Hubert Aiwanger sein Gesellenstück abgeliefert: 10,2 Prozent holte er bei den Land... [mehr] 

Bildung und Finanzen – Schwerpunkte im Land- und Kreistag -

Gut besuchter Dämmerschoppen der Freien Wähler Bayerbach mit Aiwanger und Popp. Die Planungen für das Landkr... [mehr] 

Tag der offenen Tür im Landtag -

Diskussionsveranstaltung mit Fraktionschef Hubert Aiwanger und dem Unternehmer Wolfgang Grupp Aiwanger: Manage... [mehr] 

Landesdelegiertenversammlung in Ingolstadt -

Freie Wähler: Bayern leidet unter schwarz-gelb Rund 400 Delegierte der Freien Wähler (FW) haben sich a... [mehr] 

Überholspuren auf Bundesstraßen gefordert

Zu einem Informationsaustausch war der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler aus dem Landkreis Landshut, ... [mehr] 

Aiwanger: Managemententscheidung auf dem Rücken der Beschäftigten – Telekom darf sich nicht komplett aus der Fläche zurückziehen -

Zur geplanten Verlagerung des Telekom-Standortes von Landshut nach Augsburg – Protestaktion der Teleko... [mehr] 

Städtebauförderung muss in vollem Umfang erhalten bleiben

Landtagsabgeordnete Widmann und Aiwanger sprechen sich im Landtag gegen Kürzung aus -

Rottenburg / Laaber. Die Freien Wähler haben sich bei der ersten Sitzung des Bayerischen Landtags nach ... [mehr] 

Freie Wähler für Erhalt der Insolvenzgerichte

Freie Wähler für Erhalt der Insolvenzgerichte Die Freien Wähler setzen sich dafür ein, die vier ... [mehr] 

Anstatt 6,5 Millionen Euro nur noch eine Million Euro für Niederbayern? -

Der Chef der FREIEN WÄHLER und niederbayerische Abgeordnete Hubert Aiwanger spricht sich für die Beibehaltung ... [mehr] 

Aiwanger: Schwarz-gelbe Mehrheit im Landtag muss schnellstens gebrochen werden! -

Abensberg (mf). Zum Abschluss des Volksfestes Gillamoos im niederbayerischen Abensberg sorgten mehrere prominente Redner der Fre... [mehr] 

Infoveranstaltung der Freien Wähler in Kumhausen zur direkten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerk ISAR 1 -

Kumhausen (do). Die Freie Wähler Landtagsfraktion hat am Dienstagabend auf einer Infoveranstaltung im ... [mehr] 

„Der ländliche Raum ist Lebens- und Wirtschaftsraum der Zukunft“ -

Hubert Aiwanger auf dem Karpfhamer Fest Vor mehr als 600 Gästen in der „Schwaimer Hütte“ veranst... [mehr] 

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2011

Hier finden Sie Berichte und Zeitungsartikel zu meiner politischen Arbeit

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FREIE WÄHLER: FDP will die Erneuerbaren Energien torpedieren

Auf scharfe Kritik bei den FREIEN WÄHLERN stößt der Vorschlag des bayerischen FDP-Wirtschaftsministers Zeil, den Vorrang für die Einspeisung von Erneuerbaren Energien zu Gunsten von Gaskraftwerken abzuschwächen. Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER: „Die FDP will die Erneuerbaren Energien torpedieren. Es kann nicht richtig sein, importiertes Gas zu verbrennen und dabei die Kollektoren zurückzufahren, während die Sonne scheint. Wir müssen das System so organisieren, dass wir die Kapazität Erneuerbarer Energien voll ausschöpfen können.“

Der wirtschaftspolitische Sprecher der FREIEN WÄHLER, Alexander Muthmann, fordert mehr Anstrengungen im Bereich der Speicherung Erneuerbarer Energien und intelligenter Verbrauchssteuerung: „Wir müssen den Anteil von Erneuerbaren Energien in den nächsten Jahren noch massiv ausweiten, um die Energiewende zu schaffen. Wenn wir die jetzigen geringen Anteile schon nicht im Netz unterbringen, dann ist das ein Armutszeugnis für die politisch Verantwortlichen. Gaskraftwerke ja, aber nicht zu Lasten der Erneuerbaren, sondern als Ergänzung.“

Kritik an der Politik des Wirtschaftsministers kommt auch von Thorsten Glauber, energiepolitischer Sprecher der Fraktion: „Anstatt mit russischen Energiemultis zu verhandeln, hätte der Wirtschaftsminister besser mit den bayerischen Kommunen zusammenarbeiten sollen. Wir FREIE WÄHLER haben frühzeitig darauf hingewiesen, dass im Bereich der dezentralen, kommunalen Energieversorgung großes Potential vorhanden ist. Mit unserer Forderung nach einer höheren Vergütung der Kraft-Wärme-Kopplung kann man zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Durch kleinere kommunale Energieerzeuger bleibt die Wertschöpfung vor Ort und der Netzausbau kann aufgrund der dezentralen Einspeisung wesentlich geringer ausfallen.“

Die FREIEN WÄHLER kritisieren außerdem massiv das Vorhaben der Bundesregierung, Nachrüstkosten zum graduellen Herunterfahren einer Photovoltaik-Anlage zwecks Netzstabilisierung auf die rund 315 000 Betreiber dieser Anlagen umzulegen. Aiwanger: „Wieder einmal soll durch skrupellosen Vertrauensbruch in der Branche der Erneuerbaren Energien Verunsicherung ausgelöst werden, um die Bürger vom Engagement in der Energieerzeugung abzubringen. Monopolbewahrung anstatt Bürgerbeteiligung ist auch hier das Motto von Schwarz-Gelb.“


Informationsaustausch im Achdorfer Krankenhaus

Das Bild zeigt (von links nach rechts): Bürgermeister Alfred Holzner (Gemeinde Rottenburg an der Laaber), Chefarzt Prof. Dr. Johannes Schmidt, Vorstandsvorsitzende La.KUMed Dr. Marlis Flieser-Hartl und Landtagsabgeordneter Hubert Aiwanger.

FREIE WÄHLER und La.KUMed: Facharztversorgung im Landkreis sicherstellen!

Der Landtagsabgeordnete aus dem Landkreis Landshut der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger besuchte zu einem Informationsaustausch die Vorstandsvorsitzende des Landshuter Kommunalunternehmen für medizinische Versorgung (La.KUMed), Dr. Marlis Flieser-Hartl. An der Gesprächsrunde nahmen auch der Bürgermeister von Rottenburg an der Laaber Alfred Holzner und der Chefarzt des Achdorfer Krankenhauses Prof. Dr. Johannes Schmidt teil.

Erster besprochener Themenkomplex war die Facharztversorgung im Landkreis Landshut. Dr. Flieser-Hartl erklärte die aktuelle Situation: „Die Kassenärztliche Vereinigung teilt Bezirke ein, in welchen sich nach einem vorgegebenem Schlüssel eine festgelegte Anzahl von Fachätzten niederlassen darf. Dies betrifft beispielsweise Augenärzte, Orthopäden, Frauenärzte, Internisten, Urologen, Kardiologen oder Radiologen. Leider wurden Landkreis und Stadt Landshut vor etwa 15 Jahren zu einem Bezirk zusammengefasst – mit der Folge, dass sich die Facharztpraxen seitdem extrem auf das Stadtgebiet von Landshut konzentrieren.“ Jedoch könne das Gesundheitsministerium, welches die Pflicht zur Aufsicht über die Kassenärztliche Vereinigung (KV) habe, durchaus einer solchen Entwicklung entgegensteuern. Aiwanger forderte, für die KV-Bezirke Stadt und Land wieder zu trennen. „Darüber hinaus muss der Dienst auf dem Land auch für Fachärzte wieder attraktiver gemacht werden. Dies geht über eine bessere Vergütung für Land-Fachärzte“, so Aiwanger. Dabei stelle der Landkreis Landshut keinen Einzelfall dar: „Diese Zusammenlegung von Stadt und Land zu einem Bezirk wurde in vielen Landkreisen systematisch betrieben“, erklärten Bürgermeister Holzner Dr. Flieser-Hartl. Aiwanger versprach, den neuen Gesundheitsminister Marcel Huber auf diese Problematik anzusprechen und ihn zu einem Besuch ins Achdorfer Krankenhaus einzuladen.

Zweiter Themenschwerpunkt war die Auslotung einer möglichen Zusammenarbeit der Achdorfer Klinik mit der Hochschule Landshut. Dr. Flieser-Hartl und Dr. Schmidt stellten klar: „Wir freuen uns, dass der Studiengang Medizintechnik an der Hochschule Landshut für 15-20 Studenten bereits genehmigt wurde. Das Achdorfer Krankenhaus ist bereits in allen Bereichen Lehrkrankenhaus der TU München. Daher würde sich eine Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut anbieten.“ Allerdings würden die Gespräche derzeit nur mit dem Landshuter Klinikum laufen. Aiwanger erklärte, in einem ersten Gespräch habe Hochschulpräsident Dr. Karl Stoffel bereits zugesichert, dass er sich eine Zusammenarbeit bei einem Medizintechnikstudiengang in Landshut auch mit dem Krankenhaus Achdorf sehr gut vorstellen könne. Aiwanger versprach, auch weiterhin bei Landrat Josef Eppeneder und Dr. Stoffel für Unterstützung zu werben, dass auch das „Achdorfer“ als Lehrkrankenhaus beim Medizintechnik-Studiengang eingesetzt wird.

Große Einigkeit bei allen Gesprächspartner herrschte beim Thema Fördergelder im Krankenhauswesen: Es entstünde zu viel Bürokratie, bevor eine Einrichtung wie ein Krankenhaus Gelder abrufen könne. Aiwanger abschließend: „Die Fördertopfpolitik ist falsch. Krankenhäuser, genauso wie Gemeinden oder Landkreise, wären besser dran, wenn die Beträge, welche ausgeschüttet werden, den Empfängern zur freien Verfügung gegeben werden, mit Verantwortung vor Ort.“ 


Zur Bewertung der dritten Startbahn durch den Bayerischen Verwaltungsgerichtshof

Aiwanger: Jetzt aus dem Projekt dritte Startbahn aussteigen!

Vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerung des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofes, welcher der Flughafen München GmbH (FMG) nahegelegt hat, vom „Recht auf Sofortvollzug keinen Gebrauch zu machen“, fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Staatsregierung und die FMG auf, „jetzt aus dem Projekt dritte Startbahn auszusteigen.“ Aiwanger: „Die Fluggastzahlen geben mindestens die nächsten zehn Jahre keinen Bedarf her für eine weitere Startbahn. Wer nur um des Rechthabens willen am Bau festhält, ist ein Ideologe und Steuergeldverschwender. Ich rate Seehofer dringend, jetzt die Reißleine zu ziehen und der Vernunft eine Chance zu geben.“ Der Flughafengesellschaft wirft Aiwanger vor, „den Bedarf künstlich herbei zu rechnen und weder Alternativen, wie beispielsweise den Ersatz von Kurzstreckenflügen durch die Bahn, noch die negativen Auswirkungen einer dritten Startbahn auf andere Flughäfen, wie zum Beispiel auf den Flughafen Nürnberg, ausreichend geprüft zu haben.“


Neueste Umfrage sieht Freie Wähler in Bayern erneut bei 9 Prozent

Aiwanger fordert mehr Sacharbeit ein

Als „stabile Kraft der Mitte" sieht der Vorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, die Rolle der FREIEN WÄHLER bestätigt. Die jüngste Emnid-Umfrage im Auftrag der CSU sieht die FREIEN WÄHLER bei neun Prozent, die CSU erhält 44 Prozent, SPD 21 Prozent, Grüne 13 Prozent, Piraten fünf Prozent, FDP und Linke je zwei Prozent. Aiwanger fordert die Koalition aus CSU und FDP auf, den Rest der Legislaturperiode bis 2013 zu mehr Sacharbeit zu nutzen und die bestehenden Probleme Bayerns in Angriff zu nehmen, anstatt - wie von der CSU angekündigt - ab Januar 2012 Wahlkampf zu machen. „Leider hat es Schwarz-Gelb in den letzten drei Jahren nicht geschafft, eine vernünftige Zusammenarbeit mit allen im Landtag vertretenen Parteien zu organisieren. In Bayern gibt es viel zu tun, was man besser gemeinsam erledigt, anstatt sich jetzt eineinhalb Jahre lang zu streiten und dabei die Arbeit zu vergessen. Wir machen viele gute Vorschläge, die fast immer stur abgelehnt werden, das ist schade."

Aiwanger nennt als dringliche Themen die Weiterentwicklung des Schulsystems hin zu mehr regionalen Lösungsansätzen, Ausbau des schnellen Internets, Stärkung der Kommunen, Maßnahmen gegen soziale Probleme in den Städten, Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Fläche, Ausbau der erneuerbaren Energien, Einsatz für die bäuerliche Landwirtschaft, Ausstieg aus den Großprojekten dritte Startbahn und Donaustaustufe, Absicherung der regionalen Kreditinstitute wie Sparkassen sowie Volks- und Raiffeisenbanken als wichtige Mittelstandsfinanzierer, Stärkung des öffentlichen Dienstes und Vorbeugung des drohenden Pflegenotstandes.


Bekanntgabe der Schlüsselzuweisungen für 2012:

Aiwanger: Und wieder heißt der große Verlierer Niederbayern! – Neuausrichtung der bayernweiten Kommunalfinanzierung dringend nötig. 

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger ist enttäuscht über die Schlüsselzuweisungen für das nächste Jahr: „Wieder wurden die Mittel für Niederbayern zusammengestrichen. Während bayernweit die Schlüsselzuweisungen um 35,3 Millionen Euro stiegen und alle anderen Regierungsbezirke 2012 mehr Geld zur Verfügung haben werden als 2011, wurden in Niederbayern als einzigem Regierungsbezirk die Mittel gekürzt.“

Laut dem Bayerischen Finanzministerium sind für die Gemeinden Niederbayerns mit 183 Millionen Euro knapp eine Million weniger als im Vorjahr eingeplant, für die Landkreise sind es mit 117 Millionen über 1,3 Millionen weniger als noch in 2011. Aiwanger weiter: „Und da war es auch schon deutlich zu wenig. Im Gegensatz zu München, wo die Schlüsselzuweisungen nochmal um 48,6% stiegen, wurden beispielsweise die Gelder für die Städte Landshut und Straubing um 33,7 und 24,1% gekürzt.“ 

Neben der Verteilung der Mittel kritisiert Aiwanger, dass trotz dem Gesamtanstieg von 3,79% auf 966,5 Millionen Euro die Schlüsselzuweisungen für 2012 immer noch zu dürftig ausfielen. Darüber hinaus fordern die FREIEN WÄHLER seit langem eine Neuausrichtung der Kommunalfinanzen. Aiwanger: „Wir müssen weg von der Fördertopfpolitik, die den Städten und Gemeinden für jeden Handgriff ein eigenes Antrags- und Förderformular vorschreibt. Die Kommunen müssen mit den zur Verfügung stehenden Geldern freier wirtschaften können als bisher. Momentan muss für jede Einzelmaßnahme ein Extra-Antrag gestellt werden, mit der Folge, dass viel Bürokratie erzeugt und viele Förderungen nur deshalb abgerufen werden, weil eben gerade ein Fördertopf hierfür aufgelegt ist. Die Kommunen brauchen mehr eigene Entscheidungskompetenz, dann können sie schon mit den aktuell gegebenen Mitteln mehr für die Bürger erreichen.“


FREIE WÄHLER zu Lindner-Rücktritt

Aiwanger: FDP ist politisch nicht mehr handlungsfähig

Den „Verlust der politischen Handlungsfähigkeit“ bescheinigt der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, der FDP. Der Mitgliederentscheid gegen den dauerhaften Euro-Rettungsschirm zeige die innere Zerrissenheit der Noch-Regierungspartei, so Aiwanger. Und weiter: „Die FDP steckt in der Sackgasse, weil die Parteiführung umgefallen ist und die Mitglieder jetzt auf die Barrikaden gehen. Es wurde immer ein Nein zur Subventionierung von verschuldeten Euroländern geäußert, und jetzt wird mit dem dauerhaften Euro-Rettungsschirm von der Bundesregierung genau diese Dauersubventionierung eingeführt. Die FDP hat sich politisch selbst erledigt."

Die FREIEN WÄHLER fordern als liberal-wertkonservative Kraft einen Neuansatz in der Europolitik. Aiwanger: „Eine Umverteilungsunion wird von den Bürgern auf Dauer nicht akzeptiert, Hilfe zur Selbsthilfe muss das Ziel sein. Der Steuerzahler darf auch nicht für die Spekulationsunfälle von Großinvestoren in Haftung genommen werden.“

Die FREIEN WÄHLER werden 2013 erstmals an der Bundestagswahl teilnehmen und zielen auch auf bisherige Wähler von Union und FDP ab, welche sich durch deren Politik nicht mehr vertreten fühlen.


Aktuelle Wahlumfragen von Forsa: FREIE WÄHLER 9%, CSU 41%, SPD 24%, Grüne 10%, Piraten 6%, FDP 3%

Aiwanger: „Wir sind stabil und werden zur Wahl zulegen"

Als „durchaus zufrieden" mit dem Umfrageergebnis von 9 Prozent zeigt sich der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger: „Wir sind stabil und werden bis zur Wahl noch zulegen. 2013 werden wir stärker sein als 2008 und wahrscheinlich an der Regierung beteiligt sein. Unsere Themen passen: Ausgleich Stadt – Land, ländlicher Raum, Bildung, Mittelstand, öffentlicher Dienst, flächendeckende Ärzteversorgung, nein zum Milliardenprojekt dritte Startbahn, solide Europolitik – auf all diesen Baustellen hat Schwarz-Gelb riesige Defizite".

Aiwanger begrüßt auch, dass es offenbar ein „Weiter so mit Schwarz-Gelb nicht mehr geben wird. Wer den Bürgern nicht zuhören will und selbst keine Ideen hat, wird abgewählt."

 


Merkels Eurobeschlüsse und gescheiterter FDP-Mitgliederentscheid:

Aiwanger fordert für schwache Staaten Hilfe zur Selbsthilfe statt Schuldenregime und Strafe

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger fordert eine andere Stoßrichtung in der Euro-Schuldenpolitik: „Es kann keine Dauerlösung sein, wirtschaftlich schwache Staaten an den Subventionstropf zu hängen und zu strafen. Anstatt die Milliarden zur Bedienung des Schuldendienstes auszugeben, müssen wir in die Leistungsfähigkeit dieser Länder investieren. Das Berufsschulwesen aufbauen zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit, leistungsfähige Verwaltungsstrukturen statt Vetternwirtschaft, neue Unternehmenskultur mit einem starken Mittelstand etablieren – das ist der Ausweg aus der Krise, nicht die Verschärfung der Sanktionen wie jetzt angekündigt. Wenn Staaten bei mehr als 3% Defizit der Wirtschaftsleistung mit einer Geldstrafe belegt werden sollen, dann frage ich mich, was das bringen soll, wenn sie sowieso schon Schulden bei uns haben. Das wäre so, als würde ein Schüler jeden Tag einen Verweis dafür bekommen, dass er nicht rechnen kann, obwohl er bisher keinen Mathematikunterricht hatte. Wir brauchen also Hilfe zur Selbsthilfe, nicht Schuldensubvention und Strafe."

Aiwanger warnt außerdem vor den geplanten Durchgriffsrechten der EU auf die Haushalte der Mitgliedsstaaten: „Damit könnte Deutschland zum Selbstbedienungsladen der EU-Kommission werden, am Bundestag vorbei. Das ist unakzeptabel." Die geplante Zuständigkeit der EZB für den dauerhaften und vorgezogenen Euro-Rettungsschirm ESM kommentiert Aiwanger mit den Worten: „ Das heißt im Klartext nichts anderes als das Anschalten der Gelddruckmaschine, wenn es nicht mehr anders geht. Das heißt Inflation."

Den gescheiterten Mitgliederentscheid bei der FDP gegen den dauerhaften Euro-Rettungsschirm sieht Aiwanger als „endgültigen Verlust der Gestaltungskraft der FDP bei der Europolitik. Die FDP ist jetzt wie gelähmt an Merkel gekettet - bis zum bitteren Ende 2013."


Hubert Aiwanger empört sich darüber, dass die Staatsregierung den Landtag nicht über den strittigen Kredit der BayernLB für den Ausbau des finnischen Atomkraftwerks Olkiluoto informiert. "Das ist ein Skandal!", so Aiwanger. Hier zeichnet sich, nach der Kärtner LB, eine erneute Fehlinvestition in Milliardenhöhe ab. Bereits jetzt hat sich das geplante Kostenvolumen von drei auf sechs Milliarden erhöht. Man kann es nicht hinnehmen, dass der Landtag am Ende wieder Gelder für die Rettung der BayernLB freigeben muss und der Steuerzahler wieder einmal der Dumme ist, nach dem Motto: „Klappe halten und zahlen!“.


Freie Wähler zu "Dobrindt fordert nach Abstimmung über Stuttgart 21 Ende des Widerstandes gegen dritte Startbahn"

Aiwanger: Stuttgart 21 spricht eher gegen die dritte Startbahn als dafür

Als „dreiste Fehlinterpretation“ bezeichnet der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Aussage des CSU-Generalsekretärs Alexander Dobrindt, der gesagt hatte, nach dem „Ja“ zum Bahnprojekt Stuttgart 21 müsse auch der Bau der dritten Startbahn am Münchner Flughafen akzeptiert werden. Aiwanger: „Wenn Stuttgart 21 und die dritte Startbahn überhaupt etwas miteinander zu tun haben, dann dergestalt, dass Stuttgart 21 eine Verbesserung der Bahnverbindung von München nach Stuttgart mit sich bringt und damit Kurzstreckenflüge wegfallen könnten. Dies spricht gegen die dritte Startbahn und dafür, lieber die Bahnanbindung des Flughafens München zu optimieren.“ Aiwanger verweist auf die Verbesserung der Bahnverbindung Stuttgart-Ulm in Zusammenhang mit dem Projekt Stuttgart 21. Dies ist Teil des Ausbaus Stuttgart-Augsburg, bereits aufgenommen in den Bundesverkehrswegeplan 2003. Eine Bahnfahrt von München-Hauptbahnhof zum Hauptbahnhof in Stuttgart dauert derzeit 2h 20min und kostet rund 30 Euro (Spanne 19 Euro bis 34 Euro, je nach Fahrzeit). Die Fahrt mit dem Auto dauert in etwa genauso lange. Ein Flug München-Stuttgart wird ab 53 Euro angeboten und dauert 50 min.

Manfred Pointner, Flughafenexperte und finanzpolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, bekräftigt: „Der Vergleich zwischen Stuttgart 21 und dem Projekt dritte Startbahn am Flughafen München hinkt: Dem Ausbau des Stuttgarter Hauptbahnhofs werden, bedauerlich genug, Bäume zum Opfer fallen – in München geht es hingegen um eine unvorstellbare Zunahme der Lärmbelastung und damit um die Gesundheit tausender Menschen. Der Ausbau des Stuttgarter Kopfbahnhofs wird den europäischen Bahnverkehr erheblich beschleunigen – in München sind derzeit nicht einmal die zwei bereits vorhanden Startbahnen ausgelastet. Wenn Herr Dobrindt die gestrige Abstimmungsschlappe der Stuttgart 21-Gegner nun zu einem Appell gegen weitere Proteste in Bezug auf den Bau einer dritten Startbahn umzudeuten versucht, zeigt dies nur die Abhängigkeit der CSU von einseitigen Wirtschaftsinteressen.“

Die FREIEN WÄHLER fordern seit langem eine Optimierung der Bahnanbindung Münchens und des Münchner Flughafens an überregionale Bahnnetze, um damit Kurzstreckenflüge zu ersetzen, welche derzeit rund 30 Prozent des Münchner Flugaufkommens ausmachen. Dadurch würde eine dritte Startbahn auch auf lange Sicht sicher überflüssig.



FREIE WÄHLER zu „Tschechien bietet Deutschland offene Debatte über Temelin an“

Aiwanger fordert Staatsregierung auf, die Chance des Gesprächsangebots „beim Schopf zu packen“

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, zum Angebot der tschechischen Regierung, mit Deutschland eine öffentliche Diskussion über die umstrittene Erweiterung des Atomkraftwerks Temelin zu führen: 

„Die Staatsregierung muss endlich in einen konstruktiven Dialog mit Tschechien eintreten, anstatt den möglichen Ausbau von Temelin ständig als Drohkulisse zu missbrauchen, um die Atomenergie in Deutschland zu rechtfertigen.“ Dieses Gesprächsangebot Tschechiens lässt zwischend den Zeilen erkennen, dass unser Nachbarland bereit wäre, auf einen Ausbau zu verzichten. Die Bevölkerung Tschechiens reagiert zunehmend kritisch auf die Atomenergie – somit wäre eine bessere Zusammenarbeit beim Ausbau der Erneuerbaren Energien und vor allem der Energieeinsparung in alten Industrieanlagen und im Gebäudebereich dringend geboten.“


Aiwanger sieht Forderungen der FREIEN WÄHLER bestätigt

Der von der Bayerischen Staatsregierung eingesetzte Zukunftsrat hat langjährige Forderungen der FREIEN WÄHLER bestätigt. Demzufolge soll der Donauausbau zwischen Straubing und Vilshofen, der mit Kosten von mindestens einer halben Milliarde Euro veranschlagt ist, unterbleiben. Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIEN WÄHLER, erklärt dazu: „Dieser unsinnig teure Staustufenwahnsinn muss gestoppt werden. Auch die Auswirkungen auf die umliegende Wohnbebauung und Ackerflächen durch einen steigenden Grundwasserspiegel wären unkalkulierbar und könnten immense Folgekosten nach sich ziehen. Unter anderem deshalb empfehle ich der Bayerischen Staatsregierung dringend, die Finger vom Staustufenausbau zu lassen.“


FREIE WÄHLER zur Diskussion über die geplante Einführung von Eurobonds

Aiwanger: Eurobonds wären das „Aus“ für den Euro

Die diskutierte Einführung von Eurobonds stößt beim Vorsitzenden der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, auf scharfe Kritik. Aiwanger: „Dies wäre in meinen Augen der endgültige Beweis dafür, dass der Euro in der bisherigen Form gescheitert ist. Eine quasi unbegrenzte Schuldenübernahme von unsoliden Volkswirtschaften wird die Eurozone sprengen.“

Aiwanger wirft der CDU/CSU und FDP vor, beim Thema der Währungsstabilität jede Glaubwürdigkeit verloren zu haben. „So wie sie derzeit gegen die Eurobonds argumentieren, haben sie kürzlich auch gegen die Hebelung des Rettungsschirms argumentiert – und am Ende doch zugestimmt.


FREIE WÄHLER ernüchtert über Beschlüsse der Kabinettsklausur zum Nachtragshaushalt

Aiwanger: Längst Überfälliges wird als Sensation verkauft

Ernüchtert zeigen sich die FREIEN WÄHLER über die Ergebnisse der Kabinettsklausur zum Nachtragshaushalt. Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger bewertet die Beschlüsse als „unausweichlich vor dem Hintergrund der Steuermehreinnahmen. Die Staatsregierung bleibt aber hinter den Möglichkeiten zurück, längst Überfälliges wird als Sensation verkauft.“ Als Beispiele nennt Aiwanger die 20 Millionen für den Breitbandausbau, „der längst über das Bundesförderprogramm laufen müsste und damit um hunderte Millionen besser gefördert würde.“ Oder die Beamtenbesoldung „die in Trippelschritten angehoben wird und hinter dem Inflationsausgleich zurückbleibt.“ Die angekündigte Schuldentilgung von 250 Millionen Euro „ist nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein in Anbetracht des Schuldenanstiegs Bayerns um über 10 Milliarden Euro auf 33 Milliarden Euro aufgrund des Landesbankdebakels – und weiterer 21 Milliarden Euro für die fragwürdigen und wohl teilweise wertlosen ABS-Papiere für amerikanische Immobilienkredite, die in den Büchern des Freistaates stehen.“ „Ganz vergessen“ wurde nach den Worten Aiwangers, das Flughafendarlehen des Freistaats in Höhe von 251 Millionen zurückzufordern.

Als „Trauerspiel“ bezeichnet er auch den „Eiertanz um das kostenfreie Kindergartenjahr“, welches wieder nur angekündigt und unter Finanzierungsvorbehalt gestellt wurde. Lediglich eine Halbierung des Elternbeitrages wurde zunächst versprochen. Auch die Mehraufwendungen für die Energiewende, z.B. die energetische Sanierung staatlicher Gebäude mit 20 Millionen Euro, seien nur die Korrektur bisheriger Versäumnisse, da viele staatliche Gebäude, zum Beispiel Polizeigebäude, nach wie vor schlecht saniert seien und undichte Fenster aufwiesen. „Insgesamt gesehen sind diese Beschlüsse des Kabinetts damit vergleichbar, dass die Kinder an Weihnachten unter großer Ankündigung in der gesamten Nachbarschaft neue Socken bekommen, während sie das ganze Jahr über mit großen Löchern darin herumgelaufen sind“, so Aiwanger abschließend.


FREIE WÄHLER: Bericht zur Nuklearsicherheit französischer Atommeiler hat auch Auswirkungen auf Bayern

Umweltminister Huber muss in Atompolitik politischen Neuanfang vollziehen

Vor dem Hintergrund des am Donnerstag bekanntgewordenen Berichts zur Nuklearsicherheit französischer Atomkraftwerke hat die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion den neuen bayerischen Umweltminister Marcel Huber zu einem politischen Neuanfang aufgefordert. Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, sagte, Huber solle „in Zusammenarbeit mit der Bundesregierung schnellstmöglich Kontakt zu den Umweltministern und Regierungen der Nachbarländer - besonders Tschechien, Österreich, Schweiz und Frankreich – aufnehmen. Atomare Strahlung macht nicht an Grenzen halt. Die Staatsregierung muss sich daher dafür einsetzen, dass die gewaltigen Risiken der Atomenergie nicht länger nationale Angelegenheit bleiben, sondern auf europäischer Ebene geklärt werden.“ 

Als Beispiel für eine drohende Gefahr aus Frankreich nannte Aiwanger die Trinkwasserversorgung in Süddeutschland: „Wenn wegen eines Störfalls in einem französischen Atomkraftwerk kontaminiertes Wasser in den Bodensee gespült wird, dann sind Millionen Menschen in Süddeutschland innerhalb kürzester Zeit von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten.“ Es sei ein schwerer politischer Fehler der Staatsregierung gewesen, die begründeten Sorgen des Nachbarn Österreich in Bezug auf den unsicheren Reaktor im Atomkraftwerk Isar 1 bei Landshut immer wieder so schroff zurückzuweisen, so Aiwanger weiter. „Stets haben hier CSU-Minister auf internationalem Parkett Porzellan und Glaubwürdigkeit zerschlagen. Dieses unsensible Vorgehen gegen Österreich fällt uns jetzt bei unserer Mitwirkungsmöglichkeit in Bezug auf das unsichere AKW Temelin in Tschechien selbst auf die Füße. Um Schaden von Deutschland und Bayern abzuwenden, ist es daher dringend erforderlich, in Atomfragen künftig einen Konsens mit anderen Staaten zu suchen.“

Aiwanger forderte in diesem Zusammenhang konkrete Schritte zum glaubwürdigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Wenn die Staatsregierung weiterhin so untätig bleibe wie derzeit, könnten die Atomkraftwerke im Freistaat in zehn Jahren definitiv nicht abgeschaltet werden. Erhebliche Gefahren gingen auch von den atomaren Zwischenlagern in Bayern aus, da sie gegen viele Gefahren nicht gesichert seien.



Hubert Aiwanger lädt zum Austausch zwischen Zahnärzten, Patienten und Politikern:

Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag, lud ins Hotel Asam in Straubing zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung „Zahnheilkunde“. Hintergrund ist die Neufassung der Gebührenordnung (GOZ), die zum 01.01.2012 das Bundesgesundheitsministerium in Kraft setzt. Für die FREIEN WÄHLER Anlass, eine Kooperationsveranstaltung zu organisieren und sich als politische Vereinigung über die Mängel des Systems sowie über die Forderungen der Zahnärzte vor Ort zu informieren und diese mitzunehmen in die politische Arbeit.
„Eine qualitativ hochwertige Zahnheilkunde braucht eine andere Grundlage als die GOZ neu 2012. Zahnärzte und Patienten können mit dieser Rechtsverordnung nicht zufrieden sein“, so Erwin Binner, 2. Vorsitzender des Zahnärztlichen Bezirksverbandes (ZBV) Niederbayern, in seinen Begrüßungsworten.
Dr. Cornelius Haffner, Referent für Vertragswesen bei der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Bayern (KZVB), bemängelte das fehlende Mitspracherecht der Zahnärzte bei der Gebührenordnung. Wie geschehen, wurde der vorgelegte Referentenentwurf ohne Anhörung der Zahnärzteschaft vom Bundeskabinett beschlossen und mit kleineren Änderungen verabschiedet. „Diese GOZ neu 2012 ist unter betriebswirtschaftlichen Aspekten eher ein Rückschritt und schadet mehr, als sie nützt“, so Dr. Haffner.
Der 2. Vorsitzende der KZVB, Dr. Stefan Böhm referierte über die alle Jahre wieder-kehrenden Puffertage, früher Budgetspartage genannt: „Das zur Verfügung gestellte Jahresbudget der gesetzlichen Krankenversicherungen, besonders bei der AOK Bayern, reicht für zahnärztliche Behandlungen nicht aus. Zum Ende eines jeden Jahres müssen deshalb Puffertage ausgerufen werden – das heißt im Klartext, dass das Honorar für beispielsweise Füllungen und Wurzelfüllungen in dieser Zeit auf bis zu ein Drittel gekürzt wird.“ Dagegen stünden die festen Betriebs- und Personalkosten der Praxis. Dr. Böhm forderte eine bessere jährliche Budgetausstattung durch die Krankenkassen, denn „nur so kann eine optimale zahnärztliche Versorgung der Patienten gewährleistet werden“, so Dr. Böhm.
Für den 1. Vorsitzenden des zahnärztlichen Bezirksverbandes Niederbayern, Dr. Peter Maier, war es in seiner Funktion als Referent für zahnärztliches Personal in der Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK), ein großes Anliegen darauf hinzuweisen, dass die bayerischen Zahnarztpraxen zusammen mehr Arbeitsplätze zur Verfügung stellen würden als etwa ein Wirtschaftskonzern wie Siemens. Aufgrund der geänderten Gebühren und steigenden Unkosten könnten diese hochqualifizierten Arbeitsplätze wahrscheinlich auf lange Sicht in dieser Zahl nicht mehr gehalten werden: „Denn hochqualifizierte Mitarbeiter verdienen ein entsprechendes Entgelt für ihre Leistungen“, so Dr. Maier.
Zahnarzt Walter Wanninger aus Straubing erörterte die Auswirkungen der neue GOZ auf die Behandlungskosten. „Die Zahnerhaltung sowie die Prävention und Aufklärung werden schlecht honoriert, im Gegenzug dazu werden die Zahnersatzbehandlungen, wie Kronen und Brücken, aufgewertet“, so Wanninger. Im neuen Jahr kämen somit
wieder Mehrkosten auf die Patienten zu, wenn sie sich für eine hochwertige Zahnerhaltung entschieden. Als Referent der BLZK für die GOZ sei es ihm ein Dorn im Auge, dass hochwertige zahnerhaltende Maßnahmen nicht angemessen von den Krankenkassen honoriert würden. Wanninger weiter: „Zusätzlich werden die Praxen auch mit Bürokratiekosten für Hygiene- und Qualitätssicherungsvorschr
iften belastet, die so nicht sein müssten.“
Der Freie Wähler Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger übergab anschließend das Wort an das Publikum und eröffnete damit eine interessante und kontroverse Diskussionsrunde, aus der er viele Forderungen, Vorschläge und Wünsche der Zahnärzteschaft mit auf den Weg bekam.


Wohnortnahe Bildungschancen in der Fläche

Politiker un BRLV diskutieren über Kooperation zwischen Mittel- und Realschule

Alle Schüler müssen in zumutbarer Nähe attraktive Bildungsabschlüsse, vor allem den Realschulabschluss, erreichen können. In dieser Forderung waren sich der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger,und der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbandes (BRLV), Anton Huber, einig. Über die Möglichkeiten, an dieses Ziel ohne große Strukturveränderungen zu gelangen, diskutierten in Rottenburg FW-Politiker sowie Realschulvertreter und fanden große Übereinstimmung über praxistaugliche Wege.

Foto: Realschuldirektor Reinhold Kerner, Hubert Aiwanger MdL, Bürgermeister Alfred Holzner, 1. Vorsitzender des BRLV, Anton Huber, Jürgen Böhm, Präsident des Verbandes Deutscher Realschullehrer und Thomas Dachs, stellvertretender Vorsitzender des BRLV


‎14.11.2011: Fraktion unterwegs in Attaching

Die Startbahngegner werden am Ende die Gewinner sein!

Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER sind am Montag mit Gegnern des Baus einer dritten Startbahn am Flughafen München zusammengekommen. Beim Ortstermin in Attaching begrüßte der ehemalige Landrat des Landkreises Freising, der Flughafenexperte und Landtagsabgeordnete Manfred Pointner, ...Mitglieder des Aktionsbündnisses „AufgeMUCkt“ und der Bürgerinitiative Attaching, den Vorsitzenden der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, den Freisinger Landrat Michael Schwaiger (FREIE WÄHLER) sowie Benno Zierer (FREIE WÄHLER), Dritter Bürgermeister der Stadt Freising. Aiwanger sagte, die beim Bayerischen Verwaltungsgerichtshof gegen das Großprojekt eingereichten 22 Klagen sprächen eine deutliche Sprache. „Wir sind hergekommen, um uns die Sorgen und Nöte der Flughafenanwohner anzuhören. Wir wollen uns aber nicht damit befassen, wie wir Menschen später finanziell entschädigen können – wir wollen die dritte Bahn verhindern. Ich finde es bemerkenswert, dass der Widerstand gegen den Bau einer dritten Startbahn inzwischen auch in der Landtags-CSU um sich greift und sogar Flughafenchef Kerkloh einräumt, durch eine bessere Fernverkehrsanbindung des Flughafens München könne eine dritte Startbahn überflüssig werden.“
„Die Flughafen München GmbH wird angesichts des gewaltigen Gegenwindes aus der Bevölkerung langsam nervös“, stellte auch Pointner fest: „Vertreter der FMG behaupten neuerdings, sie benötigten die dritte Startbahn bereits ab 430.000 Flugbewegungen jährlich, um ihr Ziel einer Umstiegsdauer von maximal 30 Minuten zu erreichen. Ihr eigenes Gutachten hat jedoch vor kurzem ergeben, dass die derzeitigen zwei Bahnen erst ab 480.000 Bewegungen p.a. ausgelastet sind. Das zeigt, dass der FMG die Argumente ausgehen, zumal die Flugbewegungen in jüngster Zeit klar rückläufig sind“, so Pointner. Michael Buchberger, Vorstandsvertreter der Bürgerinitiative Attaching, zeigte die dra-matischen Auswirkungen einer dritten Startbahn für seinen Heimatort auf: „Attaching würde nach den derzeitigen Planungen täglich 531mal in einer Höhe von 50 bis 80 Metern überflogen – das ist weniger als die Höhe der Münchner Frauenkirche. Dabei darf der Flughafen eigentlich nicht lauter als 63 dB(A) werden. Kommt die dritte Startbahn, werden es in Attaching 71 dB(A) Dauerschall sein. Das bedeutet eine erhebliche Gesundheitsgefährdung der Bevölkerung, denn Dauerlärm macht krank.“
Im weiteren Verlauf der Veranstaltung wurde ein Fluglärmgenerator vorgeführt, um an ausgesuchten Lärmreferenzpunkten im Eittinger Moos und im Schwaiger Moos aufzuzeigen, welche Lärmsteigerung die Inbetriebnahme einer dritten Startbahn zur Folge hätte. Aiwanger zeigte sich zum Abschluss dennoch optimistisch: „Die Folgen des Monsterprojekts ‚dritte Startbahn‘ für die Menschen der Region Erding/Freising wären untragbar. Ich bin der festen Überzeugung, dass diese Piste niemals gebaut wird, denn Seehofer wird sie vor der Landtagswahl 2013 nicht durchdrücken – und nach der Wahl wird es im Landtag dafür keine politische Mehrheit mehr geben. Die Vernunft spricht gegen eine dritte Startbahn – am Ende werden ihre Gegner die Gewinner sein.


FREIE WÄHLER Landtagsfraktion kritisiert Europapolitik der CDU/CSU

Aiwanger: Europa darf keine Zwangsgemeinschaft werden -

Merkel und die CDU/CSU machen sich zum Gerichtsvollzieher der Finanzbranche

 

Kritik an der „zentralistischen Europapolitik der Union“ äußert der Vorsitzende der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, Hubert Aiwanger. Er bezieht sich dabei unter anderem auf die von Bundeskanzlerin Merkel beabsichtigte Änderung der EU-Verträge mit dem Ziel, in die Haushaltsrechte der Mitgliedsstaaten eingreifen zu können. Auch der CSU-Europaabgeordnete Weber fordert „eine Stärkung der Durchgriffsrechte Europas“ auf Staaten, welche mit den Defizitkriterien nicht zurechtkommen. Unter anderem sind Klagemöglichkeiten vor dem Europäischen Gerichtshof geplant. 

Aiwanger wirft der Union in diesem Zusammenhang vor, „auf einen politischen Fehler mit einem noch größeren weiteren Fehler zu reagieren. Man hat Staaten in die Eurozone aufgenommen, die wirtschaftlich nicht reinpassen. Diese Staaten jetzt von Brüssel aus unter Zwangsverwaltung zu stellen, gefährdet den inneren Frieden Europas und soll nur dazu dienen, die Zinsen für die Banken einzutreiben, die sich dort verspekuliert haben.“ Vielmehr müsste sich Merkel an die Euro-Verträge halten, die eine Schuldenübernahme durch andere Eurostaaten nicht zulassen. Den Banken müsste klar gemacht werden, dass sie Kredite in andere Staaten auf eigenes Risiko vergeben und nicht mit einem Rettungsschirm zu rechnen hätten. 

Aiwanger: „Wäre das von Anfang an klar gewesen, könnten wir uns die jetzige Diskussion sparen. Oder anders herum ausgedrückt: Es ist unakzeptabel, dass Europa zu einem zentralistischen Staat ausgebaut wird, nur weil man sich nicht an die derzeitigen Verträge hält. Merkel und die CDU/CSU machen sich zum Gerichtsvollzieher der Finanzbranche und ruinieren dabei den Gedanken eines Europas der Bürger und Regionen.“ 



Aiwanger wirft Staatsregierung Ahnungslosigkeit vor

„Versagen auf ganzer Linie“ wirft der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, der Bayerischen Staatsregierung in Bezug auf die dritte Startbahn am Flughafen München vor. Die Staatsregierung habe sich bisher nicht um Alternativen zur „angeblich benötigten dritten Startbahn gekümmert, sondern ist den Argumenten der Startbahnfetischisten blind hinterher gestolpert.“ Aktuell wird die Notwendigkeit für eine weitere Startbahn auch vom CSU-Abgeordneten Zeitler in Frage gestellt. Dieser hat errechnet, dass bessere Bahnanbindungen des Flughafens einen Großteil der Kurzstreckenflüge ersetzen könnten, welche derzeit rund ein Drittel der jährlich rund 400.000 Flugbewegungen in München ausmachen.

Auch Aiwanger hatte bei einer Veranstaltung der FREIEN WÄHLER am vergangenen Dienstag in München einen Ausbau der Bahnanbindungen an den Flughafen und eine Optimierung des innerdeutschen Bahnnetzes generell gefordert. „Wenn die Bahn kundenfreundlicher wäre, könnten wir uns viele Flüge sparen“, so Aiwanger. Der Flughafenexperte der FREIEN WÄHLER, Manfred Pointner, schlägt als konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Bahnnetzes vor, die bestehende ICE-Linie München-Nürnberg-Frankfurt-Ruhrgebiet ab Nürnberg aufzuwerten. Außerdem seien schnellere ICE-Verbindungen vom Hauptbahnhof München nach Hannover, Hamburg und nach Berlin sinnvoll, da Zugreisen in die Bundeshauptstadt derzeit sieben bis acht Stunden dauerten.

Aiwanger sieht sich in seiner Einschätzung, dass die Staatsregierung gar nicht wisse, was am Flughafen überhaupt passiert, auch durch die inhaltsleere Antwort der Staatsregierung auf seine Anfrage der letzten Tage bestätigt. Aiwanger wollte wissen, wie viele Überflüge über Stadt und Landkreis Landshut durch Flugzeuge aus München stattfinden. Das Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Technologie wusste hierauf keine Antwort und verwies auf die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH. Aiwanger: „Dem Freistaat gehören 51 Prozent des Flughafens, und die Regierung steht vor der Frage von Milliardeninvestitionen für eine weitere Startbahn mit Ausweitung der Flugbewegungen. Wenn dabei die Herrschaften hausintern nicht mal wissen, wo welche Flugzeuge herumkurven und eventuell die Bevölkerung beeinträchtigen, dann ist Hopfen und Malz verloren.“


Klausurtagung der FREIEN WÄHLER auf Norderney -FREIE WÄHLER bereiten Bundestagswahl 2013 vor


FREIE WÄHLER zu schwarz-gelben Steuersenkungsplänen

Nullsummenspiel zu Wahlkampfzwecken

Als „Nullsummenspiel zu Wahlkampfzwecken“ bezeichnet der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die aktuellen Steuerpläne der schwarz-gelben Koalition. Aiwanger: „Die Steuerentlastung von durchschnittlich rund 50 Euro pro Bürger und Jahr ist eigentlich die ganze Aufregung nicht wert. Trotzdem muss die gesamte jährliche Steuersenkung von fünf bis sechs Milliarden Euro durch Schuldenerhöhungen bei Bund, Ländern und Kommunen gegenfinanziert werden. Wenn Seehofer noch zusätzlich eine PKW-Maut einführen will, dann wird der Bürger am Ende sogar noch höher belastet als momentan. Die ganze Aktion zielt darauf ab, den Bürger hinter die Fichte zu führen und ihn dabei mehr zu be- als zu entlasten.

Aiwanger vertritt die Meinung, dass weder durch Steuererhöhungen noch durch Steuersenkungen entscheidende positive Auswirkungen auf die wirtschaftliche Situation in Deutschland zu erwarten sind. Vielmehr müsse das Gesamtsystem leistungsfähiger werden - unter anderem durch bessere Bildung und Infrastruktur. Außerdem müssten Geldabflüsse aus dem System – zum Beispiel für Bankenrettungsschirme – reduziert werden. Aiwanger: „Nur so wird der Gesamtkuchen, der unter den Bürgerinnen und Bürger verteilt werden kann, insgesamt größer.“


01.11.2011: Griechenland will Volksabstimmung über Sparauflagen

Aiwanger: Rettungsschirmpolitik läuft ins Leere - Griechenlands Ausscheiden aus der Währungsunion rückt näher

Die vom griechischen Ministerpräsidenten Papandreou angekündigte Volksabstimmung über die Sparauflagen in Zusammenhang mit dem Euro-Rettungspaket ist nach Meinung des Vorsitzenden der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, „ein Schritt in Richtung Ausscheiden Griechenlands aus der Währungsunion.“ Aiwanger wirft den Parteivorsitzenden von CDU, CSU und FDP erneut vor, die Situation falsch eingeschätzt und mit der beschlossenen Hebelung der Rettungsgelder ein unverantwortliches Risiko für die deutschen Steuerzahler eingegangen zu sein.

Aiwanger: „Seehofer und Rösler haben erst lautstark verkündet, mit ihnen gebe es keine Hebelung. Dann haben sie doch zugestimmt. Das fällt uns jetzt auf die Füße. Zur Ablenkung der Öffentlichkeit inszenieren sie nun eine Scheindiskussion über die Absenkung des Soli. Bayerns Finanzminister Fahrenschon hat die brennende Maschine mit seinem eigenen Rettungsschirm verlassen, weil er weiß, dass die Piloten keine Landebahn mehr finden und der Sprit ausgeht.“ Die Tatsache, dass die Griechen mehrheitlich gegen die Rettungsaktionen in der jetzigen Form sind, beweist nach Aussage Aiwangers, „dass die Griechen einen besseren Realitätssinn haben als die Finanzexperten, die erfolglos an der Misere herum operieren. Die Rückkehr zur eigenen Währung wäre für Griechenland wohl in dieser Situation nicht die schlechteste Lösung, denn die geplanten Sparauflagen sind in Griechenland innenpolitisch nicht durchsetzbar. Am Ende des steinigen Weges stünde ein Volksauf stand und die mögliche Gefahr einer Rückkehr zur Militärdiktatur, die in Griechenland noch nicht so lange zurückliegt.“


01.11.2011: Änderung des Telekommunikationsgesetzes für Bürger unbefriedigend

Aiwanger: Internet muss Grundversorgung werden

Die jüngste Änderung des Telekommunikationsgesetzes (TKG) durch die schwarz-gelbe Bundesregierung ist beim Vorsitzenden der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, auf scharfe Kritik gestoßen: „Trotz dringender Notwendigkeit ist schnelles Internet wieder nicht als Grundversorgung festgeschrieben worden. Die Lobbyisten der Telekommunikations-branche haben sich durchgesetzt, und Millionen Bürger warten weiter vergeblich auf einen zeitgemäßen Anschluss.“

Zwei Drittel der Internetnutzer in Deutschland müssen sich derzeit mit weniger als 6 MBit/s Übertragungsleistung begnügen, was unter anderem auch für viele Firmen im strukturschwachen Raum ein großes Problem darstellt. Während mit dem Turbo-Internet in Ballungsräumen viel Geld verdient wird, weigern sich die Anbieter beharrlich, in dünner besiedelten Gebieten einen Teil der Gewinne zu reinvestieren, um flächendeckend ein leistungsfähiges Internet zu garantieren. Der Deutschland-Chef der Deutschen Telekom, Nick Jan van Damme, sagte dazu: „Die Zeiten sind vorbei, in denen wir flächendeckend solch ein Netz bis in jeden Haushalt ausrollen. Wir suchen gezielt nach Städten, wo sich ein Glasfaserausbau für uns lohnt.“

Die FREIEN WÄHLER fordern, Internet als Grundversorgung festzuschreiben wie Strom und Wasser - und durch entsprechende Änderungen des Telekommunikationsgesetzes die Anbieter zum Ausbau der Netze zu verpflichten . „Schwarz-Gelb hat erneut versagt, wenn es um bürger- und mittelstandsfreundliche Regelungen geht. Die Monopolisten sind ihnen wichtiger. Höchste Zeit, dass der Bürger mit dem Wahlkreuzchen daran etwas ändert“, so Aiwanger abschließend.


27.10.2011: Hebelung des Euro-Rettungsschirms entgegen bisheriger Zusagen eingeführt

Aiwanger:

Wie das Herbstlaub von den Bäumen, so fällt die Glaubwürdigkeit der CSU  

„Völligen Glaubwürdigkeitsverlust in der Europolitik“ wirft der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, der CSU vor: „Bis vor wenigen Tagen hat die CSU hochheilig versprochen, die Hebelung des Euro-Rettungsschirms abzulehnen. Jetzt haben sie zugestimmt. Das ist nicht mehr nachvollziehbar und man kann diesen Herrschaften kein Wort mehr glauben.“

Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Seehofer hatte am 30. September im Bundesrat zur „Hebelung“ noch gesagt: „Eine solche Maßnahme setzt nicht nur die Stabilität des Euro aufs Spiel, sondern auch die Finanzstabilität Deutschlands.“ Auf dem CSU-Parteitag am 7. und 8. Oktober und in folgenden Interviews sagte Seehofer: „Die CSU schließt jedwede Ausweitung des beschlossenen Rettungsschirms aus. Ich gehe davon aus, dass unsere CSU-Position auch Position der Koalition ist oder wird“ und „eine Erweiterung der Rettungsschirme gibt es mit uns nicht. Das ist eine klare Aussage. Wir meinen das auch so.“ CSU-Generalsekretär Dobrindt sagte seinerzeit, er lehne eine Haftungsausweitung des Eurorettungsschirms strikt ab und „die CSU behält damit ihren Kurs der Finanzstabilität in ihrer Euro-Politik bei.“

Eine weitere Anekdote aus der Abteilung „politische Totalverwirrung“ ist nach Ansicht der FREIEN WÄHLER der Dringlichkeitsantrag von CSU und FDP im Bayerischen Landtag vom 19.10.2011 mit der Forderung: „Die Bayerische Staatsregierung wird aufgefordert, sich auf Bundes- und EU-Ebene dafür einzusetzen, dass es zu keiner Vervielfachung der Interventionskraft des EFSF durch eine Hebelung kommt.“ Wenige Tage später, am 26. Oktober stimmten CSU und FDP dem Hebel zu!

 

Aiwanger hierzu: "Schwarz-Gelb hat die Kontrolle über das Geschehen völlig verloren. Es nützt auch den Griechen nichts mehr, wenn der deutsche Steuerzahler die Zinsen von Banken bezahlt, bei denen Griechenland verschuldet ist. Ich bin dafür, einen massiven Schuldenschnitt von mindestens 60 Prozent vorzunehmen und den Finanzinstituten und Schuldenländern unmissverständlich zu sagen, dass wir nicht bereit sind, ihre Schulden zu übernehmen. Rettungsschirm und Hebelung setzen hier die falschen Akzente und erhöhen unser Haftungsrisiko weiter.“

 

Abschließend fragt Aiwanger, welche Glaubwürdigkeit nach den bisherigen Erfahrungen die Aussage von mehreren Bundestagsabgeordneten von CSU und FDP noch hat, die aktuell äußerten: „Unser Bundesbankgold ist absolut tabu.“

 


26.10.2011: Zur Bundeswehrreform

Aiwanger: Auch in Niederbayern schmerzhafte Einschnitte! Staatsregierung muss sich mit den betroffenen Kommunen unverzüglich an einen Tisch setzen und Schadensminimierung betreiben

Die Bundeswehrreform hat auch vor Niederbayern nicht halt gemacht. Alle sechs niederbayerischen Bundeswehrstandorte müssen mit massiven Einschnitten bei der Anzahl der Dienstposten rechnen. Deggendorf wird künftig sogar überhaupt nicht mehr als „Standort“ auftauchen, da die Kaserne nur noch sechs Dienststellen haben wird. Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger (Rottenburg an der Laaber) zeigt sich verärgert, dass die Gegebenheiten Niederbayerns erneut nicht besser berücksichtigt wurden.

Aiwanger: „Von den über 4.000 Dienstposten an niederbayerischen Kasernen bleiben nach der Streichung von 1/4 der Stellen noch 3.000 Dienstposten übrig. Damit steht Niederbayern nicht viel besser da als Gesamtbayern, wo 40 % der Stellen gestrichen werden. Da gerade im ländlich geprägten Niederbayern die Bundeswehrstandorte als Wirtschaftsfaktor einen enormen Stellenwert haben, werden wir diese Einschnitte extrem spüren.“

Zudem hätte Niederbayern in den letzten Jahren bereits den Verlust der Kasernen Passau, Rottenburg / Laaber und Landshut zu verschmerzen gehabt.

Besonders bei Naturkatastrophen wie Donauhochwasser oder einem Schneechaos sei es von größter Bedeutung, die Einsatzkräfte der Bundeswehr für Hilfseinsätze vor Ort zu haben. Aiwanger fordert die Staatsregierung auf, sich unverzüglich mit den betroffenen Kommunen zusammenzusetzen und sich um Schadensminimierung zu bemühen, etwa durch Sonderkonditionen für die Wirtschaftsförderung. So könnten vor Ort Arbeitsplätze geschaffen werden.

Insgesamt werden in Niederbayerns Kasernen im Zuge der Bundeswehrreform über 1.000 Dienststellen wegfallen. Dies sind im einzelnen:

Bayerisch Eisenstein: Streichung um 30 Dienststellen von 50 auf 20 („signifikant reduziert“)

Bogen: Streichung um 310 Dienststellen von 1.090 auf 780

Deggendorf: Streichung um 24 Dienststellen von 30 auf 6 („signifikant reduziert, künftig nicht mehr als Standort bezeichnet“)

Feldkirchen: Streichung um 200 Dienststellen von 1.100 auf 900

Freyung: Streichung um 250 Dienststellen von 830 auf 580

Regen: Streichung um 200 Dienststellen von 960 auf 760


25.10.2011: Donauhochwasserschutz Niederwinkling / Mariaposching

Aiwanger: Die Staatsregierung spielt mit der Sicherheit der Bevölkerung!

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger hat im Bayerischen Landtag erneut das Thema Hochwasserschutz in Niederwinkling und Mariaposching („Polder Sulzbach“) auf die Tagesordnung gebracht. In der Plenarsitzung von Dienstag 25. Oktober wurde der Antrag mit Stimmen der Regierungsparteien CSU und FDP erneut abgelehnt.

Aiwanger: „Im Juni diesen Jahres haben wir einen Antrag eingebracht, in dem wir die Staatsregierung auffordern, ihren Versprechungen aus den Jahren 2008 und 2009 gegenüber den Kommunen endlich Taten folgen zu lassen. Der Antrag wurde abgelehnt. Nun haben wir das Thema erneut aufgegriffen, um den Druck auf die Staatsregierung zu erhöhen.“

Neben der Gefahr für die von einem möglichen Hochwasser betroffenen 2.000 Anwohner birgt der unzureichende Schutz auch Risiken für die Umwelt. Aiwanger: „In dem Gebiet befinden sich neben einer offenen Kläranlage zahlreiche Heizöltanks. Eine Überschwemmung würde einen Ökogau verursachen.“

Weiterer Grund für einen schnellstmöglichen Ausbau des Hochwasserschutzes: Die Gemeinden werden durch einen Baustopp auf Grund des fehlenden Schutzes in ihrer Entwicklung gehemmt.

Aber warum weigert sich die Staatsregierung so vehement, den Gemeinden endlich einen angemessenen Hochwasserschutz zu ermöglichen? Aiwanger erklärt: „Da ist politisches Taktieren der Bayerischen Staatsregierung im Spiel. Diese möchte den Hochwasserschutz erst im Zuge des Donauausbaus ermöglichen. Sie erhoffen sich davon, die Anliegergemeinden zu einer positiven Haltung gegenüber den Donauausbau-Planungen bewegen zu können. Wir fordern seit langem, Donauausbauplanungen und Hochwasserschutz getrennt voneinander zu betrachten.“

Der Polder Sulzbach in den Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching verfügt lediglich über einen 30-jährigen Hochwasserschutz. Zum Ausbau für einen 100-jährigen Schutz vor Donauhochwasser müssten die Deiche etwa fünf Meter hoch gebaut werden. Schätzungen gehen von Kosten in Höhe von 56 Millionen Euro aus, wovon der Bund etwa 1/3 übernehmen würde und Bayern 2/3. Aiwanger fordert die Staatsregierung auf, im Bedarfsfall den Bundesanteil vorzufinanzieren, um zu einer schnellen Lösung in den nächsten Jahren zu kommen. Aiwanger: „Wenn Bayern sich noch länger hinter dem Bund versteckt, passiert die nächsten zehn Jahre nichts. Das ist verantwortungslos.“


Hubert Aiwanger zu Gast beim Katholischen Ehe- und Familienwochende

Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, nahm am Katholischen Ehe- und Familienwochenende in Heiligenbrunn teil. Bei einer abendlichen Gesprächsrunde referierte er zu dem Thema: "Solidarische Gesellschaft als Ziel der Politik". Daraus entwickelte sich ein sehr konstruktiver und offener Austausch.


Freie Wähler zur Debatte um die dritte Startbahn auf den Parteitagen von SPD und Grünen

Aiwanger: Die Fakten sprechen gegen die dritte Startbahn

In der Debatte darüber, ob am Münchner Flughafen eine dritte Startbahn gebaut werden soll oder nicht, fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, dazu auf, „die Fakten zur Kenntnis zu nehmen – und die sprechen gegen die zusätzliche Startbahn. Die jetzigen zwei Bahnen wickeln rund 400 000 Flugbewegungen jährlich ab und haben Reserven bis über 500 000. Die Kosten würden am Ende näher bei zwei Milliarden Euro liegen als bei einer Milliarde und das ist rausgeschmissenes Geld. Der Freistaat Bayern hat noch Restdarlehen von 251 Millionen Euro in der Flughafengesellschaft, die er sich auszahlen lassen könnte, wenn die Startbahn nicht gebaut würde.“

Aiwanger warnt davor, dass bei einem unnötigen Bau und einem möglichen Konjunktureinbruch die Anteilseigner Freistaat Bayern, Bund und Stadt München am Ende für zusätzliche Defizite aufkommen müssten. Man solle damit zufrieden sein, dass man den Flughafen in seiner jetzigen Größe in die Wirtschaftlichkeit führen könne: „lieber klein und fein und wirtschaftlich als ein Größenwahnprojekt bei dem man draufzahlt“. Außerdem erneuert Aiwanger seine Warnung, dass durch einen Ausbau des Flughafens München der Flughafen Nürnberg zusätzliche Konkurrenz bekäme und dessen Wirtschaftlichkeit weiter sinke. Schon heute müssten dort Defizite von jährlich 40 Millionen Euro geschultert werden. Abschließend bemerkt Aiwanger, vor allem an die Adresse der SPD: „Die Politik soll sich weniger hinter Gerichtsbeschlüssen verstecken, sondern die Sinnhaftigkeit von Projekten genau prüfen. Bei der dritten Startbahn ist diese Sinnhaftigkeit nicht gegeben.“


Aiwanger sieht „fatale Interessenverquickung" bei Planungen zum Donauausbau!

Im aktuellen Streit um die Gutachten zum Donauausbau erneuert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, seine Skepsis gegenüber dem laufenden Gutachten und sieht eine „fatale Interessenverquickung“. 

Aiwanger: „Die RMD Wasserstraßen GmbH als Tochter der E.ON hat eine federführende Rolle beim Gutachten. Die RMD erhält rund 27 Millionen des 33 Millionen Euro teuren Gutachtens, und überdies hat die RMD durch einen Konzessionsvertrag bis 2050 das Recht der Wasserkraftnutzung zur Stromgewinnung. Es ist deshalb nicht auszuschließen, dass die RMD im Gutachten die Staustufenvariante schönredet, um später quasi als Nebenprodukt die Wasserkraftnutzung zu bekommen. Wenn man das will, muss man es offen sagen. Die Glaubwürdigkeit des Gutachtens ist aber aufgrund der Interessenlage von Anfang an schwer erschüttert.“  

Aiwanger verweist auch auf die Gründe, warum die FREIEN WÄHLER die Donaustaustufe ablehnen: Baukosten von mindestens einer halben Milliarde Euro, kaum ein Zusatznutzen für die Schifffahrt, dafür höhere Pflegekosten des Flussabschnittes, unkalkulierbare Auswirkungen eines steigenden Grundwasserspiegels auf angrenzende Baugebiete, Kanalisationen und Ackerflächen mit befürchteten hohen Folgekosten. Die FREIEN WÄHLER sprechen sich deshalb maximal für den sogenannten „sanften Ausbau“ aus.

Das auf 33 Millionen Euro veranschlagte Gutachten bezahlt zur Hälfte die Europäische Union, zu einem Drittel der Bund und zu einem Sechstel, also ca. 5,5 Millionen Euro, der bayerische Steuerzahler.


Freie Wähler besuchen Automobilbauer Audi in Ingolstadt

Aiwanger: Audi-Standort Ingolstadt ist zukunftsfähig aufgestellt

Ingolstadt. Abgeordnete der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion haben am Montag den Automobilbauer Audi am Stammsitz in Ingolstadt besucht. Der Fraktionsvorsitzende Hubert Aiwanger informierte sich mit seinen Landtagskolleginnen Eva Gottstein und Claudia Jung sowie den MdLs Markus Reichhart und Thorsten Glauber in einem persönlichen Gespräch mit Vertretern der Firmenleitung der Audi AG über deren Aktivitäten in den Bereichen der Forschung und Entwicklung neuer Technologien. Weiterer Themenschwerpunkt waren die Bereiche Personalplanung und Beschäftigungssicherung.

Am Standort Ingolstadt beschäftigt Audi 32.000 Mitarbeiter. Diese Arbeitsplätze und auch der Standort Neckarsulm gelten als sicher. Der Autohersteller spricht nicht von einem Fachkräftemangel, sondern stellt eher eine Fachkräftelücke fest. Es gebe einen Bedarf an Spezialfachkräften, welcher vom Markt nicht mehr gedeckt werde, hieß es. Die Ausbildung der jungen Mitarbeiter werde, wie schon in den letzten Jahren, qualitativ noch anspruchsvoller und umfassender werden. Benötigt werden daher in hohem Maße Auszubildende mit einem mittleren Bildungsabschluss als Mindestvoraussetzung im Unternehmen. Die Landtagsfraktion der FREIEN WÄHLER will sich insbesondere dafür einsetzen, dass für Berufstätige ein berufsbegleitendes Studium besser mit dem Job vereinbar wird und somit Arbeitgeber wie auch Angestellte mehr als bisher von dieser Möglichkeit der Weiterbildung profitieren können. Aiwanger: „Die Schaffung von mehr berufsbegleitenden Teilzeitstudiengängen wäre ein geeignetes Mittel. Gerade ein Unternehmen, dessen Kernkompetenz die ständige Innovation ist, muss jederzeit auf bestmöglich qualifizierte Mitarbeiter zurückgreifen können. In den Bereichen Forschung und Entwicklung muss Audi einen sehr hohen Innovationsgrad garantieren können. Die große Zahl qualifizierter Arbeitsplätze in der Region Ingolstadt ist daher auch Motor für das Wirtschaftswachstum von Audi selbst.“

Notwendig für die Erhaltung der Attraktivität des Standortes Ingolstadt sei, neben einer weiteren Steigerung der Effizienz des ÖPNV auch die Schaffung sowie der Erhalt von preiswertem Wohnraum. Bei einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Automobils und insbesondere dessen Antriebsformen wie Elektromotor, Gasantrieb oder Bio-Treibstoffen, äußerten die Audi-Vertreter abschließend ihren Wunsch, dass die Landespolitik „klare Leitplanken“ für die Zukunft der Mobilität installiert.

Unser Pressefoto zeigt von links: Michael Bauer (Audi AG), MdL Eva Gottstein (Eichstätt), Wenzel Smidl (Audi AG), FREIE WÄHLER-Vorsitzender Hubert Aiwanger (Rottenburg) sowie die MdLs Claudia Jung (Gerolsbach) und Markus Reichhart (Ingolstadt).


Ausbauplan für Staatsstraßen: Gelder werden wieder gekürzt

Aiwanger: Niederbayern endlich angemessen berücksichtigen!

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger kritisiert erneut die zu geringen Mittel für Niederbayern im aktuellen Staatstraßenausbauplan.

Aiwanger: „Als der Innenminister im Februar den Entwurf dieses Planes vorgestellt hat, haben wir bereits die ungenügende Berücksichtigung Niederbayerns kritisiert. Damals waren mit 167 Millionen Euro bereits viel zu wenig Mittel für Niederbayern geplant. Nun wurden die Gelder nochmals massiv gekürzt: Niederbayern soll mit nur noch 141,5 Millionen Euro auskommen. Dies entspricht nur 13,8 % der Mittel, obwohl sich in Niederbayern 15 % der Staatsstraßen Bayerns befinden.“

Dass das infrastrukturell bayernweit ohnehin schon schlechter gestellte Niederbayern bei der Verteilung besser berücksichtigt werden müsste, lasse sich auch aus dem Verhältnis der Mittel zwischen Ausbau- und Neubauprojekten ablesen: „Aufgrund der knappen Gesamtsumme von nur 141,5 Millionen Euro für Niederbayern bleiben nur noch 27 Millionen für den Ausbau bestehender Straßen übrig. Das reicht hinten und vorne nicht aus. Bei dem in den anderen Regierungsbezirken durchschnittlich angewandten Verhältnis von 43:57 zwischen Ausbau- und Neubauprojekten hätten wir mehr als die doppelte Summe für Ausbau, Erneuerungen und Bahnübergangbeseitigungen erhalten müssen! Niederbayerns Staatsstraßen werden so zu Schlaglochpisten.“, ärgert sich Aiwanger.

Der Staatsstraßenausbauplan wird regelmäßig fortgeschrieben. In diesen Tagen wurde nach zehn Jahren wieder ein aktueller Plan veröffentlicht. Er zeigt auf, auf welche Staatsstraßenbauprojekte in den einzelnen Regierungsbezirken die Gesamtsumme verteilt wird.


Freie Wähler wollen Bahnstreckenausbau


11.10.2011: Gesundheitsoffensive

"Zukunft der Gesundheitsversorgung in Niederbayern - Wie geht es weiter?"

Es herrscht Hausärztemangel - Wenn kein Hausarzt mehr in der Gemeinde ansässig ist, bedeutet das für die Patienten weitere Wege. Die hausärztliche Versorgung im ländlichen Raum ist massiv gefährdet. Die Brisanz der Lage ist vielen noch nicht bewusst. Einige Stellen in der Region sind bereits offen, und es werden alle davon betroffen sein, so Hausarzt Dr. Josef Ausmann. Der Allgemeinmediziner möchte einen Förderverein für hausärztliche Versorgung auf den Weg bringen. Dieser Verein, dem alle Landkreisgemeinden und Einzelpersonen angehören sollen, könnte im Hintergrund Assistenzärzte fördern und so an die Region binden. Er ist sich sicher, so jungen Menschen den Beruf des Hausarztes wieder näher bringen zu können. Diese und weitere "offenen Baustellen" im Gesundheitswesen wurden vorab auch vom Kollegen, Dr. Dieter Geis, dargestellt. Geis, 1. Vorsitzender des Bayerischen Hausärzteverbandes, signalisierte klar, dass die momentane Regierung der guten Patientenversorgung im ländlichen Raum im Wege steht. 

 

Zur Zukunft der Gesundheitsversorgung in Niederbayern:


06.10.2011: Informationsabend der FREIEN WÄHLER

Frühkindliche Bildung – Wichtiger Faktor in der Entwicklung der Kinder

Die niederbayerischen Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER Jutta Widmann (Landshut) und Hubert Aiwanger (Rottenburg) haben am Donnerstagabend im Landgasthof „Räucherhansl“ in Loiching (Landkreis Dingolfing) einen Informations- und Diskussionsabend veranstaltet. Zum Thema „Frühkindliche Bildung“ informierte Prof. Dr. Heinrich Böttger von der Katholischen Universität Eichstätt die anwesenden Politiker, Kinderpflegerinnen und Erzieherinnen.

Jutta Widmann, selbst ausgebildete Pädagogin, machte in ihren Begrüßungsworten klar, dass man weg müsse vom reinen Betreuungsdenken, hin zu mehr Erziehung: „Wir brauchen mehr Vermittlung von Wissen und Werten – auch und gerade für unsere Jüngsten!“, so die Landshuter Abgeordnete.

Prof. Dr. Böttger forderte den Ausbau der Sprachförderung an Kindertageseinrichtungen, da bereits im fünften und sechsten Lebensjahr fast alle Grundlagen für den Spracherwerb ausgebildet seien: „Frühkindliche Bildung wirkt sich nachhaltig positiv auf die zukünftigen Bildungs- und Lernprozesse unserer Kinder aus und trägt maßgeblich dazu bei, Chancengleichheit zu schaffen. In den ersten Lebensjahren bis zum Grundschuleintritt werden die Grundlagen für die Entwicklungs- und Bildungschancen unserer Kinder gelegt.“ Neueste wissenschaftliche Studien hätten gezeigt, dass zweisprachig aufwachsende Kinder "überlegen" seien: „Sie sind schnellere Entscheider“, so Böttger. Auch konnte nachgewiesen werden, dass bereits zwei bis zwölf Tage alte Babys Sprache erkennen. Weiter hätten die Tests belegt, dass sprachliche Entscheidungsfunktionen zu einer besseren Hirnentwicklung beitrügen. Ein späteres Erlernen einer Zweitsprache erfordere mehr Energie. Böttger plädierte für einen frühen Bilingualismus im Vorschulalter, da diese Kinder ein besseres Arbeitsgedächtnis hätten und sich als bessere Problemlöser erwiesen.

Gerade in der Frühförderung wäre es möglich, spielerisch und ohne Druck den Lernstoff aufzunehmen: „Kinder erwerben in dieser Lernsituation, verbunden mit angenehmen Gefühlen, frei von Stress und Ängsten, emotionale und kognitive Intelligenz. Spätere Lernprozesse, die unter Stress stattfinden, manifestieren sich als negative Erkenntnisse im Gehirn“, erklärte Böttger. Dort abgespeicherte Erlebnisse blieben ein Leben lang gespeichert und würden immer wieder als negative Gefühle abgerufen. Böttger weiter: „Diese messbaren physiologischen Folgen rufen dann beim Kind z.B. das berühmte Bauchweh hervor. Frühkindliche Bildung darf aber nicht als Verschulung des Kindergartens, nicht als formaler Wissenserwerb gesehen werden, sondern als Anregung zum spielenden Lernen.“

Durch diesen Vortag inspiriert, eröffnete sich eine Diskussionsrunde unter den anwesenden Gästen. Hauptanliegen der Erzieherinnen und Pflegerinnen waren die Finanzierung und Machbarkeit von frühkindlicher Bildung, Verkleinerungen der Gruppen für individuellere Förderungsmöglichkeiten, finanzierbare Weiterbildungen, eine gesteigerte Anerkennung ihres Berufsstandes in der Politik und eine angemessene Bezahlung.

Diese Punkte nahm der Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger auf und erklärte, dass die Finanzierung der Landkindergärten endlich weiterentwickelt werden müsse: „Schon vor zwei Jahren gab es Verbesserungsvorschläge, um die Unterfinanzierung der Landkindergärten zu verbessern. Bis heute ist aber rein gar nichts geschehen: Die Staatsregierung ignoriert das Problem einfach“, ärgerte sich Aiwanger. Auch die Problematik der Zunahme der außerfamiliären Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern, die mit der steigenden Bedeutung von Kindertageseinrichtungen einherginge, würde von der Staatsregierung völlig außer Acht gelassen. Kindergärten dürften nicht mehr reine Betreuungseinrichtungen sein, so Aiwanger. „Sie haben den Auftrag, schon den Jüngsten Bildung nahe zu bringen. Für die Finanzierung und Umsetzung werden wir FREIE WÄHLER weiter im Landtag kämpfen und die Thematik immer wieder auf den Tisch bringen.“

Abschließend bedankten sich Aiwanger und Widmann bei Prof. Dr. Böttger mit einem Geschenk für den interessanten und informativen Vortrag.


04.10.2011: FREIE WÄHLER zu Ramsauers Mautplänen

Aiwanger: CSU-Mautpläne sind nicht durchdacht

In der aktuellen Debatte um die Einführung einer PKW-Maut in Deutschland wirft der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, dem Bundesverkehrsminister „völlige Planlosigkeit“ vor: „Es ist geradezu haarsträubend, wenn die CSU auf ihrem Parteitag über die Einführung einer PKW-Maut entscheiden möchte, ohne zu wissen, wie diese genau aussehen soll. Ich warne die CSU davor, unüberlegte Beschlüsse zu fassen, die sich am Ende als teurer Schildbürgerstreich erweisen. Niemand wird uns ernsthaft erzählen wollen, dass diese Maut für die deutschen Autofahrer kostenneutral wäre. Das Ende vom Lied wird sein, dass die einheimischen Autofahrer mit Steuer und Maut doppelt abkassiert werden, Mautausweichverkehr auf die Landstraße verursacht wird und eine immense Bürokratie eingeführt wird. Dies und nichts anderes erwarte ich von den verkehrspolitischen Geisterfahrern Ramsauer und Co.“


29.09.2011: Freie Wähler zur heutigen Abstimmung über Erweiterung des Euro-Rettungsschirms

Aiwanger: Steuerzahler wird über den Tisch gezogen

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, kritisiert die Bedingungen, unter denen der Bundestag am Donnerstag einer Erweiterung des Euro-Rettungsschirms zugestimmt hat. Aiwanger: „Der Steuerzahler wird über den Tisch gezogen. Gläubiger und Banken, welche die Hauptnutznießer der Bürgschaft durch den Steuerzahler sind, werden zur Begleichung der Risiken zu wenig herangezogen. Selbst Kanzlerin Merkel hat in den letzten Monaten gefordert, dass die Verursacher der Krise – vor allem die internationale Finanzwirtschaft – in nennenswertem Umfang an Kosten und Risiken beteiligt werden müssten. Dies ist nicht geschehen – stattdessen geht die Politik den Weg des geringsten Widerstandes und belastet den Wehrlosesten: den Steuerzahler.“

Aiwanger befürchtet für die Zukunft, dass sich die Eurokrise weiter verschärfen wird und begründet dies mit der mangelnden Glaubwürdigkeit der bisherigen Euro-Rettungspolitik: „Die Bundesregierung hat für den Rettungsschirm eine stärkere Beteiligung der Finanzwirtschaft gefordert. Wenn wir uns bei den Zukunftsprognosen für den Euro auf die Aussage der Bundesregierung genauso verlassen können wie auf ihr bisheriges Versprechen zur Beteiligung der Finanzwelt, dann kommt das dicke Ende erst noch auf uns zu.“

 




FREIE WÄHLER zur 180-Grad-Wende der Bayern-SPD im Streit um den Bau einer dritten Startbahn am Flughafen München

Aiwanger: Ude will wohl Vizeministerpräsident unter Seehofer werden

München (do). Die FREIE WÄHLER Landtagsfraktion hat mit Unverständnis auf die Ankündigung der Bayern-SPD reagiert, den Bau der umstrittenen dritten Startbahn am Flughafen München nun doch unterstützen zu wollen. Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger: „Ude will wohl Vizeministerpräsident unter Seehofer werden. CSU und SPD sind für eine dritte Startbahn, FREIE WÄHLER und Grüne dagegen. Die SPD macht einen Fehler, wenn sie sich jetzt unnötigerweise so unter Zeitdruck setzen lässt. Wir brauchen in den nächsten Jahren keine dritte Startbahn, die Milliardensumme dafür wäre besser in anderen Regionen Bayerns investiert. Außerdem ist es höchste Zeit, dass die anderen bayerischen Flughäfen in die Planungen mit einbezogen werden und beispielsweise Nürnberg gestärkt wird, anstatt München weiter aufzublähen. Wir FREIEN WÄHLER stehen weiterhin für eine verlässliche, nachhaltige Politik in Bayern und lehnen deshalb den Bau der dritten Startbahn ab.“

Der Abgeordnete der FREIEN WÄHLER, Flughafenexperte und ehemalige Freisinger Landrat, Manfred Pointner, sagte, es sei ein Armutszeugnis für die SPD, wenn diese die politische Verantwortung für ein solches Milliardenprojekt einfach an eine Verwaltungsbehörde abzugeben versuche. „Die Ankündigung der Parteiführung, den Willensbildungsprozess der SPD ‚neu aufzusetzen‘, ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Kniefall vor Christian Ude, dem möglichen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl 2013 und langjährigen Befürworter der dritten Startbahn.“

Pointner warnte erneut vor dem Bau, „denn der bedeutet mehr Lärm für die Menschen in der Flughafenregion, einen komplizierteren An- und Abflug und sogar Überflüge über die 50.000 Einwohner-Stadt Freising. Nennenswerte Kapazitätsverlagerungen aus Frankfurt/Main oder dem neuen Hauptstadtflughafen Berlin sind dagegen nicht zu erwarten. Durch innovative Videokonferenztechniken werden viele Businessflüge überflüssig, die unsichere Konjunkturlage lässt in München auch keine deutlichen Steigerungen bei den Urlaubsflügen erahnen. Den von der Bayerischen Staatsregierung und der Flughafen München GmbH beschworenen Boom in der Luftfahrt wird es also auf absehbare Zeit nicht geben. Deswegen bekräftigen wir FREIE WÄHLER unser klares ‚Nein‘ zum Bau der dritten Startbahn.“

 


FREIE WÄHLER zu Ramsauers erneuten Maut-Forderungen:

Aiwanger: Ramsauer soll konkreten Maut-Vorschlag vorlegen oder schweigen – Schlaglöcher statt Sommerloch füllen

Die erneute Forderung von Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer nach Einführung einer Pkw-Maut ist bei den FREIEN WÄHLERN auf Unverständnis gestoßen. Ramsauer solle jetzt endlich mal konkret sagen, wie er sich diese Maut vorste...lle oder aufhören, die Öffentlichkeit mit seinen nebulösen Forderungen zu nerven, so der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger: „Ähnlich, wie die FDP über Jahre hinweg von Steuersenkungen gesprochen hat und am Ende nichts rausgekommen ist, als es konkret wurde, spricht Ramsauer ständig von einer Pkw-Maut, ohne zu sagen, wie er sich das genau vorstellt.“

Die FREIEN WÄHLER warnen vor einer unüberlegten Einführung der Maut, wenn diese am Ende den deutschen Autofahrer doppelt abkassieren würde, Ausweichverkehr auf die Landstraßen erzeugen und einen immensen Kontrollaufwand nach sich ziehen würde. Aiwanger forderte Ramsauer auf, sich zunächst einmal bei der eigenen Bundesregierung dafür einzusetzen, dass die immensen Gelder, welche die deutschen Autofahrer schon heute aufbringen, wenigstens zu 50 Prozent wieder in den Straßenunterhalt zurückfließen. Derzeit sind es nur rund 17 Milliarden Euro von insgesamt 53 Milliarden: „Wenn Ramsauer nicht weiterhin König der Schlaglöcher sein will, dann muss er entweder die massive Zweckentfremdung dieser Gelder verhindern oder ein durchdachtes Maut-Konzept vorlegen. Alles andere dient nur dem Füllen des Sommerlochs.“


Der Chef der Freien Wähler besichtigt das Burgberger Hörnle - «Jetzt auszusteigen wäre tödlich»

Auszug aus dem Artikel vom ALLGÄUER ANZEIGEBLATT vom 10.09.2011 von Klaus Kiesel und Sabine Beck

Die Finanzierung läuft vorerst noch bis Ende des Jahres - doch die Bergwaldoffensive (BWO) am Burgberger Hörnle muss weitergehen. Darüber sind sich Forst, Jagd und Bürgermeister Dieter Fischer einig. Rück...enwind bekommen sie dabei von Hubert Aiwanger: Der Bundes- und Landesvorsitzende der Freien Wähler (FW) begutachtete mit den Vertretern den Wald vor Ort und meinte: «Jetzt aus der BWO auszusteigen wäre tödlich.»

Grundsätzlich seien Siedlungen in Burgberg beispielsweise durch Muren und Lawinen bedroht, die am steilen Berghang abgehen könnten, wie Bürgermeister Fischer erläuterte. Darum sei ein intakter und widerstandsfähiger Schutzwald durch die Fortführung der BWO unabdingbar.

«Auch wir müssen wissen, wie es weitergeht», sagte Klaus Dinser, beim Kemptener Landwirtschaftsamt zuständig für die Bergwaldoffensive, an die Adresse der Bayerischen Staatsregierung. Nicht nur seine Mitarbeiter bräuchten Planungssicherheit, auch «die Waldbesitzer rennen uns schon die Türen ein». Ohne die BWO müssten diese nämlich draufzahlen, wie Richard Zeller an einem Rechenbeispiel erklärte. Laut dem Vorsitzenden der Jagdgenossenschaft Burgberg seien das etwa 20 bis 30 Euro pro Festmeter Holz. Die Kosten seien deswegen so hoch, weil nur ein Hubschrauber die Stämme aus dem steilen Gelände ins Tal bringen kann.

«In diesen Lagen muss der Staat die Bewirtschaftung und Erschließung der Wälder besser unterstützen, sonst funktioniert das Ganze in absehbarer Zeit nicht mehr», lautete Aiwangers Fazit.

Management für Lebensraum gefordert

Ein professionelles Lebensraum- und Wildtiermanagement für den bayerischen Alpenraum forderte Jürgen Wälder, Geschäftsführer der Hochwildhegegemeinschaft Sonthofen im Rahmen der Diskussion: «Der Tourismus kann sich im Wald frei entfalten - niemand will ihn wegdiskutieren - aber irgendjemand muss doch klare Spielregeln aufstellen.» Es gebe noch keine Behörde, die sich gezielt um den Lebensraum der Tiere kümmert, obwohl der immer mehr touristisch genutzt werde. Aiwanger: «Da hat er recht.»

 




Sommerfest der FREIEN WÄHLER auf dem Brocken


Aiwanger: CSU handelt scheinheilig – private Gläubiger müssen mehr gefordert werden

CSU gibt Wulff Rückendeckung bei Kritik wegen Euro-Rettung

Eine stärkere Beteiligung privater Gläubiger an den Euro-Rettungspaketen fordert der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger:

„Der Steuerzahler finanziert die Rettungsschirme, die dafür da sind, um Forderungen der großen Banken und Versicherungen zu bedienen, die wiederum an der Verschuldung Griechenlands verdienen. Das ist ein Skandal! Die CSU braucht sich gar nicht auf Eurobonds rauszureden, die vielleicht irgendwann mal kommen und die sie angeblich ablehnen will. Die CSU muss vielmehr jetzt dafür eintreten, dass die privaten Gläubiger an den aktuellen Rettungsschirmen stärker beteiligt werden. Wenn die Papiere der Gläubiger nur noch 50 Prozent wert sind, dann müssen sich die Banken nicht nur mit ,freiwilligen' 20 Prozent beteiligen, wie das zurzeit diskutiert wird."

Aiwanger geht davon aus, dass Griechenland seine Schulden in Höhe von 350 Milliarden Euro nicht zurückzahlen kann, was einen Schuldenschnitt unausweichlich macht. Und bei diesem Schuldenschnitt müssten die privaten Gläubiger – vor allem Banken, Versicherungen und Investmentgesellschaften – stärker in die Pflicht genommen werden. „Der bequemere Weg für die Regierung ist, den Steuerzahler in die Pflicht zu nehmen, um sich mit den großen Geldgebern nicht anlegen zu müssen – aber das muss ein Ende haben", so Aiwanger.

 


12.08.2011: Finanz-Desaster bei Landeszentrale für politische Bildung

FREIE WÄHLER fordern Aufsicht durch Bayerischen Landtag

Undurchsichtige Abrechnungen, eine schwarze Kasse, massive Verstöße gegen das staatliche Haushaltsrecht: Der Oberste Rechnungshof (ORH) wirft der Landeszentrale für politische Bildung schwerwiegende Verfehlungen vor. Vor allem versagt hat aber die Kontrollinstanz – das bayerische Kultusministerium, dem die Landeszentrale untersteht.
 
Für die FREIEN WÄHLER, ist das ein Skandal: „Das Kultusministerium hat seine Aufsichtspflicht offenbar jahrelang massiv vernachlässigt. Deshalb fordern wir eine Umstrukturierung. Insbesondere sollte die Bayerische Landeszentrale direkt beim Bayerischen Landtag angesiedelt sein, um eine größere parteipolitische Unabhängigkeit zu garantieren. Außerdem muss sich die Landeszentrale für politische Bildung auch inhaltlich erneuern und den Fokus stärker auf aktuelle Themen legen, um dem immer größer werdenden Desinteresse an Politik, gerade bei jungen Menschen, entgegenzuwirken.“

Die FREIEN WÄHLER fordern, dass jetzt möglichst schnell der Beirat der Landeszentrale über die Vorkommnisse informiert wird, denn dort sind alle Fraktionen vertreten. „Es geht in die völlig falsche Richtung, wenn sich nur das Kultusministerium mit den Vorfällen beschäftigt, das ja für das Desaster bei der Landeszentrale eine gehörige Mitschuld trägt“.

 


09.08.2011: FREIE WÄHLER zur aktuellen Maut-Debatte

Aiwanger: Schwarz-gelbe Mautideen sind nicht zu Ende gedacht

Als „nicht zu Ende gedacht“ hat der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Autobahn-Mautpläne des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer bezeichnet. „Eine Autobahnmaut für PKW würde zu Ausweichverkehr von der Autobahn runter auf die Kommunal- und Landstraßen führen. Gerade ausländische Autobahnbenutzer würden dann auf die kostenlosen Schleichwege ausweichen und für Verkehrschaos sorgen, wie wir es schon von der LKW-Maut kennen.“ Wenn man schon die ausländischen Autofahrer stärker als bisher abkassieren wolle, müsse man eine allgemeine Straßenbenutzungsgebühr einführen, egal auf welcher Straße man sich bewegt. Doch auch hier falle ein nicht zu unterschätzender Kontrollaufwand an, weil dann wohl die Polizei kontrollieren müsse, ob auch jeder Fahrer eine Vignette gekauft habe, gab Aiwanger zu bedenken. Schließlich dürfe man auch nicht vergessen, dass jeder Liter Benzin ohnehin mit 65 Cent Mineralölsteuer belastet sei, jeder Liter Diesel mit 47 Cent. Da der Sprit zum Beispiel in den Niederlanden teurer sei als in Deutschland, würden die Urlaubsfahrer aus diesen Ländern pro Tankfüllung rund 30 bis 40 Euro in die deutsche Steuerkasse zahlen, ohne dass hierfür Bürokratiekosten anfallen. Dass die Niederländer entgegen anderslautenden Behauptungen sehr wohl in Deutschland tanken, sehe man an jeder Tankstelle an den Transitstrecken, so Aiwanger.

 

Auch die aktuellen Forderungen aus der FDP, die Mineralölsteuer um 13 Cent anzuheben und dafür auf die Maut und eventuell auf die Kfz-Steuer zu verzichten, habe massive Auswirkungen auf Berufspendler, gerade im ländlichen Raum. Aiwanger weiter: „Wenn eine Tankfüllung dann 10 Euro mehr kostet als bisher, werden viele Berufstätige ihre Wohnung am Land aufgeben müssen und an ihren Arbeitsplatz in die Stadt ziehen. Eine Verteuerung der Mobilität über die Mineralölsteuer hat im Gegensatz zur Vignette zwar ökologische Lenkungswirkung, führt aber zu einer zusätzlicher Belastung für die Menschen im ländlichen Raum, die auf das Auto angewiesen sind.“ Aiwanger warnt Schwarz-Gelb daher vor unüberlegten Schnellschüssen in Bezug auf die Mautpläne. Er geht aber davon aus, dass diese ständigen, sich widersprechenden Kommentare ohnehin nur dazu dienen sollen, das Sommerloch zu füllen. „Würden die Einnahmen aus Mineralöl- und Kfz-Steuer sowie LKW-Maut von insgesamt deutlich über 50 Milliarden Euro nur halbwegs in die Ertüchtigung des Verkehrsnetzes investiert anstatt in das Stopfen von Haushaltslöchern, hätten unsere Straßen ohnehin schon goldene Leitplanken“, so Aiwanger. „Derzeit werden nur etwa 17 Milliarden Euro, also ein Drittel der Gesamteinnahmen in den Verkehrsbereich investiert. Seehofer solle sich also lieber dafür einsetzen, dass nicht so viel Steuerzahlergeld für Euro-Rettungsschirme ausgegeben werden muss, statt dass die heimischen Autofahrer entgegen anders lautenden Ankündigungen noch mehr belastet werden.“

 

Die FREIEN WÄHLER können sich eine PKW-Maut nur dann vorstellen, wenn sie für deutsche Autofahrer aufkommensneutral ist, indem etwa die Kfz-Steuer um den Mautbetrag gekürzt wird. Außerdem darf kein Mautausweichverkehr erzeugt werden. „Sollte eine Maut eingeführt werden, dann müsste es eine allgemeine Straßenbenutzungsgebühr sein, keine reine Autobahngebühr. Schließlich müssten auch die Mehreinnahmen einer Maut durch die Belastung ausländischer Autofahrer merklich höher sein als der zusätzliche Kontrollaufwand“, so Aiwanger abschließend.

 


08.08.2011 Volksfest Ortenburg


07.08.2011: Volksfest Pfaffenberg - Politischer Frühschoppen mit Hubert Aiwanger

Für ein volles Festzelt sorgte Hubert Aiwanger mit seinem Auftritt am Volksfest Pfaffenberg


05.08.2011: Lehrermangel an bayerischen Gymnasien

Aiwanger: Lehrersparmodelle sind ein politischer Skandal

Als „politischen Skandal ersten Ranges" bezeichnet der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger, die Praxis der bayerischen Staatsregierung, die Lehrerversorgung an bayerischen Gymnasien zunehmend zu reduzieren. Aktueller „Stein des Anstoßes" und Ursache zahlreicher Beschwerden von Schulleitern ist, dass angehende Lehrer (Referendare), deren Ausbildung noch nicht abgeschlossen ist, in immer größerem Ausmaß für den ganz regulären Unterricht eingeplant werden. Gleichzeitig stehen fertig ausgebildete Lehrer auf der Straße und werden nicht übernommen. Das Rechenmodell der Staatsregierung ist dabei, dass Referendare weniger kosten, da deren Referendarsgehälter sowieso bezahlt werden müs-sen. Dadurch werden pro Seminarschule rund drei bis vier reguläre Lehrerstellen eingespart. „Dieser Missbrauch der Referendare führt aber dazu, dass darunter deren eigene Ausbildung und Betreuung durch den Seminarleiter leidet, da der Seminarleiter sich um seine Referendare nicht mehr kümmern kann. Auch die Unterrichtsqualität der Schüler leidet unter dieser Praxis, weil die Schülerinnen und Schüler einen ständigen Lehrerwechsel verkraften müssen und keine Kontinuität in den Unterricht kommt", sagte Aiwanger. Weiterer Kritikpunkt der FREIEN WÄHLER ist, dass die Schulen kaum Finanzmittel für Aushilfsverträge bekommen, so dass zum Beispiel keine Vertretungen bei Schwangerschaft oder längeren Erkrankungen von Lehrkräften organisiert werden können. Aiwanger weiter: „Es ist einfach unglaublich, dass die Staatsregierung das einstige Flaggschiff Gymnasium systematisch ruiniert. Erst die unüberlegte Einführung des G8, die bis heute noch nicht überwunden ist, und jetzt wird auch noch die Schiffsbesatzung von Bord gejagt. Dies kann nur in der Katastrophe enden. Bleibt nur zu hoffen, dass vorher diese Staatsregierung abgewählt wird." Die FREIEN WÄHLER hatten bereits am 17.3.2011 einen Antrag an die Staatsregierung eingereicht, der eine Reduzierung des Einsatzes von Referendaren im „eigenverantwortlichen Unterricht" zum Ziel hatte. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt.



23.07.11 Stadtmeisterschaft der Stockschützen Rottenburg


23.07.11 Bogenschießturnier der Reservisten Pfeffenhausen


21.07.2011: Ansbach - Hubert Aiwanger wirbt für ein Antreten bei der Bundestagswahl 2013

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14.07.2011: Aiwanger - Windenergie gezielt ausbauen

In einer Anfrage an die Staatsregierung erkundigte sich der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger nach den geplanten Maßnahmen der Staatsregierung, um die für Bayern angekündigten 1.000 neuen Windkraftanlagen bis 2021 errichten zu können. Nun erhielt er die aus seiner Sicht unbefriedigende Antwort des Wirtschaftsministeriums.

Aiwanger: „Es wird nicht erklärt, wie man die Kommunen mit einbinden möchte. Dabei bräuchten wir eine enge Abstimmung zwischen Staatsregierung und Kommunen. 1.000 bis 1.500 Windenergieanlagen zu fordern ist schön und gut. Aber dann muss auch klargestellt werden, wie man dieses Ziel erreichen will.“

Nicht nur das „Wie“ macht Aiwanger Sorgen. Auch auf die Frage nach dem „Wo“ hat er keine Antwort erhalten: „Kein Wort darüber, wie viele Anlagen in Niederbayern oder auf Staatsgrund errichtet werden könnten. Auch hier wird alles dem Zufall überlassen. Wie wenig intensiv sich die Staatsregierung bisher mit Energieversorgung nach dem Atomzeitalter beschäftigt hat, sieht man daraus, dass das Wirtschaftsministerium nicht einmal weiß, wie ihr eigenes Energiekonzept heißt. Das Ministerium spricht in der Antwort auf die Anfrage vom Konzept „Bayern innovativ“, dabei heißt das Konzept „Energie innovativ“.“

Dabei wäre laut Aiwanger eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Möglichkeiten und Rahmenbedingungen der Windkraft in Bayern dringend nötig: „Auf dem Festland errichtete sogenannte Onshoreanlagen sind auf Grund einer deutlich niedrigeren Einspeisevergütung gegenüber Offshoreanlagen (auf See) erheblich benachteiligt. Darauf geht das Ministerium auch in keinster Weise ein.“ Auch der Repowering-Bonus, auf den das Staatsministerium in seiner Aussage verweist, fördere laut Aiwanger nur die Regionen, in denen bereits Windräder vorhanden wären: „Mit dem Repowering-Bonus erhält ein Windenergieanlagen-Betreiber Zuschüsse für die Modernisierung seiner Anlagen. Das hilft uns in Niederbayern nicht weiter.“

Aiwanger abschließend: „Wir FREIE WÄHLER sind für einen maßvollen Ausbau der Nutzung von Windenergie in Bayern unter Beteiligung der Kommunen und fordern die Staatsregierung auf, hier zielgerichtet tätig zu werden.“


08.07.2011: Personalknappheit bei Bayerns Polizei

Aiwanger: Staatsregierung erkennt Ernst der Lage nicht

Der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger (Rottenburg/Laaber) hat sich in einer Anfrage an Innenminister Herrmann nach den Planungen für die Entwicklung der Personalsituation bei der bayerischen Polizei erkundigt. Die Antwort des Ministeriums ist für Aiwanger ernüchternd.

Aiwanger: „Eine Personalaufstockung bei der Bayerischen Polizei ist nach den Aussagen des Innenministeriums absolut nicht zu erwarten. Im Gegenteil, es zeichnet sich bereits jetzt der Trend ab, dass in den nächsten Jahren mehr Polizisten aus dem Dienst ausscheiden, als neue eingestellt werden.“

Gleichzeitig würde die Belastung für jeden einzelnen Polizisten künftig noch stärker zunehmen: „Die nur sehr zeitaufwändig und mit viel Fachwissen zu ermittelnden Fälle von Internetkriminalität steigen immer weiter an. Man kann eine steigende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft feststellen. Die Bayerische Polizei wird immer häufiger für Großveranstaltungen wie Demonstrationen oder Sportereignisse eingesetzt. Schon alleine deshalb bräuchten wir bereits heute dringend mehr Polizeibeamte“, so Aiwanger. Dabei sei bezeichnend, dass viele Polizisten schon aktuell am Limit ihres Belastungspensums angelangt seien: Bayerische Polizisten haben um 50 % mehr Krankheitstage als der Durchschnitt aller Bayerischen Beamten.

Aiwanger weiter: „Es reicht nicht aus, wenn der Innenminister sagt, er würde jedes Jahr sämtliche Personalabgänge durch Neueinstellungen ausgleichen. Um die geburtenstarken Jahrgänge der Polizisten, die bis 2020 in den Ruhestand gehen, ausgleichen zu können, muss jetzt schon vorgebaut werden: ein Polizist braucht nach erfolgreicher Ausbildung Erfahrung, um sich im Einsatz behaupten zu können. Der Beruf des Polizisten muss wieder attraktiver gemacht werden, um auch entsprechend qualifizierte Bewerber auswählen zu können. Dadurch würden auch nicht so viele angehende Polizisten die Ausbildung abbrechen.“

Ins selbe Horn stößt auch der Landesvorsitzende der Bayerischen Gewerkschaft der Polizei Helmut Bahr: „Wenn der Personalhaushalt nicht spürbar verbessert wird, werden wir in den nächsten 10 bis 15 Jahren massive Probleme bekommen, unsere Dienststellen besetzen zu können. Zwar sehen die Planungen des Innenministeriums vor, die Ruhestands- sowie sonstigen Abgänge durch entsprechende Neueinstellungen auszugleichen. Doch stellt sich für uns die Frage, ob der Öffentliche Dienst im allgemeinen sowie der Polizeidienst mit seinen Belastungen und Wochenend- und Schichtdiensten in Anbetracht der jüngsten Sparmaßnahmen wie Nullrunde und Absenkung der Einstiegsgehälter um eine ganze Gehaltsstufe im Wettbewerb mit der freien Wirtschaft noch attraktiv genug ist."


01.07.2011: Staatsregierung lehnt Antrag der FREIEN WÄHLER zum Hochwasserschutz ab

Aiwanger: Schwarz-Gelb handelt verantwortungslos

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger zeigt sich enttäuscht über die Ablehnung des FREIE-WÄHLER-Antrags im Bayerischen Landtag zum Hochwasserschutz für die Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching durch Schwarz-Gelb. Die FREIEN WÄHLER hatten die Staatsregierung aufgefordert, den Hochwasserschutz umgehend in Angriff zu nehmen und ins Planfeststellungsverfahren zu gehen.

Aiwanger: „Seit Jahren wird nichts unternommen. Die Bürger werden von der Staatsregierung mit leeren Versprechungen und Floskeln hingehalten und die Risiken werden nicht entschärft. Der 100jährige Hochwasserschutz ist hinsichtlich der Sicherheit von 2000 Anwohnern dringend nötig.“ Hinzu käme, so Aiwanger, dass die betroffenen Gemeinden wegen des fehlenden Schutzes in ihrer Entwicklung gehemmt wären: es wurde ein Baustopp verhängt. „Auch wenn die Staatsregierung verspricht, die Planungen bis 2012 abgeschlossen haben zu wollen, kann ich daran nicht glauben. Bis dahin ist der nächste Wahlkampf und es wird wieder auf die lange Bank geschoben werden. Wenn es dem Umweltminister mit dem Hochwasserschutz ernst wäre, dann hätte Schwarz-Gelb unserem Antrag zugestimmt.“

Die Kommunen fordern schon seit Jahren, den Hochwasserschutz unabhängig von der Planung zum Donauausbau zu realisieren und werfen der Staatsregierung vor, durch die Verbindung beider Themen auf Zeit zu spielen und die Zustimmung zum Donauausbau auf diesem Weg erpressen zu wollen. Versprochen wurde der Hochwasserschutz bereits mehrfach: zuletzt 2008 vom Ministerpräsidenten und 2009 von Vertretern des bayerischen Umweltministeriums. Aiwanger: „Seitdem haben die Gemeinden nichts mehr von der Staatsregierung hinsichtlich des Hochwasserschutzes gehört. Es ist peinlich, wie Schwarz-Gelb versucht, die Bevölkerung für dumm zu verkaufen.“

Aiwanger fordert, dass die Staatsregierung den Hochwasserschutz selbst stärker vorantreiben müsste anstatt sich, wie derzeit, auf den Bund auszureden. Etwa ein Drittel der geschätzten Kosten von 50 Millionen Euro erwartet Bayern vom Bund und will demzufolge erst tätig werden, wenn der Bund finanzielle Zusagen macht. Diese sind aber nach derzeitigem Diskussionsstand vor 2017/18 nicht absehbar und auch später keineswegs in Aussicht gestellt. Aiwanger: „Genauso wie Kommunen teilweise Umgehungsstraßen oder sonstige Bauvorhaben von dringender Bedeutung vorfinanzieren, müsste der Freistaat Bayern in diesem Fall tätig werden. Wir können auf den Bund in dieser Frage schlichtweg nicht mehr warten.“


10.06.2011: Donauhochwasserschutz Niederwinkling / Mariaposching

Aiwanger: Den Worten endlich Taten folgen lassen!

Die Gemeinden Niederwinkling und Mariaposching („Polder Sulzbach“) warten seit Jahrzehnten auf einen ausreichenden Hochwasserschutz. Versprochen wurde dies den 2.000 betroffenen Anwohnern bereits mehrfach: zuletzt 2008 vom Ministerpräsidenten und 2009 von Vertretern des bayerischen Umweltministeriums. Passiert ist seitdem nichts.

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus Rottenburg an der Laaber Hubert Aiwanger hat sich an die Bayerische Staatsregierung gewandt, um in Erfahrung zu bringen, wann der geplante Hochwasserschutz ins Planfeststellungsverfahren geht. Die Antwort der Staatsregierung: bis Ende 2012 sollen die Planungen ausgearbeitet sein.

Aiwanger: „Jeder Tag, den die Anwohner auf ihren Hochwasserschutz warten müssen, ist einer zu viel. Nicht nur der Sicherheit der Anwohner und deren Hab und Gut wegen. Auch die Gemeinden sind durch den fehlenden Hochwasserschutz benachteiligt, weil sie in ihrer Entwicklung gehemmt werden.“

Die Aussage der Staatsregierung, die Planung bis 2012 abschließen zu wollen, kommentiert Aiwanger: „Seit Seehofers Versprechen sind mittlerweile zweieinhalb Jahre vergangen. Lieber spät als nie, auch wenn ich 2012 für wenig glaubwürdig halte. Bis dahin ist der nächste Wahlkampf und es wird wieder nichts passieren. Die Verzögerungstaktik ist beschämend. Trotzdem habe ich noch die Resthoffnung, dass die Verwaltung jetzt an dem Thema dranbleibt. Ich würde mehr Unterstützung durch die CSU erwarten. Deshalb fordern wir nun auch in einem Antrag die Staatsregierung auf, endlich tätig zu werden. Der Antrag wird noch dieses Jahr im Landtag behandelt. Ich erwarte spätestens da, dass die Staatsregierung Farbe bekennt und nicht wieder abtaucht.“

Auch Niederwinklings Bürgermeister Ludwig Waas will die Staatsregierung in die Pflicht nehmen: „Es ist richtig, dass im Schöpfwerk und im Ortsbereich Mariaposching gebaut wird. Aber im gesamten Polder zwischen dem Pfellinger Bach (Stadt Bogen) und dem Sulzbach (Gemeinde Offenberg) besteht nach wie vor kein Hochwasserschutz auf einer Länge von elf Kilometern. Für diesen gesamten Bereich sind im sogenannten Paket 3 keine baulichen Maßnahmen vorgesehen. Die FREIEN WÄHLER fordern erneut, dass Planungs- und Finanzierungszusagen für diesen Bereich erwirkt werden, da nur dies die Aufhebung des Baustopps möglich macht. Weiterhin weisen wir darauf hin, dass Donauausbau und Hochwasserschutz auch in diesem Bereich getrennt werden muss und getrennt werden kann.

Ganze Ortsteile sind laut Aussage des Ministeriums weiterhin vom Baustopp betroffen. Insbesondere betroffen ist nach wie vor der Ortsteil Waltendorf als bis zur Gebietsreform selbständige Gemeinde, da hier keine baulichen Maßnahmen möglich sind und somit die Ortschaft keine Entwicklungsmöglichkeiten hat.“


06.06.2011: CSU-Machtmissbrauch in Schranken gewiesen

Der Fraktionsvorsitzende der FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger (Landkreis Landshut) begrüßt das Urteil zu den Resonanzstudien.

Aiwanger: „Ich begrüße das Urteil. Damit wurde der Machtmissbrauch der CSU in die Schranken gewiesen. Jetzt hat Seehofer ein Problem: er hatte gesagt, er würde es jederzeit wieder so machen. Damit liegt der Ministerpräsident nicht auf der Linie der bayerischen Verfassung.

Mit dem Urteil wurde auch dem früheren Staatskanzleichef Schneider, der für die Resonanzstudien mitverantwortlich ist, bescheinigt, dass er nicht korrekt gehandelt hat. Damit ist auch seine Eignung als oberster bayerischer Medienwächter in Frage gestellt. Wer Staat und CSU nicht auseinanderhalten kann und Verfassungsorgane ihren Rechten beschneidet, ist nicht neutral.“


30.05.2011: Atommüll-Zwischenlager Ohu besser schützen

Der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, Hubert Aiwanger, begrüßt die Entscheidung, das veraltete Atomkraftwerk Isar 1 endgültig vom Netz zu lassen.

Kritik übt Aiwanger an dem mangelnden Schutz des Zwischenlagers für abgebrannte Kernbrennelemente „BELLA“: „Das Lager ist nur unzureichend gegen terroristische Anschläge und Flugzeugabstürze gesichert. Dort lagern 140 Tonnen hochgiftigen Atommülls, dem die Bevölkerung im Ernstfall ausgesetzt wird.“

Darüber hinaus kritisiert Aiwanger, Isar 2 erst 2022 abgeschaltet werden wird. Aiwanger: „Laut bisherigem Ausstiegsbeschluss wäre Isar 2 bereits 2020 abgeschaltet worden. Auch Isar 2 ist nach den Ergebnissen der jüngsten Stresstests nicht ausreichend gegen Flugzeugabstürze und terroristische Anschläge gesichert

Unverständnis äußert Aiwanger gegenüber dem Bayerischen Wirtschaftsminister Zeil, der im Beschluss zum Atomausstieg bis 2022 ein „Risiko für Bayern“ sieht: „Die wirklichen Risiken gehen von den Atomkraftwerken und der Atompolitik von Schwarz-Gelb aus, die für Isar 2 eine Laufzeitverlängerung von zwei Jahren bringt“, so Aiwanger.


23.05.2011: Mahnwache in Niederaichbach

Aiwanger: Isar 1 darf nie mehr ans Netz!

Mehr als 200 Menschen kamen am Montag nach Niederaichbach um für den Ausstieg aus der Atomkraft zu demonstrieren. Mit den Worten: „Abschalten – für immer“, unterstrichen die Bürgerinnen und Bürger ihre Forderungen.

Peter Berger von der Initiative "Landshut im Wandel" und Hubert Aiwanger, Landtagsabgeordneter der Freien Wähler im Landtag unterstützten die Veranstaltung.

In einer emotionalen Rede bezeichnete Hubert Aiwanger das CSU-Konzept zum Atomausstieg als Täuschung. „Das Konzept, das einen Atomausstieg bis zum Jahr 2022 vorsieht, ist eine versteckte Laufzeitverlängerung und behindert die Energiewende in Bayern“, so Aiwanger.

Das Ergebnis der Reaktorsicherheitskommision (RSK) in Bezug auf die Sicherheit deutscher AKW gegen Flugzeugabstürze ist aus Sicht von Hubert Aiwanger „verheerend“. Keines der insgesamt 17 deutschen AKW hat einen ausreichenden Schutz gegen den Aufprall schwerster Flugzeuge. Besonders schlecht schneidet Isar 1 ab: es wird lediglich beim Aufprall von leichteren Flugzeugen von ausreichendem Schutz gesprochen. „Damit dürfte klar sein, dass Isar 1 nie mehr ans Netz gehen darf. Alles andere wäre russisches Roulette auf bayerischen Boden“, so Aiwanger. Bedenklich sei auch, dass auch das neue Atomkraftwerk Isar 2 gegen schwere Flugzeuge nicht gerüstet ist, obwohl der Flughafen München dazu führt, dass reger Flugverkehr in unmittelbarer Nähe des Kraftwerks stattfindet.

Empört zeigt sich der Freie Wähler-Abgeordnete Hubert Aiwanger auch über die widersprüchlichen Sicherheitsbewertungen zum Atommüllzwischenlager „Bella“ in Ohu. Der Abgeordnete hatte am 14.03.2011 eine Anfrage an das Staatsministerium für Umwelt, für das Staatsminister Dr. Söder zuständig ist, gestellt und um eine Sicherheitsbewertung des niederbayerischen Zwischenlagers gebeten. In der Antwort aus dem Hause Söder wurde Sicherheit auch bei Flugzeugabstürzen, längeren Bränden oder dem Einsatz panzerbrechender Waffen behauptet. Dies widerspricht in eklatanter Weise der aktuellen Behauptung des CSU-Bezirksvorsitzendem und Europaabgeordnetem Manfred Weber, „die Zwischenlager seien nicht nachhaltig gegen Flugzeugabstürze gesichert“. Aiwanger: „Wer sagt jetzt die Unwahrheit? Das bayerische Umweltministerium oder der Europaabgeordnete? Ich habe jegliches Vertrauen in die Urteilsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der CSU-Politik im Bezug auf die Atomenergie verloren. Diese Leute spielen mit der Sicherheit der Bevölkerung.“ 

Mit den Worten: „Isar 1 abschalten, und zwar jetzt sofort!“ beendete Hubert Aiwanger seine Rede und bedankte sich bei den Zuhörern für die Aufmerksamkeit


20.05.2011: Pläne zum Hochschulausbau Niederbayern

Aiwanger: Landshut wird vergessen!

In der jüngsten Diskussion über den geplanten Ausbau der niederbayerischen Hochschulen vermisst der Landtagsabgeordnete der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, Ausbauplanungen für den Hochschulstandort Landshut. Aiwanger: „ Bisher ist immer von einer Stärkung von Passau, Deggendorf und Straubing die Rede, was ich sehr begrüße, mir fehlt aber Landshut. Die niederbayerische Hauptstadt fällt bisher immer hinten runter, obwohl die Freien Wähler bereits seit Jahren konkrete Vorschläge zur Weiterentwicklung vorgelegt haben, z.B. Einrichtung eines Studiengangs im Bereich der Medizintechnik und Einrichtung eines Forschungscampus zur besseren Vernetzung von Hochschule und Wirtschaft“. Aiwanger bemängelt das Landshut offenbar bei der Staatsregierung in München vernachlässigt und geschnitten wird, wenn es um Einrichtungen geht die für die Region dringend notwendig sind. Ziehe man einen Vergleich zwischen Landshut und der Hauptstadt der Oberpfalz, Regensburg, sei unübersehbar, dass Landshut seit Jahren abgehängt werde. Die Nähe zu  München werde von Landshut viel zu wenig ausgespielt. Die dringend nötige Stärkung des Hochschulstandortes Landshut müsste ein Schritt dazu sein, aus dieser passiven Rolle heraus zu kommen.


12.05.2011: Aiwanger fordert rasche Anbindung Ostbayerns an den Flughafen München

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger fordert, das Planungsprozedere im Vorfeld der Errichtung der „Neufahrner Kurve" möglichst schnell abzuschließen.

Nach Auskunft des zuständigen Wirtschaftsministeriums als Antwort auf eine Anfrage Aiwangers ist die Inbetriebnahme dieses Bahnanschlusses für Ostbayern an den Flughafen München bis 2016 geplant. Aiwanger: „Jetzt gilt es, keine Zeit mehr zu verlieren. Seit Jahrzehnten wird der ostbayerischen Bevölkerung dieser Bahnanschluss versprochen. Schätzungen gehen davon aus, dass weit über 5.000 Personen täglich die Neufahrner Kurve nutzen werden. Deshalb müsste die Trasse eigentlich schon längst in Betrieb sein." Aiwanger verlangt nun, dass die Planungen schnellstmöglich abgeschlossen werden, um umgehend mit dem Bau beginnen zu können: „Der angegebene Zeitrahmen bis 2016 ist schon die äußerste Schmerzgrenze. Ich fordere nochmals ausdrücklich die Staatsregierung auf, alles dranzusetzen, dass dieses für Niederbayern und die Oberpfalz so wichtige Infrastrukturprojekt möglichst rasch umgesetzt wird. Neben den Vorteilen für die Benutzer des direkten Flughafenanschlusses wird durch die Neufahrner Kurve auch das Straßennetz spürbar entlastet werden."

Die Neufahrner Kurve stellt das fehlende Teilstück für eine direkte Schienenanbindung Ost- und Nordostbayerns an den Flughafen München dar. Sie zweigt nördlich der Kreuzung der Bahnstrecke Landshut – München mit der A 92 ab und schleift unmittelbar westlich der Kreuzung A 92 mit der B 11 in die bestehende S-Bahnstrecke S1 ein. Sie ist ca. 2,5 km lang und durchgehend zweigleisig. Die Kosten werden sich auf 85 Millionen Euro belaufen.

 

 


Hubert Aiwanger ist neues Mitglied beim VdK

Auf dem 19. Ordentlichen VdK-Landesverbandstag am 10.04.2011 sprach Hubert Aiwanger. Nach einem informativen Gespräch mit Frau Mascher entschloss er sich, dem VdK beizutreten. 

Am Montag, den 09.05.2011 war es nun soweit, der Landtagsabgeordnete, Hubert Aiwanger, schenkte dem VdK-Ortsverband Rottenburg seine Aufmerksamkeit.

Mit der Aufnahme Hubert Aiwangers, Landtagsabgeordneter und Stadtrat seiner Gemeinde, zählt der VdK-Ortsverband Rottenburg/Hohenthann nun über 750 Mitglieder.

Karla von Höveling (Frauenbeauftragte), Manfred Knopper sowie Anna und Josef Müller (Beisitzer) sprachen Glückwünsche zum Beitritt aus und bedankten sich für das "JA" zum VdK.


Politiker hält sein Versprechen

Hubert Aiwanger kündigte in einer seiner Landtagsreden an, seine Diätenerhöhung zu spenden.

Am Montag, den 09.05.2011 löste er sein Versprechen im Dominik-Brunner-Haus in Ergoldsbach ein.

Seine Diätenerhöhung wäre ab 01.07. - 31.12.11 ein Betrag von 720,00 Euro. Diesen stockt er auf 800,00 Euro auf und spendet je 200,00 Euro an vier Einrichtungen: Der Kinderkrippe im Dominik Brunner Haus, dem Kinderhort Rottenburg, der Kinderkrippe Lummerland in Neufahrn und dem Kindergarten St.Martin in Pfeffenhausen.


19.04.2011: MdL Hubert Aiwanger und Vorsitzender Josef Popp sprachen beim FW-Kreisverband

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18.04.2011: Charme-Offensive fürs Land, Attacken auf CSU und FDP

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12.04.2011: Kinderhort ist bedeutende Einrichtung für die Stadt

Der Rottenburger Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger war zu einem Informationsgespräch bei der Leiterin des Kinderhortes der Volksschule Rottenburg, Frau Anna Dvorak. Dabei konnte er sich ein Bild von dieser gerne angenommenen Einrichtung machen.

Anna Dvorak erklärte zunächst die Fakten zum Hort: „Wir betreuen aktuell 43 Kinder mit fünf Betreuern. Unsere beiden Räume bieten Platz für 50 Kinder. Mit bereits 49 Anmeldungen fürs nächste Schuljahr sind wir fast ausgebucht.“ Aiwanger erkundigte sich nach dem Tagesablauf im Hort. Dazu Dvorak: „Nach Spiel- und Essenszeit machen die Schüler ihre Hausaufgaben. Wir planen aber auch viele Aktivitäten mit den Kindern: Schwimmen, Spaziergänge im Wald, Ausflüge, sogar mit Übernachtung, oder eine „Kunst-Akademie“.“ Aiwanger stellte fest, dass sowohl aus dem Stadtbereich als auch aus den angrenzenden Dörfern Kinder das Angebot des Hortes nutzen. Abschließend Aiwanger: „Der Hort ist eine unglaublich wichtige Einrichtung. Viele Kinder finden hier, in einem geregelten Tagesablauf mit warmer Mahlzeit, eine Art Ersatzfamilie. Das kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Dafür meine besondere Anerkennung an die Betreuer.“


11.04.2011: Aiwanger - Fachoberschulen verdienen mehr Wertschätzung

Zu einem Gedankenaustausch war der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, Hubert Aiwanger, in der Fachoberschule Landshut. Schulleiter Dr. Georg Aigner und stellvertretender Leiter Markus Schnelzer stellten die von über 800 Schülern besuchte Schule vor. Aiwanger vertrat die Meinung, dass Fachoberschulen in der öffentlichen Wahrnehmung häufig zu wenig Aufmerksamkeit erfahren würden, obwohl der Weg zum Studium über diesen Bildungsweg für viele Schüler der richtige sei.

Schulleiter Aigner zeigte die Möglichkeiten und Voraussetzungen auf, die für Schüler der FOS bestehen. Die FOS stehe Schülern offen, die die Real-, Wirtschafts- oder Hauptschule (M-Zug) mit Abschluss verlassen haben oder nach der 10 Klasse vom Gymnasium wechseln. Ziel für die Schüler sei es, die Fachhochschulreife oder, nach der 13. Klasse, die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife zu erlangen und ein Studium aufzunehmen. In diesem Schuljahr werden an der FOS Landshut 360 Schüler das Fachabitur und weitere 55 Schüler das Abitur ablegen.

Diskutiert wurde unter anderem auch über einen möglichen FOS-Standort in Rotten-burg als Außenstelle der FOS Landshut. Aiwanger sah eine mögliche FOS in Rotten-burg als Abrundung des Bildungsangebotes: „Eine starke Realschule ist bereits vor Ort. Man könnte zusätzliches Schülerpotential erschließen: Viele Schüler mit mittlerer Reife hätten die Aussicht, die Hochschulreife erlangen zu können." Die Möglichkeit für Rottenburger FOS-Schüler, nach erfolgreichem Abschluss der 12. Klasse auf die FOS Landshut in die 13. Klasse wechseln zu können, könne die 13. Klasse der Landshuter FOS stärken. Dr. Aigner erklärte, dass die Unterrichtsbedingungen an seiner Schule optimal seien und die berufliche Zukunft für Schüler, die über die FOS zum Studium kommen, sehr gut wäre.

 


11.04.2011: Aiwanger - Berufsschule gut gerüstet

Der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, Hubert Aiwanger, war zu einem Informationsgespräch in der Berufsschule und Berufsoberschule in Landshut. Dabei konnte er sich ein Bild vom Planungsstand der umfangreichen Baumaßnahmen, die noch in diesem Jahr beginnen, machen.

Josef Obermaier, Schulleiter der Berufsschule, und dessen Stellvertreter, Reiner Sagstetter, sowie der weitere Stellvertreter und Leiter der Berufsoberschule (BOS), Johann Frank, informierten Aiwanger über sämtliche aktuelle Themen des Schulkomplexes.

Hauptthema der Gesprächsrunde war der bevorstehende Neubau der Schule, der mit etwa 80 Millionen Euro veranschlagt wird. Aiwanger stellte fest, dass die Vorbereitungen für den Umzug in die Container und den Abriss der ersten Gebäudeeinheiten zum Beginn des Schuljahres 2011/12 bereits in vollem Gange sind. Nach Abschluss sämtlicher Bauarbeiten im Jahre 2015 werden Berufsschule und BOS etwa 16.000 m² und somit 4.000 m² mehr als aktuell zur Verfügung haben. Jedoch gebe es bei der Höhe des Fördersatzes noch Klärungsbedarf. Aiwanger versprach, diesbezüglich mit zuständigen Stellen Rücksprache zu halten.

Einige Anregungen konnte Schulleiter Obermaier dem Abgeordneten Aiwanger noch mit auf den Weg geben. Er plädierte dafür, auch zukünftig die Zugehörigkeit der Berufsoberschulen bei den Berufsschulen zu belassen und nicht bei den Fachoberschulen. Darüber hinaus machte er auf die unbefriedigende Parkplatzsituation der Berufsschule aufmerksam. Aiwanger versprach, die Möglichkeiten des Erwerbs eines benachbarten Grundstückes im Gespräch mit Verantwortlichen von Stadt und Landkreis Landshut auszuloten.

Aiwanger abschließend: „Die Berufsschule ist hervorragend gerüstet für die sicherlich beschwerliche Zeit der Umbauarbeiten.“


07.04.2011: Aiwanger - Niederbayern braucht mehr Studienplätze!

Zu: Seehofer bekennt sich zum Ausbau Straubings als Hochschulstandort

Mit der erneuten Forderung nach „deutlich mehr Studienplätzen für Niederbayern“ reagiert der Abgeordnete Hubert Aiwanger (FREIE WÄHLER) auf das Versprechen Seehofers, Straubing zur Hochschulstadt auszubauen. Aiwanger: „Wir hören die Botschaft gerne und erwarten jetzt konkrete Ergebnisse. Die Kompetenz Straubings im Bereich der erneuerbaren Energien muss jetzt auf breitere Basis gestellt werden, weil es das Zukunftsthema ist.“

Mit der Aussage „Hochschulpolitik ist auch Strukturpolitik“ fordert Aiwanger auch, insgesamt mehr Studienplätze in Niederbayern anzusiedeln: „Niederbayern stellt 10% der bayerischen Bevölkerung, hat aber nur 16 000 von 287 000 bayerischen Studienplätzen, da besteht massiver Nachholbedarf, das Ziel muss in den nächsten Jahren lauten: 20 000. Die jungen Leute sollen in der Region bleiben können um zu studieren, anstatt auf Nimmerwiedersehen in München zu verschwinden. Das ist ein wichtiger „Zukunftsrat“ für Niederbayern.“

Für den Hochschulstandort Landshut propagieren die FREIEN WÄHLER die Einrichtung eines Studiengangs im Bereich der Medizin, was in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Landshut eine wichtige Perspektive für den Raum Landshut darstellen würde.


03.04.2011: Aiwanger - Wer an Atomkraft festhält, wird abgewählt!

527PM_Schnelle_Energiewende_FREIE_WÄHLER_Aiwanger_03.04.2011.pdf

03.04.2011: Aiwanger - Beamte verdienen Gehaltserhöhung

528PM_Beamte_verdienen_Gehaltserhöhung_FREIE_WÄHLER_Aiwanger_03.04.2011.pdf

01.04.2011: Aiwanger - Schadensersatzforderungen sind eine Unverschämtheit

526PM_AKW-Schadensersatzforderungen_Unverschämtheit_FREIE_WÄHLER_Aiwanger_01.04.2011.pdf

01.04.2011: Mittelbayerische Zeitung - DSL treibt Politiker um

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01.04.2011: Empörung über Informationspolitik zum Atommüllzwischenlager

Aiwanger: Einer sagt die Unwahrheit!

Aiwanger fordert eine unverzügliche Verbesserung der Sicherheitssituation, auch am Zwischenlager in Ohu. Es sei nicht akzeptabel, dass die 22 Behälter mit 138 t Atommüll quasi in einer Maschinenhalle abgestellt sind, was bei einer Freisetzung die Folgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl um ein Vielfaches übertreffen würde. Aiwanger fordert dazu unter anderem eine Überwachung der Umgebung des Zwischenlagers, um möglichen terroristischen Angriffen, zum Beispiel mit panzerbrechenden Waffen, so weit als irgend möglich vorzubeugen. Der Atommüll müsse schnellstmöglich so eingelagert werden, dass äußere Einflüsse wie Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe ausgeschlossen werden könnten. Hierfür käme wohl nur eine unterirdische Einlagerung in einem entsprechend geeigneten Standort in Frage.

Empört zeigt sich der FREIE WÄHLER-Abgeordnete Hubert Aiwanger (Landshut) über die widersprüchlichen Sicherheitsbewertungen zum Atommüllzwischenlager „Bella“ in Ohu, Landkreis Landshut. Der Abgeordnete hatte am 14.03.2011 eine Anfrage an das Staatsministerium für Umwelt, für das Staatsminister Dr. Söder zuständig ist, gestellt und um eine Sicherheitsbewertung des niederbayerischen Zwischenlagers gebeten. In der Antwort aus dem Hause Söder wurde Sicherheit auch bei Flugzeugabstürzen, längeren Bränden oder dem Einsatz panzerbrechender Waffen behauptet. Dies widerspricht in eklatanter Weise der aktuellen Behauptung des CSU-Bezirksvorsitzendem und Europaabgeordnetem Manfred Weber, „die Zwischenlager seien nicht nachhaltig gegen Flugzeugabstürze gesichert“. Aiwanger: „Wer sagt jetzt die Unwahrheit? Das bayerische Umweltministerium oder der Europaabgeordnete? Ich habe jegliches Vertrauen in die Urteilsfähigkeit und das Verantwortungsbewusstsein der CSU-Politik im Bezug auf die Atomenergie verloren. Diese Leute spielen mit der Sicherheit der Bevölkerung.“ 


FREIE WÄHLER stellen Landtagsantrag gegen geplante Massenunterbringung von Asylbewerbern in Geisenhausen

Die Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER aus Landshut, Jutta Widmann und Hubert Aiwanger, stellen im Bayerischen Landtag einen Antrag, in dem sie die Staatsregierung auffordern, die geplante Massenunterbringung von Asylbewerbern in Geisenhausen zu verhindern.

Aiwanger: „Das ehemalige Seniorenheim, in dem 150 Asylbewerber untergebracht werden sollen, ist nur auf 90 Bewohner ausgelegt und sowohl baulich als auch energetisch in einem schlechten Zustand.“

Jutta Widmann ergänzt: „In Geisenhausen kann eine ausreichende Sozialbetreuung nicht sichergestellt werden. Zudem wären die Asylbewerber auf Grund der infrastrukturellen Gegebenheiten des ländlichen Raums isoliert.“

Diese Voraussetzungen, so die Abgeordneten abschließend, würden dazu führen, dass soziale Konflikte vorprogrammiert wären. Daher fordern die FREIEN WÄHLER die Bayerische Staatsregierung auf, sich bei der Regierung von Niederbayern dafür einzusetzen, dass an Stelle der Massenunterkunft die Asylbewerber dezentral untergebracht werden.

Aiwanger: „Wir erwarten mehr Sensibilität der Verantwortlichen in der Regierung von Niederbayern und der Staatsregierung. Es ist nicht akzeptabel, dass ohne Rücksprache mit den betroffenen solche Vorhaben durchgedrückt werden sollen. Dies ist weder im Sinne der einheimischen Bevölkerung, noch der Asylbewerber. Am Beispiel Johannesbrunn konnte man sehen, dass es so nicht funktioniert.“ 

 

 


29.03.2011: Mehr Studienplätze für Niederbayern – auch Landshut stärken!

Zur Debatte um eine „TU Donau-Wald“

Der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger begrüßt die Einsicht der Staatsregierung, dass Niederbayerns Hochschulen gestärkt werden müssen. CSU-Minister Brunner hatte eine „TU Donau-Wald“ mit den Standorten
Deggendorf, Straubing und Passau in die Diskussion gebracht. Hierzu Aiwanger: „Jawohl, diese drei Standorte müssen weiter systematisch ausgebaut werden. Wir dürfen aber auch Landshut nicht vergessen. Ein Studiengang im Bereich Medizintechnik und ein Forschungscampus an der Hochschule Landshut sind das Gebot der Stunde.“

Die FREIEN WÄHLER kritisieren seit langem, dass Niederbayern im Vergleich zu allen anderen Regierungsbezirken die wenigsten Studienplätze je Einwohner hat und viele junge Leute somit zum Studieren wegziehen müssten. Auch von den 38.000 zusätzlichen Studienplätzen zur Abfederung des doppelten Abiturjahrganges 2011 profitieren niederbayerische Studenten nur bedingt: an den niederbayerischen Hochschulen entstehen lediglich 2.400 zusätzliche Studienplätze. Dies heißt, dass in Niederbayern, wo 10 % der Einwohner Bayerns leben, nur 6 % der neu geschaffenen Plätze entstehen.


28.03.2011: Aiwanger begrüßt Aufbruch Niederbayern

Zum „Aktionsplan Aufbruch Niederbayern“

Der niederbayerische Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, Hubert Aiwanger, begrüßt das von der CSU vorgestellte Arbeitspapier „Aufbruch Niederbayern“ als längst überfällig und kritisiert gleichzeitig, dass Niederbayern bisher benachteiligt worden sei. Aiwanger fordert für Niederbayern einen direkten Bahnanschluss an den Flughafen München, mehr Studienplätze und einen Ausbau der schnellen Internetverbindungen. Darüber hinaus könne sich Niederbayern in Verbindung mit dem Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing zu einem Zentrum der erneuerbaren Energien entwickeln. Auch der Tourismus könne in Niederbayern künftig eine noch größere Rolle spielen. Den Bau einer Donaustaustufe bei Deggendorf mit geschätzten Kosten von mehr als einer halben Milliarde Euro lehnen die FREIEN WÄHLER als Steuergeldverschwendung ab.

Aiwanger: „Nachdem Niederbayern im Programm „Aufbruch Bayern“ bisher eklatant benachteiligt worden ist, muss die Staatsregierung jetzt eine Schippe drauflegen und der Region eine faire Entwicklungschance ermöglichen.“


25.03.2011: FREIE WÄHLER lehnen Massenunterbringung in Geisenhausen ab

Aiwanger : Es müssen sozialverträgliche Lösungen gefunden werden

Die beiden Landtagsabgeordneten aus Landshut, Jutta Widmann und Hubert Aiwanger, lehnen die von der Regierung Niederbayern geplante Unterbringung von 120-150 Asylbewerbern in einem ehemaligen Seniorenheim am Ortsrand von Geisenhausen ab.

Die Abgeordneten vertreten hierbei die Auffassung, dass eine derartige Massenunterbringung in einer kleinen Kommune nicht zielführend ist und zu sozialen Spannungen führen kann: „Die große Anzahl von Unterschriften einer örtlichen Bürgerinitiative und die einstimmige Resolution der Landkreis-Bürgermeister zeigt, dass das Vorhaben der Regierung dringend überdacht werden muss“, so Aiwanger.

Die FREIE WÄHLER Landtagsabgeordnete Widmann fordert, dezentrale Lösungen zu suchen und die Asylbewerber in kleinere Gruppe aufzuteilen, sofern die rückläufige Zahl der Asylbewerber die Unterbringung in der Region überhaupt nötig machen würden.

Die FREIEN WÄHLER im Bayerischen Landtag streben bei der Verteilung der Asylbewerber eine dezentrale und sozial verträgliche Unterbringung anstelle von Massenunterbringungen an.


24.03.2011: Serienstraftäter nicht in Bezirkskrankenhäusern unterbringen

Die FREIEN WÄHLER kritisieren die Pläne der Staatsregierung, Häftlinge mit Sicherungsverwahrung in psychiatrischen Kliniken unterzubringen. Betroffen hiervon wäre in Niederbayern die Forensische Klinik in Straubing.

Der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, Hubert Aiwanger, dazu: „Die Staatsregierung will diese gefährlichen Serienstraftäter einfach an die Bezirke abschieben. Die psychiatrischen Kliniken der Bezirke sollen dann zusehen, wie sie mit diesen meist tickenden Zeitbomben zurechtkommen. Die Bezirkskliniken sind personell, organisatorisch und fachlich für die langfristige Unterbringung dieses Personenkreises nicht gewappnet.“

Die FREIEN WÄHLER bringen nächste Woche im Bayerischen Landtag einen Änderungsantrag zu diesem Gesetzentwurf der Staatsregierung ein. Darin fordern die FREIEN WÄHLER nach dem Vorbild Baden-Württembergs, bis Ende 2014 eigene staatliche Einrichtungen zu installieren, in denen diese gefährlichen Häftlinge nach Ablauf ihrer Haftzeit weiter untergebracht werden können. Aiwanger: „Bis dahin hat selbstverständlich auch der Freistaat die Kosten für die Unterbringung der Häftlinge mit Sicherungsverwahrung zu tragen – und nicht die Bezirke!“


23.03.2011: Insolvenzgerichtsstandort Straubing sichern

Zur geplanten Konzentration der Insolvenzgerichte:

Die niederbayerischen Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER Jutta Widmann (Landshut) und Hubert Aiwanger (Rottenburg) sprechen sich dagegen aus, die Anzahl der Insolvenzgerichte in Bayern zu reduzieren. Davon betroffen wäre möglicherweise auch der Insolvenzgerichtsstandort Straubing. Daher stellen die FREIEN WÄHLER einen Dringlichkeitsantrag, in dem sie die Bayerische Staatsregierung auffordern, sich für den Erhalt aller Insolvenzgerichte in Bayern einzusetzen.

Fraktionsvorsitzender Hubert Aiwanger: „Den Bundesländern soll die Möglichkeit genommen werden, selbst über die Anzahl der Insolvenzgerichte entscheiden zu können. Die Schließung von Insolvenzgerichten würde die Wirtschaft mehrbelasten und rechtssuchende Bürger unmittelbar benachteiligen.“ Dazu Mittelstandspolitikerin Jutta Widmann: „Nur durch Kenntnis regionaler Besonderheiten können Insolvenzgerichte auf die speziellen Bedürfnisse der Bürger und Unternehmer eingehen.“

Die FREIEN WÄHLER befürchten, dass durch fehlende Ortsnähe der Insolvenzgerichte künftig Bürgernähe verlorenginge. Fahrtstrecken würden sich erhöhen, kleinere Insolvenzverwalterbüros wären in ihrer Existenz gefährdet.

Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf des Bundes, der besagt, dass künftig pro Landgerichtsbezirk nur noch ein Amtsgerichtsstandort Insolvenzverfahren bearbeiten darf. Dies würde bedeuten, dass von aktuell 29 Insolvenzgerichtsstandorten in Bayern nur noch 22 Standorte übrigblieben und 7 geschlossen werden müssten. In Niederbayern wäre der Standort Straubing von Schließung bedroht.

 


17.03.2011: Regulierung der Benzinpreise dringend notwendig !


15.03.2011: Aiwanger - Die für Reaktorsicherheit Verantwortlichen haben die Bevölkerung belogen - Söder muss zurücktreten

Der Rücktritt von Gesundheitsminister Söder aufgrund seiner bisherigen Behauptungen, "Isar 1 ist sicher", sei unumgänglich, so der Vorsitzende der FREIEN WÄHLER, Hubert Aiwanger: "Wenn sich der für Reaktorsicherheit zuständige Minister heute genauso wie der bayerische Ministerpräsident hinstellt und feststellt, dass Isar 1 abgeschaltet werden müsse, weil es gegen Flugzeugabstürze nicht gesichert sei, dann muss mindestens einer der beiden zurücktreten. Beide haben in der Vergangenheit vielfach exakt das Gegenteil behauptet und damit die Bevölkerung entweder wissentlich belogen oder sie wurden in Unkenntnis des Sachverhalts ihrer Verantwortung nicht gerecht. Wir dürfen nur froh sein, dass es bisher zu keinem Flugzeugabsturz oder Terroranschlag auf das Kernkraftwerk oder das nahegelegene Brennelemente-Zwischenlager - zynischerweise "BELLA" genannt - gekommen ist, sonst hätten wir hier womöglich dieselbe Katastrophe wie in Japan. Isar 1 muss unverzüglich und endgültig vom Netz, und das Zwischenlager muss baulich gesichert werden. Es ist auch unerträglich, wenn sich jetzt beispielsweise der Bundestagsabgeordnete der CSU, Wolfgang Götzer aus Landshut, zu Wort meldet und behauptet, sich massiv für die Abschaltung von Isar 1 eingesetzt zu haben, vor kurzem aber noch im Landshuter Stadtrat gegen die Resolution zur Abschaltung gestimmt hat. Diese Wendehälse sind nicht mehr erträglich."

Zum Ersatz der Atomenergie verweisen die FREIEN WÄHLER auf das Konzept ihrer regionalen Energieoffensive, welches neben der konsequenten Einsparung von Energie und dem Verzicht auf die Restlaufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke den massiven Ausbau der erneuerbaren Energien vorsieht. Nach dem Konzept soll die Energieerzeugung wieder dezentralisiert und verstärkt in die Hände von Städten und Gemeinden gelegt werden, um Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort anzusiedeln. Dies, so Aiwanger, würde vor allem dem strukturschwachen ländlichen Raum einen entscheidenden Wirtschaftsimpuls verleihen. "Die Energiemonopole haben zu viel politischen und wirtschaftlichen Einfluss", so Aiwanger abschließend.

 

Beispielhafte Zitate von Gesundheitsminister Söder in Bezug auf Isar 1:

„Spiegel"-Interview, 13.08.2010:

Frage: Ist das bayerische Atomkraftwerk Isar 1 aus den siebziger Jahren sicher?

Söder: "Ja. Ein bayerisches Kernkraftwerk wird pro Tag dreimal überprüft, jeder Reaktor rund tausendmal im Jahr."

Frage: Wie erklären Sie es sich dann, dass Oberösterreichs Umweltminister seine Landsleute vor Isar 1 warnt, es sogar wie das tschechische Temelin "Risikoreaktor" nennt?

Söder: "Das ist nicht glaubwürdig..."

Landtagsdebatte, 29.09.2010:

Söder: "Reaktoren wie Isar 1 sind sichere Reaktoren und erfüllen alle Sicherheitsanfor-derungen..."

Passauer Neue Presse, 02.03.2011:

"Bayerns Umweltminister Markus Söder betonte am Rande der Birnbacher Gespräche, Isar 1 sei sicher."

Straubinger Tagblatt, 23.07.2010:

Horst Seehofer: "Wenn das Kraftwerk - wie behauptet - nicht sicher wäre, müssten wir es ja sofort abschalten."

 



02.03.2011: Aiwanger und Widmann - mehr Geld für Straßenbau nötig!

110302_PM_MdL_Aiwanger_Widmann_Bestandserhaltung_ruinierter_bay._Staats-_und_Kommunalstraßen.pdf

25.02.2011: Aiwanger zum Staatsstraßen-Ausbauplan

110225_PM_MdL_Aiwanger_Zum_Staatsstraßen-Ausbauplan.pdf

Aiwanger: Der ländliche Raum braucht mehr Aufmerksamkeit - Gradmesser ist die Bevölkerungsentwicklung

Zukunftsrat ländlicher Raum“ als Gegengremium zum „Zukunftsrat Bayern“

München (wb). Die Gründung des „Zukunftsrates ländlicher Raum“ aufgrund des Streits um die Aussagen des „Zukunftsrates Bayern“ zeigt nach Auffassung des Fraktionsvorsitzenden der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger, „dass jetzt auch die Regierenden in Bayern und Berlin gemerkt haben, dass sie so nicht weitermachen können. Wichtig ist aber, dass sich endlich die Politik der Probleme des ländlichen Raumes annimmt und nicht nur neue Gremien gegründet werden.“

Aiwanger weiter: „Es ist traurig genug, dass ein `Zukunftsrat ländlicher Raum´ als Gegengremium zum metropollastigen `Zukunftsrat Bayern´ überhaupt gegründet werden muss. Es ist aber höchste Zeit, dass der ländliche Raum die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient, er wurde zu lange bitter vernachlässigt. Gradmesser einer erfolgreichen Politik für den ländlichen Raum ist es, die Abwanderung der Bevölkerung zu stoppen.“

Wichtig ist nach Ansicht der FREIEN WÄHLER vor allem ein guter Zustand der Infrastruktur im ländlichen Raum, vom Breitband über Schulstandorte bis zur Staatsstraße.  Großes Entwicklungspotential für ländliche Räume steckt vielfach in erneuerbaren Energien, Mittelstand und Tourismus. Eine Stärkung der Hochschulstandorte würde als Impulsgeber für Forschungseinrichtungen und die regionale Wirtschaft wirken. Durch die zunehmende Konzentration der Bevölkerung in Ballungsräumen sehen die FREIEN WÄHLER negative Auswirkungen auch auf die Stadtbewohner zukommen und zwar in Gestalt von steigenden Mietpreisen, Verkehrsinfarkt und sozialer Probleme.


25.02.2011: Umgehung Geiselhöring - Aiwanger fordert Realisierung der Regionaltrasse

110225_PM_MdL_Aiwanger_Umgehung_Geiselhöring_Realisierung_Regionaltrasse.pdf

17.02.2011: CO2-Endlager auch im Raum Geisenhausen geplant? - Aiwanger fordert klares Nein der Staatsregierung und Aufklärung der Öffentlichkeit

110217_PM_Widmann_Aiwanger_Kohlendioxid-Endlager_Geisenhausen.pdf

15.02.2011: Streit um Lehrerversorgung - Aiwanger fordert Eingreifen von Seehofer

110215_PM_MdL_Aiwanger_Lehrerversorgung.pdf

08.02.2011: Freie Wähler zu: Zukunftsrat-Autoren heute zu Gast in Kabinettssitzung

Aiwanger: Bayern als Ganzes weiterentwickeln – Menschen in strukturschwachen Gebieten benötigen dringend Unterstützung!

München (do). Die Freien Wähler haben Ministerpräsident Seehofer aufgefordert, von zentralen Forderungen des aktuellen Zukunftsrats-Gutachtens Abstand zu neh-men. Ihr Vorsitzender,

Hubert Aiwanger, sagte, die Empfehlung, künftig nur noch die Ballungsräume fördern und den ländlichen Raum regelrecht „abhängen" zu wol-len, sei untragbar. „Seit drei Wochen reißt die Welle der Empörung über das Gutach-ten nicht mehr ab: Unsere Bürgermeister schreiben Brandbriefe an die Staatsre-gierung, Menschen in Ostbayern gehen auf die Straße, skandieren dort ‚Jetzt reicht‘s – eine Region wehrt sich!‘, selbst regionale Mandatsträger der CSU ha-ben die Nase voll von einer Staatsregierung, die ihre Probleme nicht ernst nimmt, sondern im Gegenteil wegzulächeln versucht."

Aiwanger forderte

von CSU und FDP, endlich Konzepte vorzulegen, die allen Menschen in Bayern gleichwertige Lebensverhältnisse garantieren. Die Staats-regierung sollte sich nicht nur von den Abkopplungsideen des Zukunftsrates distan-zieren - sie muss verstärkte Aktivitäten zugunsten neuer Arbeitsplätze und zusätzli-cher Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum entwickeln. Das bedeutet: Schnelles Internet, wohnortnahe Schulen, kleinere Klassen, mehr Lehrer. Unsere Mitbürgerin-nen und Mitbürger in strukturschwachen Gebieten müssen endlich ein Signal erhalten, angemessen an der Entwicklung des Landes teilhaben zu können."

 


Aiwanger und Widmann

07.02.2011: Freie Wähler fordern Stärkung des Hochschulstandortes Landshut

Die FREIEN WÄHLER zeigen sich erfreut, dass Ministerpräsident Horst Seehofer eine Stärkung der niederbayerischen Hochschullandschaft versprochen hat. Die Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER aus Stadt und Landkreis Landshut, Jutta Widmann und Hubert Aiwanger, erklären: „Wir nehmen den Ministerpräsidenten und die Bayerische Staatsregierung gerne in die Pflicht, Niederbayern voranzubringen in Bezug auf Hochschulstandorte.“ Jutta Widmann verweist darauf, dass die FREIEN WÄHLER Landshut ...

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Hubert Aiwanger fordert Taten statt Worte.

Aiwanger: Alle Menschen in Bayern mitkommen lassen - strukturschwache Regionen in Bayern nachhaltig fördern und stärken

Die Freien Wähler im Bayerischen Landtag haben die Staatsregierung aufgefordert, sich endlich konkret für die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen in ganz Bayern einzus...etzen. Ziel müsse sein, die Menschen in ihrer Heimat zu halten und ihnen dort attraktive Lebensbedingungen zu bieten. Mit dem Ziel, die nach wie vor zahlreichen strukturschwachen Regionen Bayerns zu fördern und zu stärken, wollen die Freien Wähler außerdem eine größtmögliche Unterstützung der regionalen Wirtschaft erreichen. Desweiteren fordern sie nachhaltige Impulse für Arbeitsplätze und Ausbildung, den bevorzugten Ausbau von Verkehrsinfrastruktur auf Straße und Schiene, flächendeckend schnelles Internet für alle Haushalte, ein klares Bekenntnis zum Erhalt der Bundeswehrstandorte, die Stärkung und den Erhalt von Schulen sowie den Ausbau und die Entwicklung von Hochschulstandorten. Über die ergriffenen und geplanten Maßnahmen soll dem Landtag bis Juli 2011 Bericht erstattet werden.

Hubert Aiwanger, MdL aus Rottenburg dazu: „Die gegenwärtig zu beobachtende demographische und wirtschaftliche Auseinanderentwicklung der verschiedenen Landesteile Bayerns ist meines Erachtens eine Folge völlig verfehlter bayerischer Politik. Der Landtag soll daher die Bayerische Staatsregierung auffordern, diesen Trend der regionalen Disparitäten umzukehren und unter Beweis zu stellen, dass sie ihren ständigen Ankündigungen auch Taten folgen lässt.“
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Aiwanger fordert 5-Punkte-Programm zur Stärkung Niederbayerns in den Bereichen Bildung, Verkehr, erneuerbare Energien, Landwirtschaft und Tourismus

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110128_PM_MdL_Aiwanger_5-Punkte-Programm_für_Niederbayern.pdf

 

Im letzten Bericht wird der Beweis angetreten.

Die beiden vorangehenden Berichte sind nicht weniger sehenswert.


24.01.2011: Aiwanger - Autobahnen sanieren

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Aufbruch oder Mogelpackung? Die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten zum Doppelhaushalt spaltet den Landtag.

Von einer „Luftnummer“ spricht der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler, Hubert Aiwanger. Er forderte ein kostenloses Kindergartenjahr und den Verzicht auf Großprojekte wie den Donauausbau. Schwarz-Gelb ...solle auf der Suche nach echten Zukunftsstrategien mit den Bürgern reden. „Wenn Sie mehr auf den Bauernhöfen wären und weniger bei den McKinsey-Chaoten wären wir weiter in Bayern.“ Er verwies auf marode Straßen und fehlende schnelle Internetverbindungen.

Metropolregionen, wie sie der Zukunftsrat vorsähe, seien üblicherweise „ein Markenzeichen von Entwicklungsländern“, etwa wie in Indien, wo sich junge Menschen wegen schlechter Perspektiven in den Metropolen ansiedelten. „Hören Sie auf, Menschen Gehör zu schenken, die uns schon in der Ära Stoiber ruiniert haben“, mahnte Aiwanger. Damals sei man mit der Landesbank Milliardenrisiken eingegangen, während man den Schülern ein Büchergeld aufgezwungen habe. Eine Entwicklung, an deren Ende eine Land- und Dorfbevölkerung stehe, die nur noch zur Wochenendbespaßung der Stadt-Eliten diene, dürfe es nicht geben.
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Aiwanger und Streibl in Graswang

21.01.2011: Wildfütterung Oberammergau

Freie Wähler ergreifen Partei für Wald und Wild - Aiwanger: Wintergatter-Betrieb sichert vernünftigen Einklang von Wald und Wild Oberammergau (lu/da). Florian Streibl, MdL und stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, folgte gestern Nachmittag gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden Hubert Aiwanger der Einladung des Forstbetriebs Oberammergau, um sich aus erster Hand zum Sachstand der winterlichen Wildfütterung und ihrer Bedeutung für die Waldwirtschaft zu informieren. Meinhard Süß vom Forstbetrieb Ob...

Freie Wähler beenden Winterklausurtagung in Freising

Auch 2011 gibt es viel Arbeit für die Freien Wähler!

München (do). Die Freien Wähler haben ihre Klausurtagung im oberbayerischen Freising am Donnerstagnachmittag mit einer Ergebnis-Pressekonferenz abgeschlossen. Nachfolgend die Schlussstatements:

Hubert Aiwanger, MdL und Vorsitzender der Freien Wähler: 

„Zu Beginn des Jahres 2011 müssen wir feststellen, dass in Bayern viele Probleme noch nicht gelöst sind. Im Bildungsbereich brauchen wir dringend kleinere Klassen und mehr Lehrer. Die schlechten Straßen müssen dringend saniert werden, die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist durch die wegbrechende Hausarztversorgung gefährdet, der öffentliche Dienst braucht mehr Planungssicherheit: Es gibt viel Arbeit für die Freie n Wähler.“

Manfred Pointner, MdL und finanzpolitischer Sprecher:  

„Wir wollen nicht, dass Finanzmittel in Großprojekte wie eine dritte Startbahn versenkt werden, welche die Probleme in den Ballungsräumen nur verstärken und dem Staat dann letztlich kein Geld mehr für kleinere Klassen und mehr Lehrer bleibt.“ 

Prof. Dr. Michael Piazolo, MdL und stellvertretender Fraktionsvorsitzender: 

„Uns Freien Wählern ist es wichtig, dass wir uns frühzeitig politisch mit dem deutlichen Bevölkerungszugang in den Großraum München beschäftigen und dabei auch Sorge tragen, dass die Bürger früher und intensiver eingebunden werden, damit es nicht zu Zuständen wie bei ‚Stuttgart 21‘ kommt. Deshalb haben die Freien Wähler sich auch mit Ideen wie der Schaffung eines Regionalparlamentes auseinandergesetzt.“

Alexander Muthmann, MdL und wirtschaftspolitischer Sprecher:

„Der öffentliche Personennahverkehr muss unbedingt überall erhalten bleiben - vor allem für Schüler und ältere Menschen ohne eigenes Auto. Auch in den Regionen, in denen die Nutzerzahlen rückläufig sind. Der ÖPNV ist gerade für diese Personengruppe wichtig, um mobil zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben überhaupt teilhaben zu können. Die Freien Wähler kämpfen  dafür, dass alle Menschen in Bayern die gleichen Chancen haben. Deshalb müssen wir insbesondere auch dafür sorgen, dass strukturschwächere Regionen attraktiver werden.  

Dr. Hans-Jürgen Fahn, MdL und seniorenpolitischer Sprecher:

„Wir müssen die Rahmenbedingungen für das Ehrenamt deutlich verbessern, denn das Ehrenamt ist eine unersetzliche Stütze für die Gesellschaft. Dazu gehört vor allem ein präventives Netz von ehrenamtlichen Betreuungskräften, damit mehr Senioren ihren Lebensabend zu Hause verbringen können. Denn Eigenheim geht vor Altenheim.“ 

Jutta Widmann, MdL und medienpolitische Sprecherin:  

 

„Für uns Freie Wähler ist wichtig, dass der BLM-Präsident oder die BLM-Präsidentin Sach- und Fachkompetenz aufweist, dass er oder sie staatsfern ist und nicht staatsnah. Nur so kann der Nachfolger Prof. Rings seiner Aufgabe als oberster Medienwächter gerecht werden. Außerdem muss vor der Wahl die Gehaltsfrage geklärt und die Bezüge wesentlich gekürzt werden, so wie das auch der Oberste Rechnungshof fordert.“ 

 


Aiwanger setzt wenig Hoffnung in Hausärzte-Hearing

Bock wird zum Gärtner gemacht

Freie-Wähler-Chef Hubert Aiwanger setzt wenig Hoffnung in das für Freitag angesetzte Hausärzte-Hearing, das im Streit zwischen den Medizinern und Krankenkassen eine neue Gesprächsbasis schaffen soll. Mit Gesundheitsminister Markus Söder, der zusammen mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm (beide CSU) zu der Veranstaltung eingeladen hat, mache man "den Bock zum Gärtner", sagte Aiwanger der Nachrichtenagentur dapd. Das ganze sei "eine Showveranstaltung Söders", der viel zu spät reagiere, da das Kind bereits in den Brunnen gefallen sei.

Die bayerische Staatsregierung habe das Thema Hausärzte an die Wand gefahren und sei Schuld an der Eskalation zwischen Medizinern und Kassen, da sie "ihrer Aufsichtspflicht gegenüber den Kassen nicht nachgekommen ist", kritisierte Aiwanger. Söder hätte seiner Meinung nach schon viel früher auf die Gesprächswünsche der Hausärzte reagieren müssen. Zudem warf Aiwanger dem Minister und den Krankenkassen vor, sie hätten die Hausarztverträge mit Absicht platzen lassen und forderte deren sofortige Wiedereinsetzung.

Grundsätzlich fehlten bei dem Gespräch am Freitag Patientenvertreter, kritisierte Aiwanger. Sie müssten mit am Tisch sitzen, schließlich gehe es um eine Menge Beitragsgelder. Insgesamt seien die Patienten "zum Spielball der verunglückten Gesundheitspolitik geworden."

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums sind zu der Veranstaltung am Freitag im Landtag Vertreter verschiedener Krankenkassen und Krankenkassenverbände, des Hausärzteverbands, des Verbands Freier Hausärzte, der Kassenärztlichen Vereinigung, der Landesärztekammer und die Patientenbeauftrage im Gesundheitsministerium eingeladen.

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Freie Wähler gegen Flughafen-Ausbau

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11.01.2011: Freie Wähler in Klausur

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler kommt heute zu ihrer Winterklausur in Freising zusammen.

Eines der Hauptthemen der dreitägigen Klausur ist die geplante dritte Startbahn am Flughafen München Erding.
Der Widerstand der Freien Wähler gegen das höchst umstrittene Projekt sei ungebrochen, sagt Freie Wählerchef Hubert Aiwanger aus Rottenburg.



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Aiwanger: „Rekommunalisierung der Stromversorgung anstreben“

Vor dem Hintergrund der angekündigten deutlichen Strompreiserhöhung durch EON zum 1. März fordert der Vorsitzende der Freien Wähler Hubert Aiwanger die Staatsregierung auf, „gemeinsam mit den Kommunen eine Strategie zu entwickeln, wie die Stromversorgung wieder stärker in die öffentlichen Hand kommt. Wir dürfen uns nicht länger von Energieriesen abzocken lassen.“

 

Die Freien Wähler kritisieren, dass die Kommunen von der Politik in Land und Bund im Stich gelassen werden, wenn sie beispielsweise versuchen, Stromnetze von den Energieversorgern zu übernehmen, um den Bürgern kostengünstiger Strom anbieten zu können. Die Behauptung der Energieversorger, dass die Einspeisevergütung in Höhe von rund 4 Cent für erneuerbare Energien Schuld an den Preiserhöhungen seien, lassen die Freien Wähler nicht gelten: „Die Preise an der Strombörse in Leipzig sinken seit Jahren deutlich und werden nicht an die Kunden weitergegeben“, so der energiepolitische Sprecher der Freien Wähler Thorsten Glauber.

 

 

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06.01.2011: Dreikönigstreffen

Aiwanger: Bayern voranbringen – der Bürger im Mittelpunkt der Politik - Gut dreihundert Besucher konnten die FREIEN WÄHLER bei ihrem diesjährigen Dreikönigstreffen im niederbayerischen Ergolding begrüßen. Nach Grußworten des Ergoldinger Bürgermeisters Josef Heckner, des stellvertretendem Landshuter Landrates Peter Dreier und des FREIE-WÄHLER-Bezirksvorsitzendem Heinrich Schmidt informierte der niederbayerischen Bezirksrat Hans Weinzierl über Aktuelles aus dem Bezirkstag. Die Landshuter Landtagsabgeordnete Jutta Widmann sprach über die Mittelstandspolitik der F...

Traditionelle Dreikönigstreffen: Aiwanger: Schwarz-Gelb ruiniert das Land

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