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20.08.2010: Niederbayerische Kasernenstandorte erhalten
Bundeswehrstandorte - wichtiger Wirtschaftsfaktor in Niederbayern
Angesichts der aktuellen Debatte um die Bundeswehrreform setzt sich der niederbayerische Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger (FREIE WÄHLER) dafür ein, besonders die Standorte in den strukturschwachen Regionen zu erhalten.
Aiwanger: „Gerade auch im ländlich geprägten Niederbayern sind die Bundeswehrstandorte ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Wir haben in den letzten Jahren bereits die Standorte in Landshut und Rottenburg verloren. Außerdem genießt die Bundeswehr in Niederbayern großen Rückhalt in der Bevölkerung. Auch das sollte bei Standortschließungen berücksichtigt werden.“
Niederbayern hat heute noch die sechs Standorte Bayerisch Eisenstein, Bogen, Deggendorf, Feldkirchen, Freyung und Regen mit insgesamt etwa 4350 Soldaten. Bayernweit gibt es 68 Bundeswehrstandorte. Neben den dort stationierten Soldaten bieten die Kasernen auch Zivilisten zahlreiche Arbeitsplätze.
Darüber hinaus fordert Aiwanger von Bundesminister Peter Ramsauer, der für Verkehr und Städtebau zuständig ist, im Falle von Standortschließungen den betroffenen Kommunen Städtebaufördermittel in bisheriger Höhe zu gewähren. Aktuell sind Mittelkürzungen in Höhe von 50 Prozent im Gespräch.
Aiwanger: „Vergammelte und verlassene Kasernen dürfen nicht zum Städtebild der Zukunft gehören. Eine zügige Nachnutzung muss gewährleistet sein.“
Aiwanger kündigte an, sich mit entsprechenden Schreiben bei den zuständigen Ministern Ramsauer und zu Guttenberg für diese Anliegen seiner Heimatregion einzusetzen.

