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16.04.2010: Landkreisgymnasium
Widmann und Aiwanger kämpfen für Landkreisgymnasium
Gymnasium und kein Ende:
Eine weitere Aktion rund um den Dauerbrenner Landkreisgymnasium fand am Donnerstag im Bildungsausschuss des Landtages statt. Es ging um eine Petition aus dem Landkreis Straubing, welche sich gegen den Gymnasialstandort Essenbach wendet. Man hat die Sorge, bis zu 200 Schüler des Gymnasiums in Mallersdorf (derzeit 930 Schüler) an diesen neuen Standort zu verlieren und dadurch den Bestand zu gefährden. Es geht dabei vor allem um die Schüler aus dem Raum Ergoldsbach, Neufahrn, Bayerbach und Rottenburg.
Jutta Widmann und Hubert Aiwanger, die beiden Landtagsabgeordneten aus Landshut, vertraten in einer kontrovers Geführten Debatte die Position des Kreistages von Landshut: Essenbach soll Standort werden. Über die Bedenken aus Straubing müsse zwar ernsthaft diskutiert werden, eine Gefährdung des dortigen Schulstandortes sei aber nicht zu befürchten. Wenn man von Gefährdung durch Neubauten spreche, gelte dies gegenüber den Standorten Furth und Seligenthal (923 Schüler) durch Ergolding mindestens genauso wie durch Essenbach gegenüber Mallersdorf.
„Mit über 700 Schülern kann ein Gymnasium ordentlich bestehen. Es müssen nicht 1000 Schüler und mehr sein, wo man am Ende den Überblick verliert. Man muss Bildungspolitik mehr aus Sicht der Schüler sehen, die sich in einem nicht so vollgestopften Gymnasium wohler fühlen. Der Beschluss des Kreistages für Essenbach sollte vom Ministerium auch deshalb akzeptiert werden, weil sonst die Gefahr besteht, dass am Ende gar kein neues Gymnasium kommt - zum Schaden der Schüler“, so die beiden Abgeordneten.

