Seiteninhalt
12.01.2010: Neujahrsempfang Main-Kinzig
Aiwanger begeistert Publikum auf dem Neujahrsempfang der Freien Wähler Main-Kinzig
Als großen Erfolg und gelungenen Auftakt in das politische Jahr 2010 werteten die Freien Wähler Main–Kinzig ihren ersten Neujahrsempfang. Weit über 100 Gäste waren am vergangenen Sonntag der Einladung des Kreisverbandes in die Sport- und Kulturhalle nach Linsengericht–Großenhausen gefolgt. Als Gastredner sprach Hubert Aiwanger, Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im bayerischen Landtag.
Kreisverbandsvorsitzender Heinz Breitenbach begrüßte die Gäste, an der Spitze den Landesvorsitzenden der Freien Wähler Hessen, Herrn Walter Öhlenschläger, zahlreiche Bürgermeister, Abgeordnete der Fraktionen des Kreistages, Vertreter der Handwerkskammer und viele Mitglieder der freien Wählergruppen aus dem Main–Kinzig–Kreis.
Hubert Aiwanger stellte in freier, einstündiger Rede die wesentlichen Grundzüge der Politik der Freien Wähler dar. „Unsere Politik ist sachorientiert und ideologiefrei“ brachte er ihre Stärken auf den Punkt. Die Freien Wähler ließen sich von gesundem Menschenverstand leiten und nicht von Ideologien. Der bayerische Politiker hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für den Erhalt überschaubarer, gewachsener Strukturen von der Bildung bis hin zum Gesundheitssystem. Sie seien die Grundlage für unser gesellschaftliches und soziales Zusammenleben.
„Wir sind nicht die Krawallmacher“, verdeutlichte Hubert Aiwanger. „Wir kritisieren Dinge, um sie zu verbessern.“ Von entscheidender Bedeutung sei der Zusammenhalt in der Gesellschaft. „Ich betrachte die Auseinander-Entwicklung in der Gesellschaft mit großer Sorge“, bekannte der Politiker. Es müsse in der Politik einen Konsens darüber geben, dass jeder mitgenommen wird. Gemeint sei dabei nicht ein System nach sozialistischem Muster.
Leistung müsse honoriert werden. Dennoch müsse es Spielregeln geben, die dem Einzelnen nicht soviel Macht einräumten, dass er die anderen verdrängen könne.
Aiwanger unternahm einen Streifzug durch ganz unterschiedliche Felder der Politik, In allen Bereichen zeichne sich die Politik der Freien Wähler durch ihre sachliche Orientierung aus. Dabei müssten auch Fakten berücksichtigt werden, die nicht mit dem Taschenrechner zu kalkulieren seien. „Die Bildungspolitik entscheidet unsere Zukunft. Ich plädiere für ein Bildungssystem, das alle mitnimmt.“ Aiwanger sah außerdem Korrekturbedarf in der Energiepolitik und wandte sich gegen zunehmende Privatisierungstendenzen. Zu wenige Konzerne teilten sich den Markt auf. „Die Kommunen müssen in der Energiepolitik in der Lage sein, die Spielregeln selbst zu definieren.“
Auf kommunaler Ebene seien die Freien Wähler stark vertreten, „Unsere Unabhängigkeit und Sachorientiertheit sind unser größtes Plus für die Zukunft“, argumentierte der bayerische Politiker. Künftig seien die Freien Wähler auch auf Landesebene als Ideengeber für eine vernünftige und nachhaltige Politik gefordert. „Wir fassen in Worte, was den Bürger bewegt.
Die Gäste in Linsengericht dankten Hubert Aiwanger für seinen Blick in die Freie-Wähler-Seele und die leidenschaftlichen Ausführungen mit lang anhaltendem Beifall.








