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10.06.2010: Bundespräsidentenwahl
Aiwanger wieder als Wahlmann in Berlin
Bundespräsidentenwahl am 30. Juni:
Rottenburg. Der Landtagsabgeordnete der FREIEN WÄHLER aus der Region Landshut Hubert Aiwanger wird wieder zur Wahl des Bundespräsidenten nach Berlin fahren.
Bereits bei der letzten Bundesversammlung im Mai 2009 war Aiwanger einer der zehn Teilnehmer der FREIEN WÄHLER. Aiwanger erklärt: „Wir haben damals gesagt: Köhler wird an den FREIEN WÄHLERN nicht scheitern. Wir haben Wort gehalten. Nun ist er an Schwarz-Gelb gescheitert.“
Nach der Nominierung der bayerischen Wahlfrauen und ‑männern für die Bundespräsidentenwahl hat Aiwanger erneut die Bedeutung eines bürgernahen und kommunalfreundlichen Bundespräsidenten hervorgehoben: „Ein Präsident des gesamten Volkes sollte auch direkt vom Volk gewählt werden wie ein Bürgermeister und Landrat. Dann hätte er mehr Amtsautorität und würde nicht zum Spielball der Parteien gemacht, wie es momentan der Fall ist. Dieser Forderung nach mehr Bürgerbeteiligung tragen die FREIEN WÄHLER auch Rechnung, indem wir mit drei von zehn Wahlleuten den mit Abstand höchsten Anteil an Nichtabgeordneten aller Landtagsfraktionen zur Bundesversammlung nach Berlin schicken.“
Aiwanger bekundet Sympathien für den Kandidat Joachim Gauck. „Er stand dem DDR-Regime kritisch gegenüber, obwohl ihm das persönlich schadete. Somit hat er bereits Rückgrat bewiesen. Das ist ein Charaktermerkmal, welches ein Präsident braucht.“


