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07.10.2010: Standortverlagerungen Telekom
Aiwanger: Managemententscheidung auf dem Rücken der Beschäftigten – Telekom darf sich nicht komplett aus der Fläche zurückziehen
Zur geplanten Verlagerung des Telekom-Standortes von Landshut nach Augsburg – Protestaktion der Telekommitarbeiter am 07.10. am Standort in Landshut
Mit Unverständnis reagieren die beiden Landtagsabgeordneten der FREIEN WÄHLER Jutta Widmann und Hubert Aiwanger auf die geplante Schließung von zahlreichen Telekomstandorten in ganz Deutschland, darunter auch Landshut. Widmann und Aiwanger, die am Donnerstag bei der Protestaktion der Telekommitarbeiter vor dem Standort Landshut teilnahmen, kritisieren die Zentralisierung auf wenige Reststandorte. Die über 40 Beschäftigten in Landshut sollen nach Augsburg verlagert werden. Aiwanger: „Ziel des ganzen ist nur, die Leute loszuwerden, da es für viele der beschäftigten, meist Frauen mittleren Alters mit Familie, gar nicht möglich ist, täglich von Landshut nach Augsburg zu pendeln.“
Weiter kritisieren die FREIEN WÄHLER, dass sich die Telekom immer mehr aus der Fläche zurückzieht und damit ihre Kundennähe völlig aufgibt. „Die Privatisierung der Telekommunikationsbranche zeigt immer mehr negative Folgen. Wir erleben heute schon, dass die Versorgung mit schnellem Internet nicht gewährleistet ist. In den nächsten Jahren werden wir erleben, dass der Service für die Bürger immer schlechter wird und nebenbei mit den Beschäftigten so rücksichtslos umgegangen wird, wie man es von börsennotierten Gewinnmaximierern erwartet. Die FREIEN WÄHLER wollen sich jedoch nicht mit dieser Entscheidung abfinden, sondern versuchen über politische Initiativen, auch im Landtag auf die Entscheidungsträger bei der Telekom einzuwirken“, so Widmann und Aiwanger abschließend.



