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04.01.2010: Fleischerzeuger Niederbayern
Aiwanger: Fleischerzeuger nicht kaputtreden
Drohende Gefährdung tierhaltender Betriebe in Niederbayern durch die Äußerungen der Agrarministerin Aigner
Der niederbayerische Bezirksvorsitzende der FREIEN WÄHLER Hubert Aiwanger (Rottenburg/Laaber) sieht eine Gefährdung für Niederbayerns tierhaltende Betriebe. Grund hierfür ist die jüngste Äußerung von Agrarministerin Ilse Aigner (CSU), die Deutschen sollten aus Klimaschutzgründen weniger Fleisch essen.
Aiwanger erläutert seine Befürchtungen: „Gerade aus der Sicht niederbayerischer Landwirte ist Aigners Aufforderung an die Bevölkerung ein Schlag ins Gesicht. Niederbayern ist eine traditionell sehr starke Veredelungsregion von Fleischerzeugnissen. Insbesondere der Landkreis Landshut gilt als eine der wichtigsten Schweineerzeugungsregionen. In Niederbayern sind die eher kleinstrukturierten Betriebe auf Viehhaltung angewiesen – im Gegensatz zu den großen Ackerbaubetrieben in Ostdeutschland.“
Derzeit sind die Erzeugerpreise für Fleisch im Keller und würden durch Aigners Äußerungen weiter kaputtgemacht. Aiwanger dazu: „Die Verbraucher werden durch diese Aussagen verunsichert. Aigner redet den Bürgern ein schlechtes Gewissen ein. Es gilt weiterhin: Fleisch ist ein Stück Lebenskraft und wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.“
Laut FREIE-WÄHLER-Landtagsabgeordnetem Aiwanger wäre die CSU-Ministerin Aigner besser beraten, wenn sie sich gegen Hormonfleisch und genveränderte Nahrungsmittel einsetzen würde.

