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26.10.2009: Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe
Nutzung erneuerbarer Energien noch längst nicht ausgeschöpft
Freie Wähler im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Die Endlichkeit fossiler Rohstoffe macht die Erschließung erneuerbarer Energie- und Rohstoffquellen notwendig. Das Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing hat sich zum Ziel gesetzt, Forschung, Förderung und Einsatz der erneuerbaren Energien voranzutreiben und weiterzuentwickeln. Die Freien Wähler Niederbayern besichtigten am Freitag, 23. Oktober, gemeinsam mit Bezirksvorsitzendem und Landtagsabgeordnetem Hubert Aiwanger die Einrichtung. Dr. Bernhard Widmann, Sprecher des Kompetenzzentrums, stellte der Gruppe die Institution vor und führte sie durch die Ausstellung „Nachwachsende Rohstoffe - Von der Pflanze zur Nutzung“ und durch das Technikum.
Unter dem Dach des Kompetenzzentrums arbeiten das Wissenschaftszentrum Straubing (WZS), das Technologie- und Förderzentrum (TFZ) und CARMEN (Centrales Argrar-Rohstoff-Marketing und Entwicklungs-Netzwerk) zusammen. Im Zentrum beschäftigt man sich mit der stofflichen Nutzung und der energetischen Verwertung der nachwachsenden Rohstoffe. Zu den Aufgaben der Einrichtung zählen auch die Weiterentwicklung der Produktionstechniken und die Ausbildung qualifizierter Fachkräfte.
Die Biomasse als Baustein im Energiemix ist der mit Abstand bedeutendste Energieträger. Biobrennstoffe, -kraftstoffe- und –gas können aus den nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Die Nutzung erneuerbarer Energien ist dabei noch längst nicht ausgeschöpft, erfuhren die Teilnehmer, vor allem im Holzbereich und im Ackerbau gibt es noch Spielraum. Das Kompetenzzentrum arbeitet und forscht weiter daran, neue Potentiale zu erschließen.
Aufgabe der Politik ist es nun, die richtigen Rahmenbedingungen zu setzen. „Die skandalösen Dumpingpreise für Agrarprodukte haben die logische und gerechtfertigte Konsequenz, dass die Produkte zur Energieerzeugung eingesetzt werden“, erklärte Hubert Aiwanger, „die Besteuerung von Biokraftstoffen muss deutlich reduziert bzw. abgeschafft werden. Die Wertschätzung für die Erzeugnisse muss beim Landwirt und nicht bei den Großinvestoren ankommen.“







