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17.07.2009: Seniorenpolitik
FW fordern eigenständige Seniorenpolitik
Steigende Lebenserwartung, mehr Bürger im Seniorenalter, weniger Kinder – die Alterspyramide steht auf dem Kopf. Die Politik muss endlich auf den demografischen Wandel reagieren und tragfähige Strukturen für bürgerliches Engagement schaffen. Bisher wurde die Generation 65+ vernachlässigt, daher fordern wir Freien Wähler eine eigenständige Seniorenpolitik. Der Bayerische Landtag muss dieses Thema endlich ernst nehmen und nicht immer wieder vom Tisch fegen.
Die Wertschätzung der älteren Generation kann nicht groß genug sein, sie ist die Mitte unserer Gesellschaft. Gerade unsere Mitbürger über 65 können einen beachtlichen Beitrag für die Gemeinschaft leisten. Senioren haben oft die Zeit und die Lust, sich zu engagieren. Ihre Erfahrungen können von großem Nutzen für die jüngere Generation sein. Wir fördern seit Jahren generationenübergreifende Projekte auf kommunaler Ebene.
Initiativen wie etwa das Landesnetzwerk für ehrenamtliches Engagement müssen finanziell und personell vom Freistaat Bayern gestärkt werden. Hierzu wollen wir einen Antrag in den Landtag einbringen. In diesem Zusammenhang ist auch die Reaktivierung des Bayerischen Seniorenrats und der Landesseniorenvertretung Bayern (LSVB) unablässig.
Außerdem regen wir die Bildung eines Unterausschusses „Bürgerliches Engagement“ an, in dem alle bayerischen Einrichtungen Vorschläge und Kritik einbringen dürfen. Zudem sollten wir über eine Umbenennung des Sozialministeriums in „Ministerium für Arbeit- und Sozialordnung, Frauen, Familie und Senioren“ nachdenken. Es ist befremdlich, dass die Senioren nicht schon Bestandteil der Ministeriumsbezeichnung sind.

