Seiteninhalt
13.08.2009: B 15 neu
Parteiübergreifende Zusammenarbeit für Auffahrt zur B 15 neu
Aiwanger holt niederbayerische Abgeordnete ins Boot
Eine zusätzliche Auffahrt zur B 15 neu im Industriegebiet von Neufahrn/Niederbayern ist dringend notwendig. Bei einer Ortsbesichtigung am Donnerstag, 13. August, mit den beiden Bürgermeistern Ludwig Robold aus Ergoldsbach und Bernd Zauner aus Neufahrn wurde dies noch einmal deutlich.
Derzeit ist nur eine Anschlussstelle in Gämelkofen geplant. Dies hätte aber zur Folge, dass die etwa 11.000 Fahrzeuge täglich aus Richtung Mallersdorf-Pfaffenberg sich durch das Nadelöhr Rottenburger Straße zwängen müssen, um auf die B 15 zu gelangen. Mit dem Zubringer würde sich diese Situation deutlich entschärfen, da die Verkehrsteilnehmer, die in Richtung Landshut unterwegs sind, die Auffahrt im Industriegebiet nutzen würden. Dadurch würden etwa 4500 Fahrzeuge weniger pro Tag die Engstelle passieren.
Die Anschlussstelle soll im Industriegebiet von Neufahrn entstehen. Das hätte für beide Gemeinden Vorteile, da sich das Gewerbegebiet von Ergoldsbach direkt an der Gemeindegrenze anschließt. Der Schwerlastverkehr mit nördlichen Zielgebieten wie Regensburg müsste dann nicht mehr durch Neufahrn, der Fernverkehr mit Zielen im Süden nicht mehr durch Ergoldsbach. Die Industrie steht daher hinter der Forderung nach einer weiteren Auffahrt. Auch im Hinblick auf die erwerbsmäßige Entwicklung der Ortschaften sei die direkte Anbindung an die Bundesstraße nur fördernd, legte Bernd Zauner dar.
Die baulichen Maßnahmen für den Zubringer würden sich außerdem in Grenzen halten. Eine bereits bestehende Teerstraße müsste lediglich verbreitert werden. Der dafür nötige Grund befindet sich sowieso schon in gemeindlicher Hand.
„Wenn man die regionalen Wünsche nicht berücksichtigt, dann droht die positive Stimmung für die Bundesstraße zu kippen“, war Hubert Aiwanger durchaus klar. In einem Brief an die Parlamentarische Geschäftsführerin im Bundesverkehrsministerium, Karin Roth, möchte der Landespolitiker noch einmal die Bedeutsamkeit der Auffahrt unterstreichen. Er hofft damit, ein positives Ergebnis zu erzielen. Dazu will er auch die niederbayerischen Landtags- und Bundestagsabgeordneten mit ins Boot holen, um der Forderung noch mehr Gewicht zu geben.


