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06.10.2009: Bildungspolitische Konferenz am 31.10.2009
FW bleiben beim Thema Hauptschule am Ball
Bildungspolitische Konferenz am 31. Oktober:
Beim Thema Hauptschule will die Landtagsfraktion der Freien Wähler am Ball bleiben. Das Konzept von Kultusminister Spaenle würde laut FW das Aus für viele kleine Hauptschulen bedeuten, da das Modell nur an Schulen ab etwa 300 Schülern umgesetzt werden könnte. Der Fraktionsvorsitzende und Rottenburger Abgeordnete Hubert Aiwanger veranstaltet daher am Samstag, 31. Oktober, ab 10 Uhr eine bildungspolitische Konferenz im Gasthaus Luginger in Mirskofen.
Zu dieser Versammlung wurden die Schulleiter der niederbayerischen Hauptschulen und Vertreter des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV) und der Regierung von Niederbayern eingeladen. „Es muss auch für die Hauptschulen mit 100 Schülern eine Perspektive geben. Gemeinsam mit Schülern, Eltern und Lehrern wollen wir bei der Konferenz nach Lösungen für das brisante Thema suchen“, erklärt Aiwanger.
Auf Initiative der Freien Wähler wurde die Situation der Hauptschulen in der aktuellen Stunde des Bayerischen Landtags besprochen. Auch für kleine Schulen müsse es eine Perspektive geben, fordert der Landespolitiker. Die Freien Wähler wollen keine Aufteilung in die Zweige Wirtschaft, Technik und Soziales. Die Schüler sollen weiterhin im Klassenverband bleiben. Die angestrebte berufliche Ausrichtung könne auch durch einen wöchentlichen Praxistag erfolgen, so die FW-Fraktion. Aiwanger kündigte massiven Widerstand gegen den Wanderzirkus an, der zweifelsfrei entstehen wird, wenn die Schulverbünde, die Schwarz-Gelb plant, umgesetzt werden.

