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Aktuelles


Infoveranstaltung der Freien Wähler in Kumhausen zur direkten Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerk ISAR 1 -

Kumhausen (do). Die Freie Wähler Landtagsfraktion hat am Dienstagabend auf einer Infoveranstaltung im ... [mehr] 

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„Der ländliche Raum ist Lebens- und Wirtschaftsraum der Zukunft“ -

Hubert Aiwanger auf dem Karpfhamer Fest Vor mehr als 600 Gästen in der „Schwaimer Hütte“ veranst... [mehr] 

Bundeswehrstandorte - wichtiger Wirtschaftsfaktor in Niederbayern -

Angesichts der aktuellen Debatte um die Bundeswehrreform setzt sich der niederbayerische Landtagsabgeordnete ... [mehr] 

Siegenburg im neuen Stationierungskonzept streichen -

Der Chef der Freien Wähler Hubert Aiwanger fordert, in dem für 2011 angekündigten neuen Stationierungskonzept ... [mehr] 

Mittelschule führt nicht zur Erhaltung wohnortnaher Schulstandorte -

Hubert Aiwanger, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER aus dem Landkreis Landshut, ist der Überzeugung,... [mehr] 

Seehofer und Söder verschließen die Augen vor der Realität -

Der Freie Wähler-Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger fordert den bayerischen Ministerpräsidenten Seeh... [mehr] 

Aiwanger fordert, keine längere Laufzeit für Isar 1 -

Der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler im Bayerischen Landtag, Hubert Aiwanger, begrüßt die Entscheidung ... [mehr] 

Heinrich Schmidt zum neuen Bezirksvorsitzenden gewählt -

Im Hotel Georgenhof in Deggendorf trafen sich die niederbayerischen FREIEN WÄHLER zur Neuwahl der Vorstandschaft. ... [mehr] 

Gemeinde auf gutem Weg -

Hubert Aiwanger im Gespräch mit Hohenthanns Bürgermeister Peter Dreier Hohenthann. Zu einem Informa... [mehr] 

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23.06.2010: Gauck bei den FREIEN WÄHLERN

Aiwanger: Ein geradliniger und geerdeter Mann

Joachim Gauck und Hubert Aiwanger im Gespräch

Bundespräsidentschaftskandidat Joachim Gauck stellt sich den Freien Wählern vor

 

München (do). Joachim Gauck, Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, hat sich heute im Bayerischen Landtag den Fragen der Freien Wähler gestellt. Gauck sagte, er sei zur Zeit der politischen Wende in der DDR über die Bürgerbewegung „Neues Forum“ in die Politik gekommen, um die DDR-Regierung zu einem Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern zu führen. Schon vor diesem Hintergrund sei ihm die Struktur der Freien Wähler sehr sympathisch. Auch ihr politisches Engagement gründe auf bürgerschaftlichem Denken, schließlich kämen die Mandatsträger der Freien Wähler aus den Kommunen. Auch sie wollten Bürger in den Dialog mit der Regierung bringen und täten dies inzwischen erfreulicherweise bereits auf Landtagsebene.

 

Gauck äußerte sich auch zur Forderung der Freien Wähler nach einer künftigen Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk. Er finde die Forderung durchaus diskussionswürdig, zumal sich in jüngsten Meinungsumfragen eine stattliche Mehrheit der Deutschen für die Direktwahl des Bundespräsidenten ausspreche. Hier könne Deutschland auf die Erfahrungen Österreichs zurückgreifen, wo der Bundespräsident bereits seit 1950 von allen Bürgerinnen und Bürgern direkt gewählt werde. Auf Nachfrage bekannte Gauck ferner, die immer schwerwiegenderen kommunalen Haushaltsdefizite empfände er als geradezu bedrückend. Die Kommunen müssten in die Lage versetzt werden, ihre gesetzlich vorgegebenen  Aufgaben zu erfüllen und die kommunalen Strukturen gestärkt werden. Die gesamte Gesellschaft sei aufgefordert, hier rasch zu handeln.

 

Der Landes- und Fraktionschef der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, sagte nach dem Treffen, er sehe sich in seiner bisherigen Positionierung für Gauck bestätigt. „Ich habe den Eindruck, dass eine deutliche Mehrheit der Wahlfrauen und Wahlmänner der Freien Wähler derzeit zu Gauck stehen. Abgerundet wird unser Meinungsbildungsprozess am kommenden Samstag, wenn wir in Nürnberg den anderen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten, Christian Wulff, zu einem Meinungsaustausch empfangen.“ Anschließend könne jede Wahlfrau und jeder Wahlmann frei entscheiden, für welchen der Kandidaten er am 30. Juni in der Bundesversammlung stimmen wolle. Aiwanger: „Alle unsere Delegierten sind aufgefordert, nach bestem Wissen und Gewissen zu entscheiden.“