Seiteninhalt
19.05.2010: Spital Pattendorf
Senioren fühlen sich im Spital Pattendorf sichtlich wohl
Hubert Aiwanger besucht Seniorenheim
Rottenburg. Hubert Aiwanger, Landtagsabgeordneter der FREIEN WÄHLER aus Rottenburg, besuchte das Spital in Pattendorf. Dabei gratulierte er im Beisein von Bürgermeister Alfred Holzner und Spitalstiftungsvorstand Hans Weinzierl dem Geschäftsführer Hans Scharf zum hervorragenden Ergebnis der Note 1,4, das die Spitalstiftung bei der Prüfung des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherungen (MDK) erzielt hat.
Scharf gibt das Lob an die Angestellten des Spitals weiter: „Nur die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter einerseits und ihre freundliche und empathische Haltung zu den Bewohnern andererseits garantieren eine qualifizierte Pflege. Aber auch das Personal aus Küche, Hauswirtschaft und Haustechnik, sowie die Verwaltung halten sich durch Lehrgänge und Fortbildungen auf dem aktuellsten Wissensstand. Im Spital vereinen sich viele Vorzüge, die eine qualitativ hochwertige Pflege erst möglich machen“, so der Heimleiter. Hans Weinzierl, dessen Stiftung die Verantwortung für Erhaltung von Grund und Gebäude sowie für Sachaufwendungen inne hat, ergänzt: „Jeder von uns hat seine Arbeit gut gemacht, die Zusammenarbeit zwischen Spital und Stiftung ist hervorragend. Leider hat der Staat seine Hausaufgaben nicht gemacht: die gesetzlichen Aufwandsentschädigungen durch die Pflegeversicherung decken die Kosten einer guten medizinischen Versorgung und Pflegedienstleistung längst nicht ab.“ Die Kommunen würden letztlich unter dieser Unterfinanzierung leiden.
„Rottenburg kann sich über diese ausgezeichnete Einrichtung glücklich schätzen“, erklärt Bürgermeister Alfred Holzner. Auch er bedankte sich bei Scharf und Weinzierl für die Zusammenarbeit und den dadurch erzielten Erfolg des guten Prüfungsergebnisses. „Ohne die finanzielle Unterstützung der Spitalstiftung wäre unsere Pflegeeinrichtung nicht in dieser Form betreibbar. Hier fühlen sich sowohl die Senioren als auch die Mitarbeiter wohl“, betont Holzner. Dies läge auch daran, dass das Spital als öffentliche Einrichtung nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sei.
Auf Hubert Aiwangers Frage nach dem Pflegekostensatz erklärte Hans Scharf: „Unsere Einrichtung ist gut ausgelastet und bewegt sich im oberen Level der Pflegeeinrichtungen in unserem ländlich strukturierten Einzugsgebiet. Der monatliche Kostensatz bewegt sich zwischen 1319 Euro für Bewohner ohne Pflege bis zu 3059 Euro für Senioren mit Pflegestufe 3. Davon übernimmt die Pflegeversicherung bei Stufe 3 beispielsweise die Hälfte des Betrages mit 1510 Euro.“
Bei der anschließenden Gesprächsrunde entwickelten sich angeregte Unterhaltungen zwischen den drei Besuchern und den Spitalbewohnern.


