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07.05.2010: B 15 neu, Anschlussstelle Neufahrn Süd
Aiwanger: Jetzt muss Berlin das Versprechen halten
B 15 neu: Anschlussstelle Neufahrn Süd in entscheidender Phase
Der Behördengang um den Bau der zusätzlichen Anschlussstelle "Neufahrn Süd" zwischen Neufahrn und Ergoldsbach auf die B15 neu befindet sich jetzt in der entscheidenden Phase. Der Rottenburger Landtagsabgeordnete Hubert Aiwanger (FREIE WÄHLER) fordert jetzt von Berlin eine rasche Entscheidung für das Vorhaben, welches das Gewerbegebiet zwischen Neufahrn und Ergoldsbach aufwerten, auf direktem Weg an die B15 neu anbinden und somit viel Verkehr aus den beiden Ortschaften heraushalten und auch überregionale Entlastungsfunktion bringen würde. Durch die zusätzliche Anschlussstelle würde Neufahrn um mindestens 2000 Kfz pro Tag und Ergoldsbach um bis zu 700 Kfz pro Tag entlastet. Dabei entstünden Kosten in Höhe von 4,4 Millionen Euro, die, so Hubert Aiwanger, zu 70 % der Bund laut Bundesfernstraßengesetz zu übernehmen hätte.
Nachdem kurz vor der Bundestagswahl 2009 vom Bundesverkehrsministerium die Zusage zum Bau dieser Auffahrt gegeben wurde, lag der Ball zunächst beim Landratsamt Landshut, welches im Februar 2010 den Antrag bei der Autobahndirektion Südbayern eingereicht hat. Von hier ging der Behördenweg im März 2010 zur Obersten Baubehörde und liegt jetzt ganz aktuell seit 23.04.2010 mit positiver Beurteilung beim Bund, genauer gesagt beim BMVBS (Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) bei Minister Peter Ramsauer. Zweimal hat Aiwanger schon in Berlin nachgehakt: am 18. August 2009 mit einem Brief ans Verkehrsministerium, auf dem auch mehrere andere niederbayerische Abgeordnete unterschrieben haben und am 05. März 2010 mit einem Brief direkt an Bundesminister Ramsauer, in dem er ihn um Unterstützung aus Bundesmitteln für die zusätzliche Auffahrt ersucht hat.
"Jetzt, wo auch Autobahndirektion Südbayern und Oberste Baubehörde grünes Licht gegeben haben, muss Berlin das Versprechen halten und seinen Beitrag zur Realisierung dieser dringend benötigten zusätzlichen Auffahrt leisten, welche die Funktion der B15neu in dieser Region deutlich aufwertet, einen Wirtschaftsimpuls setzt und für die Anwohner der B15alt eine wichtige Entlastungsfunktion bringt. Der Landkreis Landshut allein kann das nicht stemmen", so Aiwanger zur aktuellen Lage.

